uteblindert.de https://www.uteblindert.de/blog/ Tue, 08 Sep 2026 03:37:23 +0000 de-DE hourly 1 Der LinkedIn Sales Navigator: Teures Werkzeug oder sinnvolle Investition? https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-sales-navigator/ https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-sales-navigator/#comments Fri, 01 Aug 2025 07:00:00 +0000 LinkedIn https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-sales-navigator/ Weiterlesen

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Wer im Vertrieb oder Marketing arbeitet, kennt LinkedIn längst als Plattform für Sichtbarkeit und gezielte Ansprache. Aber wie steht es mit dem Sales Navigator? Vielleicht hast du schon davon gehört – und ebenso Diskussionen verfolgt, ob sich die Investition lohnt oder nicht.

In diesem Beitrag bekommst du einen kompakten Überblick darüber, was der LinkedIn Sales Navigator eigentlich ist, welche Funktionen er bietet – und vor allem: Ob und wann sich der Einsatz für KMU wirklich rechnet.

Denn während große Konzerne mit eigenen Teams und Budgets das Tool längst einsetzen, stellt sich für kleinere Unternehmen und Teams oft die Frage: Bringt uns das wirklich etwas im Alltag von Vertrieb und Kundenansprache? Oder ist es am Ende nur ein weiteres, teures Tool, das wenig genutzt wird?

Dieser Beitrag liefert dir eine klare Entscheidungshilfe – praxisnah, auf den Punkt und mit Blick auf die besonderen Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen im B2B-Umfeld.


Inhaltsverzeichnis: 

Was ist der LinkedIn Sales Navigator?

LinkedIn wird für immer mehr Menschen auf der ganzen Welt interessant als Netzwerk-Plattform, aber auch als Bühne, um dort die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und zu verkaufen.

LinkedIn wächst und hat derzeit:

  • etwa 850 Millionen Nutzer weltweit,
  • um die 149 Millionen Nutzer in Europa und
  • rund 19 Millionen im DACH-Raum (im deutschsprachigen Raum, also in Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz(CH)).

Der Sales Navigator ist eigentlich nichts anderes als ein Abbild dieses Netzwerks: Er enthält alle Seiten und Profile, die es bei LinkedIn gibt.

Wer den LinkedIn Sales Navigator kauft, hat also eine Spiegelung des Netzwerks – als eine riesige Datenbank aus potenziellen Kund*innen.

Was kostet der LinkedIn Sales Navigator?

Ganz übersichtlich ist die Kostenstruktur von LinkedIn nicht, habe ich festgestellt. Es gibt verschiedene Modelle für unterschiedliche Nutzer:

  • Für Einzelunternehmer kostet der Sales Navigator 99 $ im Monat (wenn du jährlich buchst, erhältst du 25 % Rabatt, das sind dann 959 $ im Jahr)
  • Wer den Sales Navigator mit einem Team oder als Unternehmen nutzen will, muss mehr investieren. Da gibt es spezielle Angebote und Preise.

Die Investition ist also nicht gerade gering; etwa 1000 Euro musst du mindestens pro Jahr einplanen. Daher solltest du dir genau überlegen, ob sich ein Kauf für dich lohnt.


Was der LinkedIn Sales Navigator kann

Wenn du das Tool kaufst, hast du also diese riesige Datenbank, mit der du arbeiten kannst.

1. Suche und Filtermöglichkeiten

Eine Besonderheit am Sales Navigator sind die Such- und Filteroptionen: Während du als normaler Nutzer nur einfache Suchen durchführen kannst, hast du hier viel mehr Filtermöglichkeiten, mehr noch als Premiumnutzer.

Ein Beispiel: Du suchst HR-Verantwortliche, Personalmanager im Raum München, aber du möchtest nur die rausfiltern, die das als Consulting machen. Dadurch werden dir Personalberater und -vermittler nicht mehr angezeigt.

Man kann solche Suchanfragen zwar auch über die Booleschen Operatoren abbilden, aber das ist nicht ganz so intuitiv wie die Filterfunktionen im Sales Navigator.

Boolesche Operatoren sind: AND, OR, NOT, "+" und "-". Sie funktionieren in der Suche aber nur, wenn du sie großschreibst.

In unserem Beispiel wäre das also etwa: HR-Verantwortliche AND Personalmanager AND Peoplemanager NOT Consulting NOT Berater NOT Vermittlung.

2. Suchergebnisse speichern und später weiterverwenden

Eine weitere Besonderheit des LinkedIn Sales Navigator ist, dass du die Suchen abspeichern und dann damit weiterarbeiten kannst. Du könntest also das Suchergebnis nehmen und dann nach und nach zu den Personen auf der Liste Kontakt aufnehmen, zum Beispiel über eine persönliche Nachricht auf LinkedIn, über E-Mail oder Telefon.

Du kannst also mit guten Filtern nach bestimmten Personen oder Unternehmen suchen, diese Suchergebnisse abspeichern und dann weitere Schritte einleiten.

Du kannst aber auch beobachten, was bei den Leuten so passiert: Im Sales Navigator kannst du die Suchergebnisse auch weiter einschränken. Zum Beispiel kannst du dir nur die anzeigen lassen, die in den letzten 30 Tagen aktiv waren (zum Beispiel die, die in letzten 30 Tagen gepostet haben)

Oder du kannst die gefundenen Personen beobachten:

  • Was schreiben diese Leute?
  • Worum geht es aktuell bei ihnen?

So kannst du Anknüpfungspunkte identifizieren, die bei einer Kontaktaufnahme als Türöffner dienen. Denn wenn Menschen merken, dass du dich mit ihren Themen beschäftigt hast, hast du größere Chancen auf Interesse und Austausch.

3. Listen anlegen: Lead-Listen und Account-Listen

Im Sales Navigator machst du also zielgerichtete Suchen, dann speicherst du sie ab und kannst dir auch Listen anlegen. Dabei unterscheiden sich

  • Lead-Listen (Profile auf LinkedIn) und
  • Account-Listen (Unternehmen auf LinkedIn).

Man könnte also Listen mit interessanten Unternehmen einer Branche anlegen oder aber mit Menschen, die in diesem Bereich arbeiten.

Ein Beispiel: Du möchtest die Maschinenbauer im Großraum München finden und diese dann vergleichen mit den Maschinenbauunternehmen im Großraum Ruhrgebiet. Dafür legst du zwei Listen an, mit denen du dann weiterarbeiten kannst.

Mit den Funktionen im Sales Navigator kannst du dir viele verschiedene Sachen anschauen. In der Regel empfiehlt es sich aber, mit Listen von einzelnen Profilen zu arbeiten und nicht mit Listen von Unternehmen. Denn sobald du wirklich in Kontakt trittst, sprichst du ja mit Menschen, mit einem Personalverantwortlichen vielleicht oder einem Einkäufer.

4. Automatische Nachrichten verschicken (nur mit Zusatztool)

Nun könntest du auf die Idee kommen, es dir mit diesen Listen, die du gespeichert hast, leicht zu machen und die Kontakte automatisiert anzuschreiben. Das ist möglich, aber nur mit zusätzlicher Software.

Damit kannst du die gelfilterten Listen im Sales Navigator weiterverarbeiten und zum Beispiel an alle Leute auf der Liste automatisch eine Nachricht verschicken.

Aber Vorsicht: Wenn du diese Funktion nutzt, müssen die Texte in den Nachrichten wirklich gut sein. Denn du willst nicht die Leute mit Spam-Nachrichten abschrecken, sondern ihr Interesse wecken. Daher schau genau hin: 

  • Was sind das für Menschen?
  • Womit beschäftigen sie sich?
  • Was brauchen sie gerade? 
  • Um welches Thema geht es wirklich?
  • Welche Ansprache ist passend?

Ein Beispiel: Ich habe in der Vergangenheit viele Moderationen gemacht zum Thema nachhaltige Mobilität – dazu gibt es immer wieder Veranstaltungen und das sind durchaus potenzielle Aufträge für mich. Ich könnte jetzt also recherchieren, für welche Verbände, Veranstalter oder Unternehmen eine Moderation zu diesem Thema interessant sein könnte.

Und dann könnte ich diese Unternehmen anschreiben: „Wie weit sind Sie mit der Veranstaltungs-Planung für 2023? Wenn Sie für Ihre Veranstaltungen eine Moderatorin suchen, die in der Branche gut vernetzt ist, dann schauen Sie doch auf meiner Website vorbei.“ Dazu könnte ich ein Video der letzten Moderation als Referenz anhängen.

Diese Nachricht ist spezifisch und klar, daher könnte es gut sein, dass jemand neugierig wird und sich meine Referenz anschaut. Von manchen bekommt man auch keine Antwort, dann kann man im Zweifel noch mal nachhaken. Aber pass immer auf, dass du nicht penetrant oder nervig in der Kommunikation bist. Es geht um Respekt und Klarheit, denn du willst niemandes Zeit verschwenden.

Für diese automatisierten Nachrichten brauchst du aber ein Zusatztool. Der LinkedIn Sales Navigator erlaubt diese Funktion so nicht.


Systematisch arbeiten mit dem Sales Navigator

Der Sales Navigator ist hochinteressant für alle, die Kunden oder Kooperationspartner*innen zielgerichtet suchen wollen. Dadurch, dass man die Suchergebnisse speichern und weiterverarbeiten kann, lässt sich die Kontaktaufnahme systematisch aufbauen. Der Sales Navigator ist dabei sehr hilfreich vor allem aufgrund der Filterfunktionen, aber er kann eben doch nur abbilden, was auf LinkedIn ist.

Manche Ansprechpartner, die man vielleicht braucht, sind einfach nicht in diesem Netzwerk. Es kann aber sein, dass sie mit Menschen verknüpft sind, mit denen sie arbeiten (Assistent*innen, Referent*innen). Es kann also sein, dass du um die Ecke denken und genau überlegen musst, wie du an die richtigen Kontakte kommst und wie die richtige Ansprache ist. Geh behutsam vor, denn du möchtest niemanden verärgern oder abschrecken.

Der Sales Navigator erleichtert dir die Identifikation der richtigen Ansprechpartner*innen und hilft dann dabei, an der Kontaktaufnahme dranzubleiben. Finde heraus, welche Themen die Menschen beschäftigen, ob und woran sie gerade Bedarf haben. Auf diese Weise kannst du ganz zielgerichtet und direkt in Kontakt treten – entweder einzeln über Nachrichten oder aber automatisiert über Extra-Tools.


Wer den LinkedIn Sales Navigator braucht

Diese Entscheidung lässt sich natürlich nicht pauschal treffen. Es ist abhängig von Unternehmen, Branche und Zielen. Mit meinen Kund*innen gehe ich immer alle Schritte nacheinander durch:

  • Profil ausfüllen
  • Netzwerk aufbauen
  • Content Marketing ja oder nein?

Bei manchen Kund*innen merken wir dann im Prozess: Bei der Branche, der Zielgruppe und der Ausrichtung wird es vielleicht schwierig mit Content Marketing. Dann ist es gut, potenzielle Kund*innen zielgerichtet identifizieren zu können, um sie dann anzusprechen.

Für solche Fälle ist der LinkedIn Sales Navigator ganz sicher die Investition wert. Mit den Listen kann man sehr gut arbeiten und dauerhaft neue Kund*innen ansprechen.

Eine clevere Sortierung deiner Kund*innen kannst du auch mit dem Zusatztool Lead Delta vornehmen: Mit Lead Delta kannst du deinen Kund*innen Stichworte zuordnen, also Tags vergeben.

So kannst du zum Beispiel markieren, wie du die Kontakte kennengelernt hast, welche Themen euch zusammengeführt haben, wo ihr vielleicht schon mal in Kontakt wart. Oder aber du kannst Kund*innen nach verschiedenen Dienstleistungen kategorisieren. Der eine bekommt Projektname A, der andere das Tag für Projekt B.

Mit diesen Tags kannst du auch wieder deine Kontakte filtern und zum Beispiel gezielt anschreiben, wenn du ein Angebot launchst, das für eine bestimmte Gruppe interessant ist. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, wie du siehst.

Wie genau du den LinkedIn Sales Navigator dann nutzt, ist sehr individuell. Man kann sich aber ein gutes System aufbauen, mit dem man langfristig arbeitet. Mit Textbausteinen musst du auch Nachrichten nicht immer wieder neu formulieren, sondern bloß anpassen. Das macht vieles leichter.

Also: LinkedIn ist nicht nur etwas für Content Creator oder Personen, die Social Selling für sich entdeckt haben. Der LinkedIn Sales Navigator hilft dir dabei, gezielt potenzielle Kund*innen zu finden und dann auch mit den Kontakten weiterzuarbeiten.

Wenn das für dich interessant ist, du aber mehr Beispiele oder Hilfe brauchst, dann melde dich bei mir: Meine Kund*innen berate ich umfassend sowohl in Richtung Content Marketing, aber auch dann, wenn die Alternativen attraktiver sind. Buch hier ein Kennenlern-Gespräch!

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Mein Effizienz-Tipp: Die Pomodoro-Technik https://www.uteblindert.de/blog/mein-effizienz-tipp-die-pomodoro-technik/ https://www.uteblindert.de/blog/mein-effizienz-tipp-die-pomodoro-technik/#comments Mon, 13 Jan 2025 17:05:00 +0000 Effizienz Workhack https://www.uteblindert.de/blog/mein-effizienz-tipp-die-pomodoro-technik/ Weiterlesen

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Immer mal wieder habe ich Phasen in meinem Leben als Unternehmerin, die sehr arbeitsintensiv sind. Dabei häuft sich so viel auf meinem Schreibtisch an, dass ich den Eindruck habe: Egal, wo ich ich anfange, ich schaffe das ja sowieso nicht. 


