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LinkedIn: Hacks für mehr Sichtbarkeit [035]

LinkedIn: Hacks für mehr Sichtbarkeit [035]

Am letzten Dienstag durfte ich eine Telko beim Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland (VGSD e.V.) halten und 285 Leute haben zugehört. Da wurde mir dann auch ein bisschen mulmig;-)

Gleichzeitig ist eine Stunde ja auch nicht wirklich viel Zeit, um jeden Aspekt in der Tiefe zu behandeln. Ich dachte mir aber, es könnte eine gute Idee sein, hier im Podcast noch einmal auf das Thema "Hacks für mehr Sichtbarkeit bei LinkedIn" einzugehen. 

Technik-Hacks und Menschen-Dinge

Wenn es um Sichtbarkeit bei einem Online-Netzwerk wie LinkedIn geht, muss der Algorithmus natürlich mitgedacht werden. Dahinter verbergen sich in diesem Fall die Handlungsanweisungen, die bei LinkedIn in der Software programmiert werden, um manche Aktivitäten zu "belohnen" – oder zu "bestrafen". Belohnen bedeutet dann, dass mein Profil oder meine Beiträge häufiger angezeigt werden, wenn ich im Sinne des Algorithmus handle.

Leider ist das ganze kein Kochrezept mit exakten Mengenangaben. Zumindest gibt LinkedIn nicht das gesamte Rezept heraus.

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Es gibt aber ein paar einfache Dinge, die LinkedIn mag:

  • Fülle dein Profil und deine Unternehmensseite komplett aus
  • Verwende Schlüsselbegriffe, die dich und dein Angebot möglichst genau beschreiben.
  • Vernetze dich mit anderen Menschen aus deiner Branche und darüber hinaus.
  • Logge dich regelmäßig ein und sei aktiv.
  • Nutze 3 Hashtags und beziehe andere Personen mit ein.

Es gibt noch mehr Sachen, die du beachten kannst. Ich finde die aber gar nicht sooo wichtig, weil es im Mai eine Neuerung im LinkedIn-Algorithmus gab, der du nicht technisch, sondern nur mit einem Menschen-Ding beikommen kannst.

Nämlich...

Sei nützlich, unterhalte und lade zum Verweilen (auf deinem Beitrag) ein

LinkedIn beschreibt in seinem Blog genau, um was es dem Unternehmen geht: 

Die Mitglieder sollen interessante, nützliche, wertvolle Informationen in ihrem Feed finden – und so im Netzwerk bleiben.

Deshalb ist das für den Algorithmus verantwortliche Team hingegangen und hat noch einmal überlegt, was eigentlich eine gute Aussage über das Potenzial eines Beitrag sein könnte?

Dabei sind sie darauf gekommen, dass es die Verweildauer auf einem Beitrag sein könnte. Und zwar die Verweildauer beim Überfliegen des Feed und dann zudem die Verweildauer, sobald man auf "...mehr anzeigen" geklickt hat.

Das Problem

Hier kommst du mit technischen Hacks nicht weiter. Es gibt keine "Schnell & Schmutzig"-Lösung! Ein Like ist schnell verteilt, aber dass sich Menschen durchlesen, was du geschrieben hat, ist eine hohe Auszeichnung: Sie schenken dir ihre Aufmerksamkeit und ihre Zeit!

Gut, ClickBait-Überschriften à la "Sie werden Ihren Augen nicht trauen, welche Lösung dieses Unternehmen für seine Organisationsentwicklung gewählt hat", wären eine Lösung.

Nicht.

Hier hilft meiner Erfahrung nach nur Machen, immer wieder. Ausprobieren, dich sehr genau mit deinen Kunden auseinanderzusetzen und ihnen nützliche, passende, informative Inhalte anzubieten.

Und gut – ein paar Sachen funktionieren normalerweise auch ganz gut:

  • Sei aktiv. Verfasse Beiträge und kommentiere bei anderen.
  • Komm sofort zum Punkt oder baue einen Cliffhanger ein, damit ich verlockt werde, auf "...mehr anzeigen" zu klicken. Das darf dann auch durchaus so etwas sein wie "Meine 3 besten Tipps für digitale BarCamps"...
  • Spiele mit unterschiedlichen Formaten wie Videos, Bildern, Texten. Fragen haben sich bei mir als wahre "Wunderwaffe" in Sachen Reichweite entwickelt. 
  • Mache deine Beiträge nützlich und rege andere LinkedIn-Nutzer*innen zum Diskutieren an.

Wo kann ich das lernen?

Entweder selbst durch Üben und Ausprobieren oder du kommst zum nächsten LinkedIn-Aktionstag mit Dranbleibrunde, in dem es genau um diese Fragen geht. 

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