Seit einiger Zeit hilft mir eine Technik mit einem ungewöhnlichen Namen – die Pomodoro-Technik. 

Geheimnisvoller Name – effektives Tool

So geheimnisvoll sich der Name anhört, erklärt er sich ganz einfach. Der Erfinder dieser Technik, Francesco Cirillo, benannte sie einfach nach seinem Küchenwecker in Form einer Tomate. Die Technik selbst ist dann denkbar einfach und dient dem Zeitmanagement.
  • Formuliere deine Aufgabe.
  • Stelle deinen Küchenwecker, den Wecker auf deinem Smartphone oder den Timer im Internet auf 25 Minuten.
  • Arbeite konzentriert an der vorher festgelegten Aufgabe.
  • Sobald die 25 Minuten um sind, mache eine Pause von 5 Minuten. Markiere deinen Endpunkt mit einem X.
  • Nach vier Einheiten – auch "pomodori" genannt – machst du eine längere Pause von 15 bis 20 Minuten.
Die Prinzipien dieser Methode sind umfassend und beinhalten Aspekte von Planung, Nachverfolgung, Aufzeichnung, Bearbeitung und Visualisierung.

Meine Freiheit bei der Pomodoro-Technik

Ich muss zugeben, dass ich die Technik so nutze, dass ich lediglich mit den 25 Minuten und den 5 Minuten Pause arbeite. Mir hilft aber allein die Fokussierung auf EINE Aufgabe für 25 Minuten enorm, um den Alltag zu strukturieren. In der arbeitsreichen Phase war ich irgendwann so weit, dass ich von acht bis zwölf Uhr mit der Pomodoro-Technik hoch konzentriert Aufgaben für meine Kunden erledigt habe. Und mir damit den Freiraum schuf, nachmittags an den Aufgaben und Themen zu arbeiten, die ich einfach machen wollte – Herzensprojekte wie Business Ladys und Karriereletter zum Beispiel!

Tipp: Mit diesen kurzen Zeiteinheiten lassen sich auch solche Arbeiten erledigen, die uns besonders schwer fallen: Die Steuer machen? 25 Minuten kann ich mich der ja mal widmen! Behördenkram erledigen? Geht oft schneller als man denkt – 25 Minuten reichen oft aus!

Wie sind eure Erfahrungen? Welche Tools haben euch geholfen?

Buchtipps & Links:

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LinkedIn-Header: Meine 3 Hacks für ein Top-Profil [020] https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-header/ https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-header/#comments Mon, 16 Dec 2024 08:00:00 +0000 LinkedIn Podcast https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-header/ Weiterlesen

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Mit manchen Kleinigkeiten lassen sich eine Menge Wirkung erzielen. So auch mit den drei Hacks zum LinkedIn-Header. Dabei geht es darum, wie sich dieser nutzen lässt, um auf den ersten Blick die richtige Botschaft und die notwendigen Informationen zu vermitteln. 

Gerade, wer sich länger mit den Möglichkeiten bei LinkedIn beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es da ein paar kleine, feine Hacks gibt, mit denen du eine Menge erreichen kannst. Daher habe ich mir extra für diese Folge den LinkedIn-Header vorgenommen und stelle dir meine drei Lieblings-Hacks vor.

Gespannt? Dann höre einfach mal rein!


LinkedIn-Header: Wichtig für den ersten Eindruck

Oben im LinkedIn-Profil befindet sich der Header. Es gibt kaum Unterschiede zwischen Basic- oder Premium-Profil. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Darstellung in der LinkedIn-App und bei der Ansicht auf dem Desktop. Die LinkedIn-App wird rege genutzt, daher solltest du immer auch darauf achten, wie dein Profil mobil dargestellt wird. 

Auf dem Bildschirm sieht man oben im LinkedIn-Profil den Headerbereich mit Profilbild, Hintergrundbild und ein paar weiteren Informationen. Genau um diesen Header bei LinkedIn soll es bei meinen 3 Hacks gehen. 

1. Profilbild und Hintergrund(bild) bilden im LinkedIn-Header eine Einheit. 

Dein Profilbild ist für deine Präsenz bei LinkedIn von enormer Wichtigkeit. Überall, wo du dich mit Beiträgen oder Aktivitäten beteiligst, ist als erstes dein Profilbild zu sehen. Du solltest darauf also immer gut zu erkennen sein. Daher bietet sich am ehesten ein Porträtfoto an, du kannst aber durchaus auch mal mit anderen Formaten spielen. 

Dieses Profilbild steht im Profil in direkter Verbindung zum Hintergrund. LinkedIn zeigt per Default eine Art hellgrau-blaues Muster, das du durch ein anderes Bild ersetzen kannst. Ich empfehle hier, ein Bild zu wählen, das zu dem passt, was du mit deinem Profil erreichen möchtest. 

Dein Hintergrundbild kann also

  • einen Call-to-action enthalten: In etwa: "Social Selling mit LinkedIn – Rufen Sie mich an unter 0800 1234567" oder als Recruiterin so etwas wie "Right people on the right place at the right time", 
  • das Unternehmenslogo und einen Slogan einbinden,
  • oder eine visuelle Erläuterung zu deinem Schwerpunkt, Thema sein.

Ein besonders schönes Beispiel dafür finde ich die Verbindung von Text und Bild Dana Reinhardt vom Staatsanzeiger: 

LinkedIn Header Dana Reinhardt Staatsanzeiger


Für die zusätzlich gute Darstellung in der LinkedIn-App solltest du darauf achten, dass das Hintergrundbild die wichtigste Aussage auf der rechten Seite zeigt. Auch hilft es, wenn Schrift nicht zu klein und mit Kontrasten gearbeitet wird. 

Hier dazu mal das Beispiel des Telekom-Chefes Tim Höttges: 

LinkedIn Profil Timothy Hoettges Telekom


Eine weitere schöne Lösung finde ich die meiner Trainer-Kollegin Catrin von Drathen

Header Trainerin CatrinvonDrathen

2. Dein bester Profilslogan für den LinkedIn-Header

Bei dem zweiten Hack geht es um den Profilslogan, der sich direkt unter dem Feld mit deinem Namen befindet. Dieser Slogan darf aus bis zu 220 Zeichen bestehen und sollte etwas über dich und deine Kompetenz aussagen. Wird dieses Feld nicht vom Nutzer ausgefüllt, zieht sich LinkedIn diese Information aus den Angaben des aktuellen Jobs. 

Da der Slogan überall auf LinkedIn zu finden ist, lohnt es sich, diesem ein paar Überlegungen zu widmen. Er wird überall dort angezeigt, wo du mit deinen Kommentaren, Beiträgen, Artikeln, Vernetzungsanfragen oder Likes zu sehen sein wirst. 

Besonderen Wert solltest du zudem darauf legen, bereits in den ersten 20 bis 40 Zeichen die wichtigsten Informationen einzubinden. 

Dort könnte zum Beispiel stehen: 

  • Senior-Experte und -Berater Markenkommunikation oder
  • Markenkommunikator mit langjähriger Erfahrung in der Beratung


>> Extra: Die Tipps aus diesem Artikel extra für dich zusammengefasst in diesem YouTube-Video: 


Was ist besser?

Denk daran, dass in der App – abhängig davon, wie lang dein Name ist – nur die ersten 20 bis 30 Zeichen angezeigt werden. Dann ist "Senior-Experte und -Berater ..." sehr allgemein. "Markenkommunikator" trifft es dann schon eher. Wenn du jetzt noch Spezialist für den Maschinenbau bist, kannst du auch "Maschinenbau-Markenkommunikator" schreiben. 

Besonders schön finde ich hier den Slogan meiner Kollegin Ute Klingelhöfer aus Karlsruhe: 

LinkedIn Profilslogan


"Schwarzer Gürtel in Content" – was für eine schöne Idee!

3. Hinterlege deine Kontaktdaten

So, der dritte Hack kommt nicht ganz so schön und sexy daher wie die anderen beiden.  Hierbei geht es um die Kontaktdaten. 

Wenn man auf das Profil blickt, sieht man neben der Zahl der Kontakte – blau hinterlegt – ebenfalls in blau die "Kontaktdaten". Unter diesem Link finden sich die von einem Nutzer hinterlegten Kontaktinformationen. Wer zudem als Unternehmerin bei LinkedIn ist, kann hier auf sein Impressum verlinken, was ebenfalls wichtig ist, da LinkedIn hierfür keinen eigenen Bereich im Profil vorgesehen hat. 

Kontaktangaben im Profil


Ich kann dir nur ans Herz legen, diesen Bereich sorgfältig auszufüllen, denn hierüber können dich Kunden, Interessentinnen, potenzielle Arbeitgeber, Kooperationspartner, Journalistinnen ansprechen. Daher empfehle ich auch, auf die eigenen Website (wenn vorhanden) zu verweisen – und einen zweiten Link auf das Impressum zu setzen. Auch eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer oder einen Messenger würde ich hier angeben. 

Bild: margie/photocase.de

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Ist dein LinkedIn-Profil sicher? 4 wichtige Tipps für deine Sicherheit https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-profil-schuetzen/ https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-profil-schuetzen/#comments Tue, 01 Oct 2024 07:00:00 +0000 LinkedIn https://www.uteblindert.de/blog/linkedin-profil-schuetzen/ Weiterlesen

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LinkedIn-Profil gehackt – auch im internationalen Business-Netzwerk liest man immer mal wieder davon! Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du dein Profil schnell und effektiv schützen. Welche Schritte wirklich sinnvoll sind und worauf du achten solltest, liest du hier.

In aller Kürze: 

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dein LinkedIn-Profil mit wenigen, aber wirkungsvollen Maßnahmen besser absichern kannst. Von einem sicheren Passwort über die 2-Faktor-Authentifizierung bis hin zur Verifizierung mit dem Reisepass – es gibt einfache Wege, dein Konto vor Missbrauch zu schützen. Auch wenn nicht alles immer reibungslos funktioniert, lohnt sich der Aufwand. Denn Sicherheit fühlt sich gut an.

Meine Tipps für deine Sicherheit bei LinkedIn

Um ein LinkedIn-Profil zu schützen, gibt es einige einfache Maßnahmen, die – zumindest in Teilen – schnell und leicht umzusetzen sind. Schließlich solltest du es Betrügern nicht zu leicht machen, sich deines LinkedIn-Profils bemächtigen.

  • Dein Passwort: Es sollte aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen und länger als 12 Zeichen sein. Wenn du dies noch regelmäßig wechselst, machst du es Betrügern richtig schwer, es zu entschlüsseln.

  • 2-Faktor-Authentifizierung: Nutze diese Funktion, um eine zusätzliche Sicherheitsstufe einzubauen. Damit muss du dich noch über einen Code anmelden, der an dein Smartphone geschickt wird. Auch wenn ich diese Option manchmal nervig finde, schützt es dein Konto.

  • Kopie deiner Daten: Wenn du auf Einstellungen & Datenschutz gehst, dann auf Datenschutz, kannst du hier Eine Kopie deiner Daten anfordern. LinkedIn schickt dir diese dann als XML-Datei zu – so hast du immer eine gesicherte Kopie zur Hand.

  • Verifizierung über deinen NFC-fähigen Reisepass: Auf einmal war sie da, die Möglichkeit, das Profil verifizieren lassen zu können. Du findest den Hinweis darauf oben in deinem Profil, rechts neben deinem Namen. Klickst du auf den Link, kannst du die weiteren Schritte mit deiner LinkedIn-App ausführen.

Wichtig: Dieses Feature scheint nicht immer zu funktionieren – so ist es mir nicht gelungen, mein Profil zu verifizieren, obwohl ich mir wegen einer England-Reise extra einen neuen Reisepass besorgt hatte. Nach unzähligen frustrierenden Versuchen habe ich den Prozess abgebrochen. 

Zögerst du noch?

Ich würde jetzt nicht lange überlegen, sondern einfach diese paar Schritte zur besseren Absicherung gehen. Ich habe es auf jeden Fall gemacht und fühle mich gleich viel besser!

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“Mentales Muskeltraining schafft inneren Reichtum und Resilienz”, Manuela Motzel im Interview https://www.uteblindert.de/blog/manuela-motzel-im-interview/ https://www.uteblindert.de/blog/manuela-motzel-im-interview/#comments Mon, 23 Sep 2024 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/manuela-motzel-im-interview/ Weiterlesen

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Als Unternehmerin ist es ihr wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für die Veränderung und Entwicklung in unserer Gesellschaft zu leisten. Dafür hat sie das "Mentale Fitnessstudio" ins Leben gerufen – ein Angebot, um dich im Alltag und durchs Jahr hinweg zu begleiten. Vor allem auch dann, wenn dir die Sonne mal nicht aus dem Hintern scheint;-)

Im Podcast sprechen wir darüber, wie sie ihr Fitnessstudio aufgebaut hat, wie es wächst und was die weiteren Pläne sind. 

Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Eine Kundin von mir hat in einem letzten Coaching gesagt, dass sie gerade ein Buch liest, das sie schon fast auswendig kann. Es tut ihr gut, dass sie sich einfach freuen kann, weil nichts Unvorhergesehenes passiert.

Mich hat dies sehr berührt, weil es ein Ausdruck dafür ist, dass wir uns in diesen unsicheren Zeiten einfach Sicherheit wünschen.

Darüber mache ich mir Gedanken, wie ich mit meiner Arbeit immer wieder aufs Neue sichere Räume für meine Kund*innen schaffen und öffnen kann. Es braucht Vertrauen, um die wahre Sicherheit in uns selbst zu finden.

Was bedeutet für dich, Unternehmerin zu sein?

Als Unternehmerin ist es mir wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für die Veränderung und Entwicklung in unserer Gesellschaft zu leisten. Mentales Muskeltraining schafft inneren Reichtum und Resilienz. Nur so haben wir innere Sicherheit, um in Veränderungen keinen Mangel zu sehen, sondern Räume für neue Möglichkeiten. Dies ist für eine friedliche und liebevolle Welt wichtig. Mit dem Mentalen Fitnessstudio habe ich einen Raum geschaffen, in dem Menschen die Möglichkeit haben, dies auf eine sehr einfache Art und Weise und gleichzeitig mit viel Freude jeden Tag zu tun. Deshalb habe ich auch den Preis von 6,90 Euro gewählt, damit es sich alle leisten und wirklich auch ein Leben lang am Training dranbleiben können. Wenn wir aufhören, dann werden unsere Muskeln schwächer.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Du bist nicht auf der Welt, um allen zu gefallen. Lenke deinen Fokus auf dich und deine Vision und erlaube dir dranzubleiben, auszuprobieren, zu üben und zu lernen. Suche dir Menschen, die sich mit dir freuen. Und beginne, auf deine Gedanken zu achten. Es ist lebensverändernd, was du über dich, deine Fähigkeiten und dein Schaffen denkst. Fokussiere dich jeden Tag, damit du dort ankommst, wo du hinwillst. Mache dir täglich bewusst, wofür du dankbar bist und vereinbare feste Termine für eine regelmäßige Reflexion. Du kannst jederzeit aufs Neue beginnen, weil du ein Leben lang dafür Zeit hast.

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“Ich versuche, Produkte zu bauen, die langfristig auf Lösungen einzahlen.”, Birgit Nieschalk im Interview https://www.uteblindert.de/blog/birgit-nieschalk-liberating-structures/ https://www.uteblindert.de/blog/birgit-nieschalk-liberating-structures/#comments Mon, 13 May 2024 11:13:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/birgit-nieschalk-liberating-structures/ Weiterlesen

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"Ich versuche, wenig Zeit gegen Geld zu verkaufen, sondern Produkte und Angebote zu bauen, die langfristig auf Lösungen einzahlen." Birgit Nieschalk unterstützt Unternehmen und Teams dabei, besser zusammenzuarbeiten und ihre Ziele zu erreichen - und zwar mit Liberating Structures.

Wir sprechen darüber, wie genau sie das macht und warum sie sagt: Ich sehe mich eher als Unternehmerin, nicht als Selbstständige.

Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.


Was bedeutet für dich, Unternehmerin zu sein?

Strategisches Denken, Planen und Handeln. Nicht kurzfristig sondern langfristig denken. Die Bedürfnisse und den Erfolg der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Womit beschäftigst du dich gerade?

  • Führungskräfte Coachings & Trainings für mehr Leichtigkeit im Führungsalltag
  • Organisation der Liberating Structures Connect
  • Das dritte Buch: Eine Sammlung von inspirierenden Geschichten über den Einsatz von Liberating Structures weltweit

Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Eine, die andere Menschen dazu befähigt hat ihr Bestes aus sich herauszuholen. Ich möchte etwas aufgebaut haben das auch ohne mich dauerhaft dazu beiträgt, dass Menschen wertschätzender miteinander umgehen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam mehr erreichen als alleine.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Mein Versuch, ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel nach Dubai zu bringen, das ist völlig in die Hose gegangen.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Meine Führungskräftecoachings, da die Menschen, einen direkten Unterschied in ihrem Alltag spüren.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Albert Einstein hat es finde ich sehr schön zusammen gefasst: „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.“

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"Ich habe die gute Eigenschaft, Zufälle zu verursachen." Jenni Schwanenberg im Interview https://www.uteblindert.de/blog/jenni-schwanenberg/ https://www.uteblindert.de/blog/jenni-schwanenberg/#comments Mon, 22 Apr 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/jenni-schwanenberg/ Weiterlesen

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"Ich habe die gute Eigenschaft, Zufälle zu verursachen," sagt Jenni Schwanenberg und betont, wie wichtig ein starkes #Netzwerk ist, auf das man immer zurückgreifen kann.

Im #Podcast sprechen wir darüber, wieso Jenni Erfolg mit Ruhe gleichsetzt. Denn was könnte besser sein, als völlig entspannt durchs Leben zu gehen, weil du weißt: Es geht immer irgendwo eine Tür auf!

Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Mit der Suche nach einem Kunden, bei dem ich einem Entwickler-Team helfen kann bessere Ergebnisse zu erzielen und natürlich damit, wie KI meine internen und Prozesse beim Kunden unterstützen kann.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Den ersten Versuch eine Diplomarbeit zu schreiben. Ich hab es ein komplettes Semester wegprokrastiniert. Letztlich habe ich alles auf Null gesetzt, nochmal ein kleines Praktikum gemacht und danach in drei Monaten eine sehr gute Arbeit geschrieben.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Dass ich im Gegensatz zu vielen andere Freelancern die kundeninternen Stakeholder mitnehme und mein Thema selbst treibe, statt nur die Kundenanforderung umzusetzen.

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“Wenn ich 1000 Projektideen habe und 5 anfange, dann habe ich kein schlechtes Gewissen mehr.”, Carola Heine im Interview https://www.uteblindert.de/blog/carolaheine/ https://www.uteblindert.de/blog/carolaheine/#comments Mon, 08 Apr 2024 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/carolaheine/ Weiterlesen

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"Wenn ich 1.000 Projektideen habe und 5 anfange, dann habe ich kein schlechtes Gewissen mehr", sagt Carola Heine, Texterin, Bloggerin und Kreativ-Unternehmerin.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Carola schon als Schülerin nicht vom Schreiben weg kam und sich ganz früh in echte Nerdthemen einarbeitete. Und sie erzählt, wie sie selbst heute noch an neue Ideen und Projekte herangeht – und eigentlich immer zu wenig Zeit ist für die 1.000 Projektideen, die sie im Kopf hat.

Was bedeutet für dich, Unternehmerin zu sein?

Unabhängige Entscheidungen zu treffen, auch chronisch krank erfolgreich sein zu können und immer wieder neue Dinge zu machen, ohne das rechtfertigen zu müssen: Die große Freiheit, sozusagen.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Mit der Jahresplanung, denn ich darf für einen Lieblingskunden auf viele Events reisen und dort einen Podcast aufzeichnen.

Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Eine feministische, menschenfreundliche, humorvolle, die anderen geholfen hat.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Die Liste ist lang, aber das gehört dazu. Ich glaube, am Dümmsten war es, sich öffentlich mit einer dummen Frau anzulegen und sie dumm zu nennen. Das war die Zeit nicht wert 😊 ist aber auch schon sehr, sehr, sehr lange her.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Ich.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Alle kochen nur mit Wasser, aber du kannst dir durch Networking und Beratung viel Aroma in deinen Wasserkocher holen 😊 man muss nämlich nicht jeden Fehler selbst machen und nichts alleine schaffen.

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"Es wird immer wieder diese Nadelstiche auf dem Weg zum Erfolg geben!", Anna-Elena Stoehr im Interview https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie-5/ https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie-5/#comments Mon, 25 Mar 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie-5/ Weiterlesen

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"Egal wie erfolgreich du als Unternehmer bist, es wird immer wieder diese Nadelstiche auf dem Weg zum Erfolg geben", sagt Anna-Elena Stoehr und erzählt, dass sie auch ab und zu mal was in den Sand setzt und Projekte scheitern – das gehört dazu, sagt sie.

Im #Podcast sprechen wir darüber, wie Anna-Elena über das Leben und das Unternehmertum denkt und warum sie sagt: Alle sollten ihre Prozesse weiterentwickeln, sollten Automation und #Digitalisierung nutzen, um besser voranzukommen und mehr Zeit für das Wesentliche zu haben. 


Was bedeutet es für dich, Unternehmerin zu sein?

Selbstbestimmt meine Ziele zu meinen Konditionen zu erreichen. So gönne ich mir aktuell eine drei monatige Business-Auszeit, in der ich keine neuen Beartung- und 1:1-Kunden annehme. Warum? Weil ich für mich ein wichtiges privates Projekt entschieden habe. Fokussiert, strukturiert und stressfrei.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Die Einschulungsfeier meines ältesten Kinds. Tatsächlich dachte ich, dass ich als Projektexpertin mich nicht an meine eigene Checklisten halten müsse. Falsch gedacht. So standen wir auf dem Schulhof, als ich zufälligerweise ein Telefonant eines verzweifelnden Elternteils registrierte. Der Vater eines Klassenkameradens versuchte beim Lieblingsitaliener einen Tisch zu bekommen. In der Sekunde fluchte ich innerlich. Schulranzen, Schultüte, Materialien, Anziehsachen, Friseurbesucht, Geschenke ... allles rechtzeitig organisiert. Nur das Essen und die Location hatte ich komplett vergessen. Das Ergebnis: Eine wunderschöne improvisierte Party daheim mit spontan gekauften Spagetti, Pesto und Kuchen vom Bäcker.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Dies finde ich eine klasse Frage, denn du kannst sie auf zwei Weisen inerpretieren. Das letzte Produkt, was aus meinem Portfolio "geflogen" ist, war ein Expertenbuch, welches nicht mehr zu meiner Positionierung passt. Wir als Unternehmer entwickeln uns selbst immer weiter, wesswegen ich meine Produktleiter regelmäßig auszudünnen, um den Fokus auf meiner Expertise zu halten. Schauen wir jedoch auf die zweite Mögichkeit diese Frage zu beantwortren. Das Produkt mit der höhsten Nachfrage ist das Easy Flow System®. Ein digitales System welches die acht Kernbereiche eines jeden erfolgreichen Unternehmens umfasst und dir als UNternehmer:in dank geniales Templates, cleveren Automationen und Backgroundinfos im Videoformat bis zu 8 h die Woche schenkt.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

When nothing goes right, go left an keep on going! Denn es gibt immer eine Option. Du musst nur eine bewusste Entscheidung treffen.

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"Corporate Design ist nur die Kirsche auf der Torte!", Christina Winter im Interview https://www.uteblindert.de/blog/christina-winter-designerseits/ https://www.uteblindert.de/blog/christina-winter-designerseits/#comments Mon, 11 Mar 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/christina-winter-designerseits/ Weiterlesen

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Um sichtbar zu werden, braucht es so viel mehr!", sagt Christina Winter von designerseits und betont, wie wichtig es ist, seinen Mehrwert ganz klar ausdrücken zu können.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Christina von der "Pixelschubserin", die "nur" Design macht, zur Identitätsdesignerin und Markenmacherin geworden ist. Und sie erzählt, warum es ihr wichtig ist, nicht nur die rosarote Social-Media-Welt zu zeigen, sondern ehrliche Einblicke zu geben.


Was bedeutet es für dich, Unternehmer*in zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet für mich Selbstverwirklichung, die kreative

Entfaltung meiner Visionen, die Gestaltung von Chancen und die Übernahme der Verantwortung für den Weg, den ich einschlage.

Unternehmerin zu sein eröffnet mir die Möglichkeit, meine Leidenschaften zu verfolgen und gleichzeitig einen Beitrag zu leisten, die Welt schöner, bunter und besser zu machen. Jeder Tag ist eine Gelegenheit, etwas Neues zu schaffen – sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine positive Veränderung in der Gemeinschaft.

Unternehmerin zu sein ist für mich persönliches Wachstum pur – denn es erfordert jede Menge Mut, Klarheit, Machertum und Durchhaltevermögen, die täglichen Herausforderungen anzunehmen, sich den (eigenen) Zweifeln zu stellen, auch mal unternehmerische Tiefen auszuhalten und manchmal das Unmögliche zu wagen.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Gerade sitze ich an den Texten und Layouts für meine eigene #frohesneuesja- Insta-Sichtbarkeits-Challenge und an der Überarbeitung meines „Starke Marke ICH“-16-Wochen-Businessbooster-Programms.

Ansonsten beschäftige ich mich gerade viel mit mir selbst: Was gehört zu mir, was habe ich von anderen übernommen, wo bin ich nicht ich, wie ticke ich eigentlich, wenn alles drumherum nicht zählt, wie bekomme ich mehr Leichtigkeit ins Business, wie entwusel ich meinen Kopf und wie werde ich selbst wieder etwas ausgeglichener.

Und ehrlicherweise beschäftigt mich aus eigener Erfahrung gerade die Frage: Warum werden Selbstständigen in Deutschland so viele Hürden in Form von Bürokratie, mangelnder Unterstützung und fehlender Wertschätzung in den Weg gelegt?

Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Eine kreative, energievolle, strahlende, motivierende, inspirierende, mutmachende, positive, umsetzungsstarke Unternehmerin, die Menschen nach innen aufrichtet und nach außen ausrichtet, damit sie selbst strahlen können. Und je mehr Menschen von innen nach außen strahlen, desto schöner, bunter und besser wird die Welt.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Ganz ehrlich? Nichts! Hätten mein Perfektionismus, Ehrgeiz und Wille auch niemals zugelassen. Vielleicht mein Schmucklabel „Schmück dein Leben“, das es nicht mehr gibt – aaaber auch hier was es kein „Scheitern“, sondern superkrasses „Learn for Life“ am lebenden Objekt! Und während ich diese Worte schreibe, denke ich: Yepp, vielleicht habe ich mich selbst zu häufig in den Sand gesetzt … denn mit weniger Perfektionismus wäre mein Leben ein leichteres.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Entweder mein 1:1-Premium-Angebot „Rent a sparringspartnerin“, in dem ich in 3 – 6 Monaten im intensiv-kreativen Austausch „1x Marke mit Alles“ gemeinsam mit dem Kunden erschaffe.

Oder alternativ mein „Starke Marke ICH“-Businessbooster-Programm für all diejenigen, die voller Energie im „I do it with you“-Stil in der Gruppe in 16 Wochen raus aus dem Selfmade-Markengewusel wollen.

Beides mit dem Ziel, den einzigartigen Kopierschutz aufzubauen – nämlich 100% DU: Sichtbar, fühlbar, erlebbar.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Lebe deine Leidenschaft – sonst leidet, was in dir Leben schafft. What are the stories you wanna tell?

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"Das Einzige, was mir passieren kann, ist nichts zu verdienen, und dann muss ich mir halt nen Job suchen.", Svenja Teichmann im Interview https://www.uteblindert.de/blog/svenja-teichmann-crowdmedia/ https://www.uteblindert.de/blog/svenja-teichmann-crowdmedia/#comments Mon, 26 Feb 2024 00:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/svenja-teichmann-crowdmedia/ Weiterlesen

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"Wenn Menschen mitgestalten können, sind sie zufriedener und bleiben länger", sagt Svenja Teichmann, einer der Köpfe hinter der Digital-Agentur crowdmedia.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Svenja vom Studium ("da gab es das noch nicht, was wir heute tun, das war vor #SocialMedia") zum #Digitalmarketing gekommen ist. Und sie erzählt, wie Führung und Verantwortung in der Agentur gestaltet und gelebt werden.


Was bedeutet es für Dich Unternehmerin zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet in erster Linie Freiheit und Selbstbestimmung: Ich bin für mich und mein Tun verantwortlich und bin in der Lage, Dinge schneller zu verändern als angestellt und abhängig zu sein. Gleichzeitig kommt in der Rolle ein Unternehmen zu führen auch die Verantwortung – für die Mitarbeitenden, den Erfolg und die Weiterentwicklung des Unternehmens. 

Mich motiviert unter anderem eine permanente Weiterentwicklung und Neues auszuprobieren. Das ist sicherlich unserer Digitalbranche "geschuldet", betrifft aber auch die Organisation des Unternehmens und die eigenen Fähigkeiten.

Womit beschäftigst Du dich gerade?

Es sind gerade 3 Themenbereiche, mit denen ich mich beschäftige.

  • Digitalwelt und Agenturbranche: Mich beschäftigen immer Entwicklungen in der Kommunikation, z.B. aktuell, wie wird sich unsere Agenturbranche durch KI & Co. verändern? Aber gleichzeitig auch die Frage, wenn Content-Generierung immer einfacher/günstiger ist, was bedeutet das für den Output und die Wirkung. Wir haben jetzt schon einen Content-Overload da draußen, wie schaffen es Unternehmen und Marken mit ihren Inhalten weiterhin zielführend ihre Ziele und Zielgruppen zu erreichen?
  • Selbständigkeit und Mutterschaft: Durch meine Schwangerschaft merke ich gerade, dass unser System Unternehmerinnen als Mutter nicht unbedingt vorsieht und wir hier echt Nachholbedarf haben. Dazu bin ich gerade mit einigen Initiativen im Austausch und gucke, wie ich da unterstützen kann.
  • Zukunfts- und Innovationsfähigkeit Wirtschaftsstandort Hamburg: Ich bin seit 4 Jahren in der Handelskammer im Innovationsausschuss ehrenamtlich aktiv und merke, wie wichtig es ist, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts zu forcieren, damit wir unseren Wohlstand von morgen sichern. Hier habe ich mich gerade für die Plenumswahl für die Handelskammer aufstellen lassen.

Hast du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?

Ich hatte zu Beginn meines Unternehmerinnen-Dasein ein zweites Unternehmen neben crowdmedia. Das war ein Start-up, wo ich sehr früh Mode auf Marktplätzen verkauft habe, weil Modemarken dazu logistisch nicht in der Lage waren.

Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren, in denen wir aus dem Cashflow gewachsen sind, bekamen wir Liquiditäts- und Absatzprobleme, die in einer Insolvenz endeten. Das war in dem Moment sehr schmerzhaft, aber rückblickend habe ich eine Menge daraus gelernt.

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"Sei mutig und gehe raus in die Sichtbarkeit", Ann Sophie Detje im Interview https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie/ https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie/#comments Mon, 12 Feb 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/ann-sophie-detje-business-fotografie/ Weiterlesen

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Im Podcast sprechen wir darüber, wie Ann Sophie vom "Bonzenkind" zur Unternehmerin wurde, wieso sie fürs Ruhrgebiet schwärmt und warum ihre Oma ihr wichtigstes unternehmerisches Vorbild war.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Tanja von der Dienstleisterin zur Unternehmerin wurde und warum sie heute sagt: "Erfolg ist, das zu tun, worauf ich Lust habe, und meinen Tag danach zu gestalten."



Was bedeutet es für Dich Unternehmer zu sein?

Als ich mich im September 2008 selbstständig gemacht habe – hatte ich im ersten Jahr keinen Urlaub. Das wollte ich nicht weiter so haben, deshalb bin ich Unternehmerin geworden. Unternehmerinnen und Unternehmer haben Urlaub.

Als Unternehmerin bestimme ich nicht nur, wann ich Urlaub und wieviel Urlaub ich habe, sondern ich arbeite auch so, wie ich es mir einrichte. Ganz nach dem Zitat: 

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Das ist die Herausforderung und gleichzeitig auch der Spaß am Unternehmertum.

Womit beschäftigst Du dich gerade?

Mit der Überarbeitung meiner Wunschkundenbeschreibung und meiner Zielgruppe. Meine Wunschkunden Beschreibung ist glasklar und supergut ausformuliert. Gäbe es die Person – könntest du die direkt erkennen, wenn sie dir auf der Straße begegnet.

Allerdings habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob diese Wunschkunden noch die meinen sind.

Was für eine Unternehmerin möchtest du gewesen sein?

Eine, die möglichst vielen Mensch zu Fotos verholfen hat, auf denen sie sich wiedererkennen. Sie sagen können, ja, das ist ein gutes Bild, da bin ich drauf.

Auch möchte ich als Unternehmerin, wie im privaten viele Menschen dazu inspirieren sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zu beschäftigen.

Wenn es für mich möglich ist, reise ich mit ÖPNV – esse überwiegend Pflanzen – und auch bei meiner Ausrüstung achte ich auf Nachhaltigkeit – es muss nicht jedes Jahr eine neue Kamera sein.

Hast du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?

Ja, bei einem Shooting hat irgendwas mit dem Aufnahme Chip nicht gepasst. Es waren alle Fotos weg.

Wir konnten das Shooting allerdings wiederholen und seit dieser Erfahrung habe ich einen sehr strengen Arbeitsprozess, was die Bild Datensicherung angeht.

Eine Externe Festplatte ist mir auch schon einmal kaputt gegangen – auch hier habe ich den Prozess geändert.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Mein Shooting-Angebot, welches es nur in Kombination mit zwei Workshops gibt.

Was würdest du einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Netzwerken – Kundenstimmern einfangen, jedes Mal – Netzwerken – eine gute Website bauen, bauen lassen.

Darüber hinaus auf sinnvollen sozialen Medien Kanälen sichtbar sein und werden – dran belieben.

Immer, immer wieder in dich selbst als Mensch und Unternehmer investieren. Fortbildungen, Ausbildungen und darüber hinaus, sei wie ein Schwamm und sauge das Wissen auf, wie der Schwamm das Wasser.

Such dir eine Mentorin oder Mentor, einen „alten Hasen“ der dich an die Hand nimmt und bereit ist mit dir seine ganze Erfahrung zur teilen. Das ist Gold wert. Regelmäßig zu reflektieren – vielleicht auch im Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern.

Sich immer wieder die Frage stellen – bin ich noch auf dem Weg, der zu dem Ziel führt, für das ich mal aufgestanden bin?

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"Erfolg ist, das zu tun, worauf ich Lust habe, und meinen Tag danach zu gestalten.", Tanja Lenke im Interview https://www.uteblindert.de/blog/tanja-lenke-she-preneur/ https://www.uteblindert.de/blog/tanja-lenke-she-preneur/#comments Mon, 29 Jan 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/tanja-lenke-she-preneur/ Weiterlesen

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"Sei dir nicht zu schade, deine Zeit dafür zu nutzen, mit Menschen zu sprechen, die in deiner Zielgruppe sind. Das ist am Ende das A und O, weil du sie nur dadurch richtig gut verstehen kannst", sagt Tanja Lenke, der Kopf hinter der she-preneur Community.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Tanja von der Dienstleisterin zur Unternehmerin wurde und warum sie heute sagt: "Erfolg ist, das zu tun, worauf ich Lust habe, und meinen Tag danach zu gestalten."


Was bedeutet es für Dich Unternehmer zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet für mich vor allem Freiheit und Selbstbestimmung. Ich gestalte mein Unternehmen so, dass es mich persönlich erfüllt. Das bedeutet für mich neben meiner eigenen persönlichen Freiheit, auch einen postiven Beitrag zu leisten. Meine Kundinnen zu empowern und erfolgreich(er) zu machen, meinen Mitarbeitenden einen sinnstiftenden Job zu bieten und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.

Womit beschäftigst Du dich gerade?

Ich beschäftigte mich gerade damit, wie wir mit sbe-preneur weiter wachsen können und was wir brauchen, um unsere Ziele für 2024 Realität werden zu lassen.

Hast du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?

Die ersten Einstellungen von Freelancern und fest angestellten Mitarbeitenden. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, woraud ich achten sollte und wen ich überhaupt brauche. Im Nachhinein sehe ich es als gern investiertes Lehrgeld. 😊

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

She-preneur Launch Your Impact, unser Angebot für diejenigen, die aus ihrer Dienstleistung ein Online-Programm oder einen Online-Kurs machen wollen, um zukünftig weniger zu arbeiten und trotzdem mehr zu verdienen.

Was würdest du einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Sei mutig! 

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"Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man sich austauscht und Hilfe holt!", Christine van Tübbergen im Interview https://www.uteblindert.de/blog/christine-van-t-bbergen-immobiiien-content/ https://www.uteblindert.de/blog/christine-van-t-bbergen-immobiiien-content/#comments Mon, 15 Jan 2024 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/christine-van-t-bbergen-immobiiien-content/ Weiterlesen

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Christine van Tübbergen ist Unternehmerin mit den Schwerpunkten Immobilien und Content. Sie macht sich stark für Female Empowerment und steht regelmäßig als leidenschaftliche Speakerin auf der Bühne. Wo sonst könnte sie ihre Message „Do more of what makes you happy“! besser verbreiten? 

Im Podcast sprechen wir darüber, wie sich Christine von der Schauspielerin zur Unternehmerin mit den Schwerpunkten Immobilien und Content geworden ist. 

Was bedeutet es für Dich Unternehmer zu sein?

Unternehmerin zu sein, bedeutet für mich in erster Linie, meine Freiheit zu leben. Das zu tun, wofür mein Herz schlägt, mit den Menschen zu arbeiten, die meinen Vibe haben und meinen Werten treu bleiben zu dürfen. 

Womit beschäftigst Du dich gerade?

Ich baue gerade gemeinsam mit meinem Mann unsere neue Marke „Happy Place Homes“ auf. Wir entwickeln und betreiben hierbei Airbnbs - unsere eigenen, umgewandelt aus Bestandsimmobilien und auch die von Menschen, die Immobilien besitzen und diese gerne in Ferienwohnungen oder -häuser hin entwickeln möchten. 

Neben dem operativen Betrieb selbst ziehe ich dabei unseren neuen Instagram-Kanal auf, nehmen Videos für YouTube auf, stehe auf der Bühne bei großen Kongressen und erzähle der Welt von unserem Happy Business. In Kürze erscheint auch ein Buch, in dem wir ein Kapitel zum Thema Kurzzeitvermietung verfasst haben.

Die Aufgabe ist großartig, da sie all mein Know-how der letzten Jahre vereint: Immobilien, Content und Schauspiel.

Was für eine Unternehmerin möchtest du gewesen sein?

Ich möchte jemand gewesen sein, der Menschen dazu inspiriert hat, mutig zu sein, ihren eigenen Weg zu gehen und auf ihr Herz zu hören. Das Leben ist zu kurz, um sich mit Arbeit zu beschäftigen, die uns Energie raubt und uns unglücklich macht. Wenn es mir als Unternehmerin gelingt, diesem Credo immer treu zu bleiben und andere Menschen, vor allem Frauen damit ein gutes Role Model zu sein, so habe ich einen wirklichen guten Job gemacht.

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100 Dinge über mich – Ganz-weit-Zurückblick https://www.uteblindert.de/blog/100-dinge-ueber-mich-ganz-weit-zurueckblick/ https://www.uteblindert.de/blog/100-dinge-ueber-mich-ganz-weit-zurueckblick/#comments Fri, 05 Jan 2024 10:02:00 +0000 https://www.uteblindert.de/blog/100-dinge-ueber-mich-ganz-weit-zurueckblick/ Weiterlesen

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So viele interessante Rückblicke. Ich lese die wirklich gern und komme dann auch ins Nachdenken. Seit Tagen will ich selbst schon einen klugen, reflektierenden, nachdenklichen, interessanten Rückblick schreiben und komme doch irgendwie nicht so richtig dazu.

Gestern war dann auch noch der #LinkedIn #Hack fällig, und ich habe einfach getrickst und einfach mal angefangen 100 Dinge über mich aufzuschreiben. Die 100 Dinge sind von Austin Kleon, ich kenne aber auch schon die 50 Dinge über mich von John Stepper. Im Newsletter bin ich nur bis 30 gekommen, heute habe ich einfach mal weitergemacht:

  1. 🐉 Ich finde Drachen toll.
  2. Am besten gefallen mir die aus China.
  3. Am liebsten hätte ich ein Drachentattoo, aber ich traue mich nicht.
  4. Ich liebe historische Serien. Solche wie Vikings, The Last Kingdom und jetzt auch Outlander.
  5. Je mehr Schwerter und Kämpfe desto besser.
  6. Daher lese ich auch die historischen Romane von Rebecca Gablé supergern.
  7. Ich schwimme. In jedem Gewässer.
  8. Ich mag kaltes Wasser lieber als warmes.
  9. Seit 3 Jahren versuche ich Delphinschwimmen zu lernen. Die Theorie kann ich, allein, es fehlt die Kraft.
  10. Mit 40 habe ich die Rollwende gelernt.

  11. Pfefferminztee finde ich lecker. Aber nur den aus losen Blättern, von Tee aus Beuteln kriege ich Kopfschmerzen.
  12. Wenn ich wandern gehe, will ich "Strecke machen".
  13. Rumstromern im Unterholz ist nicht so meins.
  14. Die Digital Media Women e.V. finde ich ein tolles Netzwerk.
  15. Ich habe mal in Damaskus gelebt.
  16. Und auch in Beirut.
  17. Und Washington D.C.
  18. Statistiken finde ich sexy.
  19. Ebenso die Verkehrswende.
  20. Ich fahre gern Fahrrad.

  21. Und verteidige die Bahn wie verrückt.
  22. Ich bin ein Novemberkind.
  23. Und mag es, wenn es grau und melancholisch ist.
  24. Bei dem Film "Life of Brian" und "Verrückt nach Mary" kann ich mich #beömmeln und vor Lachen auf dem Sofa liegen.
  25. Ich mag Dialektwörter wie "beömmeln".
  26. Ich komme aus dem Sauerland und mag die Menschen dort sehr.
  27. Seit über 30 Jahren wohne ich in Köln.
  28. Ich mag die Art der Stadt, aber nicht, wie unprofessionell alles ist.
  29. Karneval ist nicht so meins.
  30. Eine Party und der Zug in Nippes muss dann aber doch sein.

  31. Ich tanze gern und schlecht.
  32. Im Dezember habe ich mit Krafttraining angefangen.
  33. Ich leiste mir einen Personal Trainer. Anders kriege ich meinen Popo nicht hoch.
  34. Ich finde die Arbeit der Ampel im Großen und Ganzen okay.
  35. Und ihre Kommunikation nicht so gut.
  36. Ich liebe Espresso.
  37. Meine Schwiegermutter ist mit 95 Jahren gestorben.
  38. Im letzten Jahr wurde vieles leichter, weil meine Mutter eine gute Unterbringung gefunden hat.
  39. Ich habe 2 Brüder.

  40. Und 2 Kinder.
  41. Ich habe mal Islamwissenschaft studiert.
  42. Und dafür arabisch gelernt.
  43. Ich höre die Sprache wahnsinnig gern, verstehe aber nicht mehr viel.
  44. Ebenso geht es mir mit persisch.
  45. Ich wünsche mir so sehr, dass ein Frieden im Nahen Osten möglich wird.
  46. Mein schönster Urlaub mit Familie war in Polen.
  47. Wir haben gezeltet und die wunderschönste Natur erlebt. 
  48. Vor Corona hatte ich mein bestes Geschäftsjahr. 
  49. Corona hat mich ganz schön gebeutelt. 

  50. Am Ende waren 2020 und 2021 aber gar nicht sooo schlecht. 
  51. 2022 ging es dann merklich aufwärts. 
  52. Und 2023 war richtig gut. 
  53. Ich habe in beiden Jahren viel investiert. 
  54. Vor allem in mein Team. 
  55. Aber auch in Beratung und Entwicklung. 
  56. Ich tausche mich regelmäßig mit meinen Unternehmerkolleg*innen aus. 
  57. Ich freue mich immer über die Gespräche und den Spaß mit Maren. 
  58. Ich liebe es, mit Birgit zu kochen. 
  59. Mit Chérine futtere ich mich durch Köln. Und bald auch durch Attendorn.

  60. Den Austausch mit Birgit schätze ich sehr. 
  61. Auch wenn ich Social Media mag, vergesse ich oft, Fotos von diesen Begegnungen zu machen. 
  62. Sauren Gummisachen zu widerstehen, fällt mir schwer. 
  63. Ich mag Pizza Spinachi mit Sardellen. 
  64. Chicorée mit Ei und Schafskäse. 
  65. Keine Macarons, die finde ich völlig überschätzt. 
  66. Ab und zu mag ich ein gutes Steak. 
  67. Und Linguine mit Knoblauch, Olivenöl und Parmesan. 
  68. Zu diesem Weihnachten habe ich die Florentiner meiner Schwiegermutter zu backen versucht. 
  69. Ich habe sie "Erika-Gedächtnis-Florentiner" getauft. 

  70. Ich liebe Sachen, die lange halten. 
  71. Deswegen trage ich am liebsten Schuhe aus Glattleder. 
  72. Und Kleidung von Johanna Lutz, einer Designerin aus Köln. 
  73. Vor Jahren habe ich eine "Capsule Wardrobe" für mich entwickelt.
  74. Seitdem habe ich nur noch wenige Klamotten und Schuhe. 
  75. Ich bin Minimalistin.
  76. Aufräumen ist für mich Meditation. 
  77. Ich halte es mit meiner Oma: "Das Bett sollte immer gemacht sein." 
  78. Ich liebe dieses ordentliche Gefühl. 
  79. Ich habe 2 älteste, beste Freundinnen. Wenn wir uns sehen, ist es blindes Verständnis. 

  80. Meine Mutter ist immer noch auf der Höhe der Zeit. 
  81. Und manchmal sehr lustig. 
  82. Seit ihrem schweren Sturz 2022 geht sie wie ein windschiefer Baum. Aber sie geht.
  83. Ich mag Kunst an meinen Wänden. 
  84. Und kaufe mir ab und zu ein Stück. 
  85. Gerade bin ich auf der Suche nach eine*r*m Keynote-Speaker*in für den Netzwerkbooster am 12. April. Es soll um "Zukunft" und "Utopien" gehen. Und was wir in unserem Leben dafür tun können. 
  86. Ich bin mit Leib und Seele Unternehmerin.
  87. Und finde, dass noch mehr Menschen so arbeiten sollten. 
  88. So frei, so selbstverantwortlich, so wirkungsvoll. 
  89. Deshalb finde ich auch die Arbeit des VGSD e.V. super!

  90. Ich tausche mich gern mit anderen Unternehmer*innen aus. 
  91. Momentan gern in meinem Netzwerkbooster-Podcast. 
  92. Wenn du gern dabei wärst, melde dich bei mir. Es geht um deine Unternehmer-Geschichte. 
  93. Ich liebe BarCamps. 
  94. Und moderiere die als "Professionelle". Moderatorin natürlich. 
  95. Ich kann ganz schön lustig sein. 
  96. Ich trinke gern heißes Wasser. 
  97. Und seit dem 16.10.2021 keinen Alkohol mehr. Das sind heute 811 Tage. 
  98. Wenn das auch mit Süßkram gehen könnte, fände ich das toll. 
  99. Ich mag die Bücher aus dem Hermann Schmidt Verlag. 
  100. Ich bin froh, dass ich jetzt 100 Dinge aufgeschrieben habe. 
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"Sich zu vernetzen ist super wichtig!", Jana Assauer im Interview https://www.uteblindert.de/blog/jana-assauer-montagshappen-ikonista/ https://www.uteblindert.de/blog/jana-assauer-montagshappen-ikonista/#comments Mon, 11 Dec 2023 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/jana-assauer-montagshappen-ikonista/ Weiterlesen

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Die studierte Germanistin, Historikerin und Ethnologin Jana Assauer ist der Überzeugung, dass die (Wirtschafts-)Welt nachhaltig durch Bildung und Wissen verbessert werden kann. Mit ihrer PR-Agentur, einem eigenen Themendienst, einem Sachbuchverlag und Onlinemagazin unterstützt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Mona Schnell Expert:innen, Organisationen und Unternehmen, ihr Wissen in journalistischen Texten und Formaten zu verbreiten. Ihre Erfahrung und Expertise gibt sie außerdem als Kolumnistin im Wirtschaftsressort der Frankfurter Rundschau weiter und Workshops in Hochschulen und Stiftungen.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Jana zu der Unternehmerin geworden ist, die sie heute ist und wieso sie sich wünscht, früher mutiger gewesen zu sein. 


Womit beschäftigst Du dich gerade?

Wir, das sind meine Geschäftspartnerin Mona Schnell und ich, haben ja gerade die Onlinemagazine Business Ladys und karriereletter übernommen und zum neuen Magazin ikonist:a zusammengelegt. Das hat uns in den letzten Monaten doch mehr beschäftigt als gedacht, aber auch total viel Spaß gemacht. 

Uns war von Anfang an klar, dass wir das neben der PR-Agentur und dem Verlag nicht alleine schaffen – zeitlich, aber auch weil wir nicht wollen, dass sich PR und Journalismus vermischen. Deshalb haben wir uns schnell Unterstützung gesucht und jetzt ein ganz tolles Redaktionsteam. 

Ich hatte vergessen, wie viel Spaß das macht, in einem größeren Team zu arbeiten und wie viel mehr man bewegen kann. So konnten wir sogar noch einen Adventskalender mit tollen Gewinnen bauen. Neben den redaktionellen Inhalten gibt es jetzt auch die erste exklusive ikonist:a-Websession, bei der die Leser:innen von der Expertise der großen Community profitieren können. Den Auftakt macht Brand-Expertin Nicole Wehn zum Thema Personal Branding. Jetzt müssen wir aber den Fokus auch wieder auf die Buchprojekte legen, die anstehen.

Was bedeutet es für Dich Unternehmer zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet für mich vor allem Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Bereits im Studium war ich kaum zu bremsen und habe fünf statt der üblichen drei Fächer studiert. 

Dass ich mich noch immer mit vielen Themen beschäftigen kann, ist etwas, dass ich auch am Unternehmertum genieße: zum einen kann ich mir meine Kund:innen mit ihren Schwerpunkten aussuchen und mich damit in immer neue Inhalte einarbeiten. 

Ich kann mir außerdem aussuchen, mit wem ich mich für welches Projekt zusammen tue. Und zum anderen bringt Unternehmertum sowieso schon ständige Herausforderungen mit sich, so dass man selten in seiner Komfortzone bleiben kann. Ich weiß aber auch Zeiten zu schätzen, in denen es mal etwas ruhiger läuft, aber ich glaube insgesamt werden diese Zeitspannen für alle immer kürzer.

Was für eine Unternehmerin möchtest du gewesen sein?

Ich habe tatsächlich den Drang, etwas zur Gesellschaft beizutragen, daher steht bei der Bildungsbotschaft und eigentlich allem, was noch danach kam, die Vermittlung von Wissen im Zentrum. Ich möchte außerdem mit allen auf Augenhöhe arbeiten und dass alle von der Zusammenarbeit gleichermaßen profitieren.

Hast Du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?

Es gibt eigentlich nichts, was so gar nicht geklappt hat. Aber Probleme gab es in Fällen, in denen ich meiner Intuition nicht vertraut habe. Wenn sich etwas heute nicht ganz richtig anfühlt, lass ich es lieber bleiben - egal um wieviel Geld es geht oder wie spannend und vielversprechend das Thema ist.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Das Gute bei uns ist eigentlich, dass wir mittlerweile für jede:e Expert:in, Berater:in etc. genau das passende Paket mit unseren Dienstleistungen schnüren können. Vom einzelnen Thema in unserem Themendienst bis zur umfassenden Personality-PR inklusive eigenem Buch. 

Selbst beim Themendienst, deren Leistung ganz konkret umrissen ist, gucken wir bei jedem Kunden ganz genau, was das beste Thema ist - in Bezug auf die Aufmerksamkeit, aber auch mit Hinblick auf deren eigenes Business. Dass wir nie etwas einfach von der Stange nehmen, ist glaube ich auch genau das, was uns auszeichnet und erfolgreich macht.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Perfektionismus ablegen, einfach machen und vor allem sich mit anderen vernetzen!

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"Zeit gegen Geld ist das schlechteste Modell!", Maik Pfingsten im Interview https://www.uteblindert.de/blog/maik-pfingsten-productized-service/ https://www.uteblindert.de/blog/maik-pfingsten-productized-service/#comments Mon, 27 Nov 2023 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/maik-pfingsten-productized-service/ Weiterlesen

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"Wenn du das, was ich heute tue, dem Maik von 2005 erzählst, würde er das nicht glauben", sagt Maik Pfingsten, denn lange Zeit hat auch er seine Zeit gegen Geld getauscht. Heute ist er der Überzeugung, dass das eins der schlechtesten Modelle überhaupt ist und rät dazu, möglichst sofort in den #ProductizedService zu gehen.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie Maik zu dem #Unternehmer geworden ist, der er heute ist und wieso er eine Zeit lang dachte, man könne nur Unternehmer werden, wenn man ein Ingenieurstudium hat.

Womit beschäftigst Du dich gerade?

Wie ich freiberufliche Unternehmer und Unternehmerinnen als Mentor und Investor mit meinen Wissen und meiner Erfahrung auf ein ganz neues Level mit ihrer Boutique bringen kann.

Was bedeutet es für Dich Unternehmer zu sein?

Die Chance eine kleine, feine Delle in den Weltraum zu schlagen und die Freiheit selbstbestimmt zu arbeiten.

Hast Du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?

Oh, ja. Ich habe mal 250.000 € in einem Unternehmen mit drei anderen Freiberuflern und 15 Mitarbeitern versenkt. Inklusive Insolenz des Unternehmens, nachdem ich ausgestiegen bin.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Sei open-minded, denn die Welt ist groß, die Welt ist weit. Gehe deinen Weg, denn Entrepreneurship ist eine Reise.

Und hole dir erfahrene Mentoren an die Seite, die dich auf den Wegen leiten.

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"Mir war meine Freiheit zu wichtig!", Jennifer Brockerhoff im Interview https://www.uteblindert.de/blog/jennifer-brockerhoff-gruene-geldanlage/ https://www.uteblindert.de/blog/jennifer-brockerhoff-gruene-geldanlage/#comments Mon, 13 Nov 2023 07:11:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/jennifer-brockerhoff-gruene-geldanlage/ Weiterlesen

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Von ihrer kanadischen Kindheit geprägt, ist sie eine leidenschaftliche Beraterin für nachhaltige Geldanlagen. Jennifer Brockerhoff ist seit fast 25 Jahren in der Finanzbranche tätig. Nach der klassischen Bankausbildung arbeitete sie 10 Jahre lang in einer Privatbank – zuletzt als Wertpapierspezialistin -und machte sich im Jahr 2009 inmitten der Finanzkrise selbstständig. Neben ihrer Tätigkeit als Finanzberaterin & FCM Finanzcoach ist sie Autorin, Referentin und gerne in verschiedenen Podcasts zu Gast.

“Ich bin eine Solitärbiene!”, sagt die Finanzberaterin und -coach Jennifer Brockerhoff, die ich an diesem Novembermittag in ihrem Büro in Düsseldorf erreiche. Jennifer macht vieles – auch unternehmerisches – mit sich selbst aus. Dabei hat sie ihr Weg von der Großfamilie über den sicheren Job in der Bank hin zur Beraterin für nachhaltige Geldanlagen geführt. Wie sie mit ihrer Arbeit, mit ihren Büchern und Vorträgen mehr Nachhaltigkeit in die Geldanlage bringen will und was Freiheitsliebe mit ihrem Werdegang zu tun hat, hörst du in dieser Episode des Netzwerkbooster-Podcast. 


Womit beschäftigst Du dich gerade?

Im Moment beschäftigen mich vor allem die Auswirkungen von Krieg auf nachhaltige Geldanlagen. Welche Konsequenzen hatten die letzten 2 Jahre auf die dringend benötigte Transformation des Finanzmarktes und wie gehen wir am besten mit unseren Emotionen in Hinblick auf die Polykrisen um. Ein sehr spannendes wenn auch unangenehmes Thema, welches besser bewältigt werden kann, wenn es nicht ignoriert wird.

Was bedeutet es für Dich Unternehmerin zu sein?

Es bedeutet für mich vor allem Freiheit! Ich bin jemand, die gerne auf eigenen Füßen steht, neue Dinge ausprobiert, sich auf die Marktveränderungen schnell einstellt und Weiterentwicklungsprozesse vorantreibt. Ich bin eine Solitärbiene mit Hummeln im Hintern, die gerne netzwerkt und viele verschiedene Blickwinkel einnimmt, um an neuen Zukunftsvisionen zu arbeiten.

Was hast Du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Letztes Jahr wollte ich quasi nebenher einen Onlinekurs starten und habe total unterschätzt, wie viel Arbeit das im Vorfeld bedeutet und wie viel Werbung & Online-Marketing hätte gemacht werden müsens, um überhaupt gesehen zu werden. Fazit war leider: Außer Spesen nix gewesen! Die Idee werde ich ggf. zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen, jedoch mir dann viel mehr Zeit für den Launch einplanen.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Lass dich nicht von Fassaden blenden. Traue dich, unangenehme Fragen zu stellen und hinter die Kulissen zu schauen. Bleibe geerdet und lerne trotzdem zu fliegen!

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Sales-Coach statt Stewardess, Gretel Niemeyer im Interview https://www.uteblindert.de/blog/gretel-niemeyer-sales-coach/ https://www.uteblindert.de/blog/gretel-niemeyer-sales-coach/#comments Mon, 30 Oct 2023 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/gretel-niemeyer-sales-coach/ Weiterlesen

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"Unternehmerisches Denken ist mehr als 'Ich hab hier ne Idee und das will ich verkaufen'. Es braucht Struktur, sich was trauen, in die Zukunft denken, reflektieren, was funktioniert und was nicht, am eigenen Mindset arbeiten und noch mehr", erzählt Gretel Niemeyer im Netzwerkbooster-Podcast und berichtet darüber, wie sie ihr Unternehmen aus der Elternzeit heraus gegründet hat.

Als Kind wollte Gretel Stewardess werden, ihre Familie versteht auch nach drei Jahren #Selbstständigkeit nicht, was sie tut und weil sie so ganz anders ist als der Rest der Familie, gab es immer wieder Unkenrufe: "Die ist bestimmt vertauscht worden!"

Was aber ganz klar ist: Gretels Thema ist #Verkaufen. Für die neue Staffel spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.


Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Als ich überlegt habe, mich selbständig zu machen, hatte ich viele unterschiedliche Ideen. Ich wollte einen Unverpacktladen in Wandlitz eröffnen, nachhaltiges Spielzeug auf den Markt bringen und Mütter-Coaching anbieten.

Eine Coaching-Session mit meiner damaligen Mentorin brachte allerdings den Wendepunkt. Sie sagte: "Gretel, du kannst verkaufen. Und du liebst es. Wenn du DAS den Selbständigen dort draußen beibringst, dann ist dein Hebel, positive Veränderung zu bewirken, viel größer, als wenn du dein eigenes thematisches Business aufziehst."

Das war der Gamechanger für mich! Ich möchte als Unternehmerin dafür sorgen, dass unendlich viele tolle Unternehmer:innen erfolgreich mit ihren Businesses werden. Ich möchte dafür sorgen, dass Menschen, die super gern und viel geben, auch lernen zu nehmen - sei das jetzt Geld, Zeit oder Raum.

Ich möchte, dass wir Dinge verändern - im Großen und im Kleinen. Aber immer im Guten. Mit unserem Wohlergehen im Blick und dem der Menschen, die nach uns kommen. Auf Augenhöhe, mit Leidenschaft und immer einer Prise Humor.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Ich weiß nicht, ob ich es "in den Sand" gesestzt nennen würde. Auf jeden Fall aber eine lehrreiche Erfahrung. Am Anfang meiner Selbständigkeit dachte ich, ich könne es mir nicht aussuchen, mit wem ich arbeiten möchte und bin zum Teil wirklich große Kompromisse eingegangen.

Einmal so sehr, dass ich vor jedem der 7 Coaching-Termine Magenschmerzen hatte, währenddessen dachte, ich wäre komplett unfähig und danach das Gefühl hatte, nicht genug gegeben zu haben. Das waren so nervenaufreibende und unangenehme 2 Monate, dass ich das keinesfalls wiederholen möchte seitdem einfach "Nein" zu einer Zusammenarbeit sage, wenn sie sich nicht richtig gut anfühlt.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Ich arbeite vor allem mit selbständigen Frauen, entweder im 1-1 oder im Rahmen meiner Mastermind SMASH IT! Letztere führe ich seit knapp 3 Jahren mit meiner sehr guten Freundin Laura Roschewitz, ihres Zeichens Wirtschaftspsychologin, Resilienz-Trainerin und Online Funnel Expertin.

Wir begleiten in unserer "So much more than a Mastermind" selbständige Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen dabei, unternehmerisch zu denken und ihre Businesses entweder auf ein solides Fundament zu stellen oder aber gesund zu skalieren.

SMASH IT! hat jetzt während unserer Workation nochmal ein komplettes Make-Over erhalten und ist besser denn je. Unsere unterschiedlichen Formate sind so konzipiert, dass unsere Smashies genau wissen, welche Ziele sie erreichen wollen und wie sie dorthin kommen. Zu Beginn der 6-monatigen Begleitung definieren wir gemeinsam, wo unsere Kundin hinwill und sie bekommt ihre persönliche Roadmap. Auf den einzelnen Steps sind wir dann dicht an ihrer Seite, damit sie in die Umsetzung kommt und sich über ihre Erfolge freuen kann.

Aufgrund der engmaschigen Begleitung, die ich sonst bei keinem anderen Programm in dieser Form gefunden habe, nennen wir SMASH IT mittlerweile auch ein "1-1 Programm mit Gruppenkomponente 😍"

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Ich habe vor Kurzem mein Poesiealbum wiedergefunden. Darin stand u.a. "Sei sittsam und bescheiden. Das ist die größte Zier. Dann kann dich jeder leider. Und dieses wünsch ich dir."

Ich würde jungen Unternehmer:innen genau das Gegenteil in ihre Poesiealben schreiben: "Sei laut, sei Du, sag, was du denkst - du bist keine Kopie! Denn so zu sein, wie "die" das woll'n, das hilft nun wirklich nie."

Wir brauchen Ecken und Kanten, wir müssen laut sein, wir müssen lernen, auch zu nehmen und nicht immer nur zu geben. Und wir müssen uns trauen, ein Vorbild zu sein, wenn wir erfolgreiche Unternehmer:innen sein wollen. Das mag sich zwar scary anhören, but we can do hard things! Daran glaube ich mit ganzem Herzen.

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Über Mut, die Mini-Playback-Show & Einfach-mal-Machen, Chérine de Bruijn im Interview https://www.uteblindert.de/blog/cherine-de-bruijn-mut-zur-persoenlichkeit/ https://www.uteblindert.de/blog/cherine-de-bruijn-mut-zur-persoenlichkeit/#comments Mon, 16 Oct 2023 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/cherine-de-bruijn-mut-zur-persoenlichkeit/ Weiterlesen

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"Wir kommen nicht drum herum, persönlich zu werden", sagt Chérine de Bruijn. Mit ihrem Business Corporate Kitchen fordert und fördert sie mehr Mut zur Persönlichkeit in der Kommunikation. Sie liebt es, Menschen zu inspirieren und einen Rahmen zu schaffen für Themen und für Menschen, die unsere Zukunft weiterdenken.

Wenn wir uns treffen, Chérine de Bruijn und ich, dann wird es schon mal lang. Wir kommen dann von Hölzken auf Stöcksken, wie man in meiner Heimat, dem Sauerland sagt. 

So ging es uns auch bei unserem Gespräch: Vom Gründen zum Mut zur Persönlichkeit, herrlichem Rum-Nerden, Nachdenken über Familienprägung und warum es wichtig ist, als Unternehmer*innen solidarisch miteinander zu sein – darüber erzählt Chérine in dieser Episode des Netzwerkbooster-Podcast.


Was bedeutet es für dich, Unternehmer*in zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet für mich, meine verschiedenen Talente und Facetten meiner Persönlichkeit voll ausleben zu können. Es geht darum, kreativ zu sein, Visionen zu verwirklichen und anderen Menschen einen Mehrwert für ihre persönliche Entwicklung und auch Unternehmen „Zündstoff“ zu bieten. 

Gleichzeitig schätze ich die Freiheit, die das Unternehmertum mit sich bringt. Diese Freiheit ermöglicht es mir, meine Arbeit so zu gestalten, dass sie zu mir persönlich passt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist meine "No-Asshole-Policy" – das bedeutet, dass ich bei allem, was ich tue, Wert auf eine respektvolle und wertschätzende Zusammenarbeit im Team und mit meinen Geschäftspartner*innen lege.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Aktuell dreht sich alles darum, den "Mut zur Persönlichkeit" in die Welt zu tragen. Das tue ich auf unterschiedliche Weisen. Mein Podcast "MUT ZUR PERSÖNLICHKEIT" ist eine Plattform, auf der ich inspirierende Gespräche führe, um Menschen zu ermutigen, „echt“ zu sein und ihre Einzigartigkeit zu entfalten. Mit CORPORATE KITCHEN® unterstütze ich Unternehmen und Macher:innen dabei, ihre Botschaften authentisch und wirkungsvoll zu kommunizieren.

Ich bin aber auch Impulsgeberin in meinem Netzwerk und schaffe den Rahmen für Menschen und Themen, die unserer Zukunft „guttun“ und starke Visionen haben. Dabei glaube ich fest daran, dass wir gemeinsam Großes erreichen können, wenn wir uns gegenseitig inspirieren und unterstützen.

Ganz besondere Challenges stelle ich mir auch immer wieder gerne in meiner Freizeit: Unter anderem spiele ich in einer Hobby-Rockband und lerne gerade Ukulele. Musik und die Arbeit mit meiner Stimme sind für mich wichtige Ausdrucksformen, die auch mit meinem Mut zur Persönlichkeit zu tun haben – und ganz ehrlich: Es rockt einfach!

Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Mein Ziel ist es, eine Unternehmerin zu sein, die andere inspiriert und ermutigt, sich im Einklang mit ihrer Persönlichkeit – persönlich und unternehmerisch – weiterzuentwickeln. Ich möchte zeigen, dass Erfolg und Authentizität Hand in Hand gehen können.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Ich habe in meiner Karriere sicher viele Fehler gemacht, aber ich sehe das nicht als Versagen. Fehler sind wichtige Lernmomente auf dem Weg zum Erfolg. Als Deutsch-Niederländerin habe ich zwei kulturelle Einflüsse in mir: Die niederländische Seite ist pragmatisch und lösungsorientiert, während die deutsche Seite oft perfektionistisch und detailorientiert ist. 

Manchmal denke ich zu schnell oder zu detailliert über Dinge nach, das bremst mich manchmal aus. Das sehe ich aber nicht als Fehler, sondern als Teil des Lernprozesses. Wenn man nie stolpert, lernt man auch nicht, wieder aufzustehen. Und eine meiner wichtigsten Devisen lautet: „Aller Anfang ist… Machen… - und bleib‘ dabei positiv.“

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Die Dienstleistungen und Angebote, die besonders gut "fliegen", sind eng mit meiner Leidenschaft für "Mut zur Persönlichkeit" verbunden. Dazu gehören Workshops, Beratungen und Keynotes im Bereich der persönlichen und unternehmerischen Kommunikation. Menschen und Unternehmen suchen Authentizität und wollen lernen, sich klar und wirkungsvoll auszudrücken. Dabei kann ich helfen.

Auch meine Arbeit als Moderatorin „fliegt“ – und das seit vielen Jahren. Das Gastgeberinnen-Gen wurde mir in die Wiege gelegt und es ist toll, dass ich meine Leidenschaft dafür auch „live on stage“ mit Energie und Herz einbringen kann.

Grundsätzlich glaube ich auch fest daran, dass man eine außerordentlich große Chance hat zu "fliegen", wenn man seiner wahren Leidenschaft folgt.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

"Aller Anfang ist... Machen“! Wenn du ein „echtes“ Ziel vor Augen hast, das dich persönlich begeistert, dann wirst du auch einen Weg dorthin finden. Lebe deinen Mut und finde eine Antwort auf die Frage, wie du deine Kräfte für etwas Größeres einsetzen kannst.

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Über Freiheiten, Fails und Fuck-ups, Anna Koschinski im Interview https://www.uteblindert.de/blog/anna-koschinski-freiheiten/ https://www.uteblindert.de/blog/anna-koschinski-freiheiten/#comments Mon, 02 Oct 2023 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/anna-koschinski-freiheiten/ Weiterlesen

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Anna Koschinski ist selbständige Texterin, Konzepterin und Schreibcoach. Seit 2014 unterstützt sie Einzelunternehmer*innen, Startups und KMU dabei, ihre Zielgruppen zu erreichen – mit zielgerichteten Content-Marketing-Strategien und Texten für Website, Blog und Social Media. Auf ihrem eigenen Blog sowie in Kursen, Programmen und Trainings gibt sie ihr Wissen als Schreibcoach weiter.

Als freiheitsliebender Mensch ist Anna das Unternehmertum quasi in die Wiege gelegt: Entscheidungen selbst treffen zu können, für den eigenen Erfolg, aber auch Misserfolg verantwortlich zu sein, das passt zu ihr. Wie sie das für sich gelernt hat und immer mehr in ihrem Alltag anwendet, erzählt sie im Netzwerkbooster-Interview:

Was bedeutet es für dich, Unternehmer*in zu sein?

In erster Linie bedeutet es für mich eine große Freiheit. Die Freiheit, zu entscheiden, was ich tue, wann ich es tue, mit wem ich arbeite, welche Projekte ich starte… Und vor allem auch immer die Gegen-Option: Was nicht, wann nicht, mit wem nicht, welche Projekte nicht.

Das hört sich vielleicht erst einmal banal an, aber welche Angestellten können das schon in dieser Form? Als ich mich selbstständig gemacht habe, war das erst einmal kein Unternehmen. Ich habe Text-Dienstleistungen verkauft und später auch Beratung. Die Vielfalt meiner Angebotspalette, das Skalieren und all das „Business-mäßige“ kam erst später.

Auf der anderen Seite bedeutet Unternehmertum auch eine große Verantwortung. Meinen Kunden und Kundinnen gegenüber, mir selbst gegenüber und auch Geschäftspartner*innen und Freelancern gegenüber, mit denen ich zusammenarbeite. Es ist mehr als „nur“ allein vor sich hinwurschteln, denn eine gewisse Stabilität braucht es, um den Laden am Laufen zu halten.

Aber das ist wie überall im Leben: Rechte und Freiheiten bedeuten immer auch Pflichten und Verantwortung. Trotz allem ist dieser Weg für mich der einzig richtige. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals angestellt zu sein.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Ich lerne gerade wieder neu, wie ich Prioritäten setze. Denn das ist etwas, das ich mit mir immer wieder neu verhandeln muss. Ich muss für mich klar haben, was wirklich wichtig ist und welche To-dos und Kooperationen für mich langfristig wertvoll sind. Also: Was bringt mich auf Dauer weiter, oder dahin, wo ich wirklich hinwill?

Es ist nicht schlimm, gerade keine neuen Projekte in der Pipeline zu haben, wenn man sich in einer Phase befindet, in der der nächste Schritt noch nicht feststeht. Wachstum verläuft eben nicht linear und das, was für mich in der Zukunft wichtig sein wird, kann man jetzt vielleicht noch gar nicht sehen.

Ich schreibe gerade an meinem ersten Buch und das nimmt mich sehr ein. Es ist eine ganz neue Art zu schreiben und erfordert viel mehr Ressourcen, als ich es jemals gedacht hätte. Um dieses Projekt abzuschließen, brauche ich neue Zugänge zum Schreiben, neue Strategien, neue Formen, wie ich meine Ressourcen besser einsetzen kann.

Solche Herausforderungen sind im Vorfeld oft nicht zu sehen, besonders wenn man glaubt, dass man das eigentlich „schnell mal nebenbei“ erledigen kann. Wenn ich das Buchprojekt abgeschlossen habe, dann werde ich so viel Neues gelernt haben – vielleicht wird daraus sogar ein neues Thema oder ein neues Projekt? Ich bleibe jedenfalls offen und freue mich auf alles, was die Zukunft so bringt!

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Es gibt ein paar Dinge, die ich gebetsmühlenartig immer wieder betone, wenn es um die Selbstständigkeit oder das Wachsen im und mit dem Business geht:

- Vergleich dich nicht mit anderen.

- Scheiß auf Perfektionismus: Ausprobieren und Scheitern sind besser als Pläne, die nie umgesetzt werden.

- Bau ein Netzwerk auf, das dich unterstützt: Jedes Feedback ist gutes Feedback.

- Lerne, Nein zu sagen: Finde heraus, was du willst und kommuniziere das klar nach außen. Du musst nicht alles machen.

Am wichtigsten aber ist mir ein Punkt, den ich oft vernachlässigt finde: Es geht nicht alles auf einmal. Akzeptiere, dass Wachstum seine Zeit braucht – sowohl das Wachstum deines Business, als auch dein persönliches Wachstum. Das ist keine Neuigkeit, aber es wird gern mal vergessen. Rückschritte sind normal, Umwege sind normal, Scheitern ist normal.

Daher ist Dranbleiben für mich das Allerwichtigste, wenn es um Selbstständigkeit und Unternehmertum geht. Bleib dran, dann wirst du langfristig Erfolg haben mit dem, was du tust.

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Über #schneckenpower, Verantwortung und Marke, Maren Martschenko im Interview https://www.uteblindert.de/blog/maren-martschenko-schneckenpower/ https://www.uteblindert.de/blog/maren-martschenko-schneckenpower/#comments Mon, 04 Sep 2023 07:00:00 +0000 Unternehmerin Netzwerkbooster https://www.uteblindert.de/blog/maren-martschenko-schneckenpower/ Weiterlesen

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Maren Martschenko ist Markenberaterin und als Unternehmerin längst selbst zur Marke geworden. Aber wie kam es dazu? Was denkt Maren über das Unternehmertum und wie handelt sie für sich selbst, ihr Team und ihr Business?

Darüber habe ich mit Maren im #Netzwerkbooster Podcast gesprochen. Für die neue Staffel spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln:


Was bedeutet es für dich, Unternehmer*in zu sein?

Unternehmerin zu sein bedeutet für mich, Wirtschaft in einem positiven Sinne zu gestalten, indem ich andere Unternehmen berate und bestärke, sich kundenzentriert und nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Unternehmerin zu sein bedeutet für mich auch Freiheit, meine Arbeit so zu gestalten, wie es zu mir, meinem Leben und den Menschen, mit denen ich arbeite, passt. Und es bedeutet Verantwortung in dem Sinne, dass mein Handeln und meine Entscheidungen Auswirkungen auf die Umwelt hat, Menschen, Natur, Ressourcen. Hier möchte ich Vorbild sein.

Womit beschäftigst du dich gerade?

Grundsätzlich beschäftige ich mich immer damit, wie ich meinen Kund*innen gut zur Seite stehen kann, wie ich Prozesse, Beziehungen und mein eigenes Verhalten so gestalten kann, dass es geschmeidig für alle ist.

Was für eine Unternehmer*in möchtest du gewesen sein?

Eine reflektierte und beantwortungsbewusste, die Unternehmen und Unternehmer*innen bestärkt und inspiriert hat, ihren eigenen Weg zu gehen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?

Das Blödste, was ich sicher mal gemacht habe, war als Speakerin zu einer Konferenz zu fahren mit einem Vortrag im Gepäck, der völlig am Publikum vorbei ging. Und dann vor Scham über mein Versagen, den Kopf in den Sand zu stecken und lange nichts daraus zu lernen. Das mache ich heute nicht mehr. Heute setze ich regelmäßig Dinge in den Sand. Daraus lerne ich extrem viel. Das ist nichts Schlimmes.

Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?

Mit dem Begriff „fliegen“ kann ich nicht soviel anfangen. Es klingt so, als würde das von alleine passieren. So ist es nicht. Ich habe mir über viele Jahre einen sehr guten Ruf als Marken- und Positionierungsexpertin aufgebaut. Hier bin ich gefragte Anlaufstelle für Solopreneur*innen, kleine inhabergeführte Unternehmen und NPOs. Diesen Expertenstatus aufrecht zu erhalten, braucht viel Aufmerksamkeit und Zeit.

Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?

Räume dir alle Zeit der Welt ein, der*die Unternehmer*in zu werden, die du sein möchtest. #schneckenpower ist eine unterschätzte Superkraft. Die Hindernisse, die dir auf dem Weg begegnen sind Hinweise, dass etwas leichter oder einfacher geht. Spreche regelmäßig mit Menschen, mit denen du richtig gut und richtig gerne arbeitest oder arbeiten möchtest. Reflektiere mindestens wöchentlich deine Learnings und feiere die Fortschritte – mögen sie auch noch so klein sein. Sie sind das Fundament deines unternehmerischen Erfolgs. Erlaube dir, Fehler zu machen. Done is better than perfcet. 

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Gute Beiträge für LinkedIn: Herz, Hirn oder Geldbeutel ansprechen https://www.uteblindert.de/blog/gute-beitraege-linkedin/ https://www.uteblindert.de/blog/gute-beitraege-linkedin/#comments Mon, 12 Jun 2023 07:00:00 +0000 LinkedIn https://www.uteblindert.de/blog/gute-beitraege-linkedin/ Weiterlesen

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Was brauchst du, wenn du einen guten Beitrag auf LinkedIn schreiben willst? Zu diesem Thema gibt es sehr viele Anleitungen und Tipps, ganz besonders solche, die die Form guter Beiträge behandeln oder die Anzahl der Hashtags. In diesem Artikel soll es aber eher um die grundsätzlichen Überlegungen gehen, die du anstellen musst, wenn du Content für eine bestimmte Leserschaft und mit einem bestimmten Ziel erstellst.


Seien wir mal ehrlich: Die wenigsten von uns schreiben Beiträge auf LinkedIn, weil sie so viel Spaß daran haben. Zumindest nicht nur. Meistens geht es noch um andere Dinge, um strategische Zwecke, um das Sichtbar-werden und die Kommunikation der eigenen Angebote. Letztlich wollen die meisten von uns in irgendeiner Weise verkaufen. Uns selbst, unsere Themen, unsere Zeit, unsere Produkte. Um das zu schaffen, müssen wir 3 Dinge ganz genau wissen.

Planung und Strategie auf LinkedIn: Diese 3 Dinge musst du beachten

Wenn du dich an die inhaltliche Planung und den Erscheinungs-Rhythmus deiner LinkedIn-Beiträge machst, dann brauchst du Klarheit auf drei Ebenen:

  1. Du musst wissen, was du willst: Dein Ziel.
  2. Du musst wissen, wen du ansprechen willst: Deine Zielgruppe.
  3. Du musst wissen, wie du deine Zielgruppe erreichst. Deine Strategie.

Erst einmal musst du übrigens keine Überlegungen zum Algorithmus anstellen, das ist für die grundlegende Ausrichtung nicht so wichtig, sondern eher Schritt 5 bis 7, wenn du Content konzipierst, planst, produzierst und veröffentlichst.

Wenn du die grundlegenden Fragen schon beantwortet hast, findest du Hinweise zum LinkedIn-Algorithmus in meinen LinkedIn-Beiträgen, in meinem Newsletter oder auf meinem YouTube-Kanal.


1. Was möchtest du auf LinkedIn erreichen?

Wenn du nicht weißt, was du eigentlich willst, dann ist es nahezu unmöglich, die passende Content-Strategie zu entwickeln. Daher frage dich, was dein Ziel ist, bevor du Content veröffentlichst.

Bei den meisten von uns sind die Gründe ähnlich, denn LinkedIn hat, besonders im Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen, eine klare Ausrichtung. Die meisten Menschen sind beruflich auf LinkedIn unterwegs und verfolgen auch ähnliche Interessen.

  • Wir wollen Kunden erreichen, unsere Angebote kommunizieren und verkaufen.
  • Wir suchen den Austausch mit Followern und Kolleginnen zu bestimmten Themen.
  • Wir möchten Multiplikator*innen auf uns aufmerksam machen, um zum Beispiel auf Blogs, in Podcasts, in Zeitschriften oder Zeitungen erwähnt zu werden. Manche suchen auch nach Speaker-Auftritten auf Konferenzen oder anderen Events.

Weil es meinen Kunden und Kundinnen meistens um den ersten Aspekt geht, möchte ich hier näher auf diesen Aspekt eingehen. Wir wollen Kunden gewinnen und unsere Angebote verkaufen.

Das bedeutet, dass wir unseren Content auch danach planen sollten, wann wir etwas verkaufen oder besondere Ereignisse stattfinden, über die wir berichten können, um neue Kontakte zu knüpfen und auf uns aufmerksam zu machen.

Frage dich also: Welche bedeutenden Ereignisse gibt es in deinem Geschäftsjahr? Wie ist deine Jahresplanung? Gibt es Produkte, die du (nur) zu einem bestimmten Zeitpunkt willst, kannst oder musst?


Content für einen besonderen Anlass: Verkaufsphasen einplanen

Mein LinkedIn-Camp zum Beispiel startet wieder ab dem 01. August, daher bereite ich jetzt schon alles für die Verkaufsphase vor und auch die LinkedIn-Safari, die immer im Vorfeld des Camps stattfindet.

Die LinkedIn-Safari findet wieder von 9. Bis 13. Juli statt, eine Woche voller knackiger Tipps und klaren Umsetzungs-Empfehlungen für deinen LinkedIn-Auftritt. Melde dich einfach an und sei dabei!

Bei mir ist das alles vermerkt in meinem Jahresrad, aufgeteilt auf die 12 Monate und noch einmal unterteilt in die jeweiligen Wochen. So weiß ich immer, wann welche Themen und Aktionen im Fokus meines Contents stehen.

Wenn die Launch-Termine klar sind, weiß ich auch, wann ich die Aktivität zu einem bestimmten Thema intensivieren muss. Dann weiß ich: Jetzt muss ich wieder vermehrt auf die Aktion hinweisen, kommunizieren, dass die Challenge stattfindet, die Leute einsammeln und so weiter.

So kannst du das auch machen: Intensiviere den thematischen Content vor und in den Verkaufsphasen. Etwa dann, wenn du neue Mitglieder in deine Membership aufnimmst oder wenn einen (Online-)Kurs oder ein Event launchen willst. So war es auch bei mir, als ich Anfang des Jahres mit meinem Content auf LinkedIn mein Netzwerkbooster-Event beworben habe.

Mit einer guten Jahresplanung weißt du genau, wann welche Themen auf deinen Redaktionsplan gehören und kannst dementsprechend Content produzieren oder recyclen.


Content für rund um wichtige Events deiner Branche: Vor- und Nachbereitung

Plane unbedingt auch wichtige Veranstaltungen deiner Branche oder Bubble ein, zu denen du leicht aktuellen und relevanten Content erstellen kannst. Schau in den Kalender und denke bei deiner Strategie unbedingt wichtige Daten mit, die für dich und deine Zielgruppe wichtig sind.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, du hast hauptsächlich mit Personalverantwortlichen zu tun, weil du für diese Gruppe Beratungsleistungen anbietest. Dann gibt es zum Beispiel Events wie die Zukunft Personal oder die Copetri Convention, über die du berichten kannst.

Du kannst solche Events im Vorfeld über deinen Content ankündigen, mitteilen, dass du dabei bist und dass man dich dort treffen kann. So zeigst du, dass du über aktuelle Events informiert und offen für neue Themen und Kontakte deiner Branche bist. Du kannst auch deine Kontakte ansprechen und fragen, wen du dort vielleicht persönlich triffst.

Achtung: Meist gibt es Hashtags zu den Events. Nutze sie für mehr Sichtbarkeit und damit neue, für dich relevante Kontakte auf dich aufmerksam werden.

Zu solchen Events kannst du auch im Nachhinein Content veröffentlichen. Teile deine Eindrücke, berichte, was du erlebt hast. Vielleicht hattest du sogar Gelegenheit, Interviews zu führen, und kannst nun clevere Ideen und Gedanken teilen. Hochgradig relevanter Content mit News-Faktor.


Strategische Überlegungen abseits von Terminen

Nehmen wir an, du möchtest zum Beispiel alle zwei Wochen 5 Beiträge bei LinkedIn veröffentlichen. Dann solltest du darauf achten, dass du verschiedene Formate und Gesprächsebenen bedienst – Herz, Hirn oder Geldbeutel.

  • Fachlicher Content: Mindestens einer der geplanten Beiträge sollte dein Fachthema zeigen und vertiefen. Ein Tipp für deine Zielgruppe, etwas, das du herausgefunden oder worüber du nachgedacht hast. Schreib hier einen eigenen Text, deinen originären Fachbeitrag.
  • Kuratierter Content: Sammle relevante Inhalte von anderen, die du mit deinen Followern teilst. Damit zeigst du, dass du dich in deiner Branche gut auskennst und auch andere Quellen nutzt. Vielleicht gibt es einen tollen vertiefenden Blogartikel oder eine Podcast-Folge, die du empfehlen kannst. Auch interessante Fachbeiträge kannst du empfehlen, einordnen und kommentieren.
  • Persönlicher Content: Du sollst nichts Privates teilen, aber doch zeigen, wer der Mensch hinter dem Thema ist. Daher teile auch persönlichen Content, aber so, wie es für dich passt. Du könntest zum Beispiel teilen, was du früher mal werden wolltest – dazu gibt es gerade die tolle Aktion „Blog your Purpose“ von Judith Peters. Viele Blogger*innen schreiben dort mit, teilen inspirierende Geschichten und unterstützen sich gegenseitig.
  • Verkaufender Content: Ab und zu kannst du ruhig auch mit deinem Content auf deine Angebote hinweisen. Erzähl deinen Followern, wenn es gerade ein besonders gutes Angebot gibt oder du wieder Platz für Neukunden hast.

Achte darauf, dass du eine gute Mischung aus Content-Formaten und Ausrichtung teilst. Denn zu einseitige LinkedIn-Content-Strategien zeigen eben nur einen Teil von dir und nicht das Gesamtbild.

Für deine Planung musst du natürlich wissen, was du willst und wann du bestimmte Dinge besonders im Blick haben musst.


2. Wen willst du auf LinkedIn ansprechen?

Deine Zielgruppe muss nicht bei jedem Beitrag die gleiche sein; es kann auch sein, dass du verschiedene Personas abholen möchtest und daher unterschiedliche Kundensprachen wählst.

Lies dazu auch: Du selbst bist nicht die Zielgruppe – warum du diese wichtige Erkenntnis lieber früher als später gewinnen solltest und wie du dich deiner Zielgruppe annäherst.

Manchmal sind wir blind, was unseren eigenen Content angeht, das passiert nicht nur Anfänger*innen. Ein Beispiel aus meinem früheren Beraterinnenleben:

Früher habe ich unter anderem im Hochschulkontext gearbeitet, da ging es vorrangig um Karriere- und Entwicklungs-Fragen und wir haben Präsentationen erstellt. Mein Publikum damals, meine Zielgruppe, waren Ingenieur*innen und Informatiker*innen an der TH Köln.

Bei der Bildauswahl für die Präsentationen waren mir die besonderen Bedürfnisse und Gewohnheiten meiner Zielgruppe aber nicht präsent, das merkte ich dann auch in der ganz unterschiedlichen Auffassung, was passende Bilder seien.

Ich selbst mag Bilder, die vielleicht ein bisschen um die Ecke gedacht die Aussage unterstützen. Eher illustrative, manchmal ironische Bilder, die die Aussagen auflockern. Und ich habe einen sehr sicheren Blick, wenn es um die Bildauswahl für meine Vorträge geht.

Die Ingenieur*innen haben diese kleinen, ballonartigen Männchen verwendet, die es zum Beispiel bei Google Images gibt. Ich weiß, dass die in den verschiedensten Kontexten gern verwendet werden, aber für mich würden sie nie in Frage kommen. Ich finde sie wirklich gar nicht ansprechend, aber die Ingenieur*innen fanden sie passend und wollten sie unbedingt nutzen.

Ich habe also gemerkt: Wenn ich selbst Präsentationen für eine bestimmte Zielgruppe mache, muss ich sowohl bei der Wortwahl als auch bei der Bildauswahl darauf achten, was diese Menschen passend finden. Meine eigene Meinung spielt hier keine große Rolle.


Immer die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe im Blick

Auf LinkedIn ist es genauso: Wenn ich Content für eine Zielgruppe erstelle, dann muss ich darauf achten, den richtigen Ton zu treffen, die richtigen Geschichten zu erzählen und auch die passenden Bilder auszuwählen. Und das kann variieren, je nachdem, für wen ich gerade schreibe.

Wenn ich Content für Selbstständige und Solopreneure mache, dann beschreibe ich andere Bedürfnisse und Herausforderungen als für Marketing-Verantwortliche, die LinkedIn für ihr Unternehmen nutzen wollen. Auch Budget-Vorstellungen sind oft unterschiedlich je nach Zielgruppe.

Es gibt zwar Überschneidungen, aber vor allem ganz individuelle Situationen, die ich bei der Content-Erstellung mitdenken muss:

Ich muss mich genau darauf einstellen, wenn ich zum Beispiel für eine Frau Mitte 40 schreibe, die vielleicht 2 Schulkinder hat und seit 5 Jahren selbstständig ist. Ihr Unternehmen hat sich nach Corona gut entwickelt und jetzt will sie mit LinkedIn den nächsten Schritt gehen.

Diese Frau hat andere Herausforderungen als die Marketingverantwortliche, die mit ihrem kleinen Team ein mittelständisches Unternehmen bei LinkedIn repräsentiert. Auch wenn sie vielleicht grundsätzlich ähnliche Themen suchen und es Überschneidungen gibt.


Die individuellen Herausforderungen der Zielgruppe mitdenken

Während die Solopreneurin alle Entscheidungen allein trifft und in den meisten Fällen auch alle Arbeiten allein umsetzt, hat die Marketingverantwortliche vielleicht damit zu kämpfen, dass Kolleg*innen aus dem Sales-Bereich auch Zugriff auf die LinkedIn-Unternehmensseite haben. Es kommt vor, dass sie Beiträge posten, die gar nicht zur Gesamtstrategie des Unternehmens passen –inhaltlich, aber auch visuell.

Dann werden Corporate-Design-Richtlinien nicht eingehalten und es gibt keine klare Wiedererkennungswerte. Zusätzlich kosten Abstimmungsprobleme und unklare Zuständigkeiten Zeit und Energie. 

Diese spezielle Situation kann ich in meinem Content aufgreifen, während ich in Beiträgen für die Solopreneurin andere Schwerpunkt-Themen setzen muss: Unsere Selbstständige hat vielleicht noch gar kein Corporate Design und weiß nicht, wie sie eine klare Linie in ihrem Content überhaupt umsetzen kann.

Du siehst: Es gibt viele Herausforderungen, die nur auf eine ganz bestimmte Leserschaft abzielen. Das muss ich bei meinem Content bedenken und immer genau kommunizieren. Denn wenn ich an dieser Stelle nicht klar bin, fühlt sich am Ende weder die eine, noch die andere Zielgruppe angesprochen.

Denk für jeden einzelnen Beitrag genau darüber nach: Wer soll das lesen und welche spezifischen Erwartungen, Bedürfnisse und Schmerzpunkte gibt es?


3. Wie erreichst du deine Zielgruppe?

Wenn du jetzt weißt, wer deine Zielgruppe ist, dann kannst du weitergehen und dich fragen: Was kommt gut bei genau diesen Menschen an? Wenn ich mir jetzt wieder die Ingenieur*innen vorstelle, muss ich mich fragen: Was mögen sie? Mögen sie (Achtung, Klischee!) Bilder aus dem Maschinenraum? Oder mögen sie eine visuelle Unterstützung des Contents durch die Ballon-Männchen?

Wer genau ist der Mensch, für den ich den Inhalt erstelle und was spricht ihn an? Sind die Personen in meiner Zielgruppe eher Design-affin, dann haben sie sicher einen anderen Anspruch an Ästhetik als Personen aus dem technischen Bereich.


Bilder wirken schneller als Worte: Tipps für die Auswahl

Auf Social Media kann man zwar auch Beiträge ohne Bild posten, aber Bilder fallen im Feed eher auf und können von unseren Gehirnen schneller verarbeitet werden als Text. Daher achte auf aussagekräftige Bilder. Das Bild, das du für deinen Beitrag auswählst, muss zur Zielgruppe passen.

Empfehlungen ganz unabhängig vom Thema:

  • Wähle ein quadratisches Format oder aber Hochformat. Auf LinkedIn funktioniert Querformat einfach nicht gut.
  • Wähle Bilder aus, auf denen Personen sind. Wenn Personen auf den Beitragsbildern sind, performen die Beiträge besser. Diese Erfahrung habe ich unabhängig von Themen sowohl auf persönlichen Profilen als auch auf Unternehmensseiten gemacht.
  • Wenn du etwas Persönliches postest, solltest du selbst auf dem Beitragsbild zu sehen sein. Das muss kein Profi-Bild sein, aber du solltest gut erkennbar sein. Ein Bild von dir wird viel besser performen als ein Bild aus einer Bilddatenbank oder ein Symbolbild.

Diese Tipps habe ich zusammengestellt aufgrund meiner Erfahrungen mit meinen eigenen Beiträgen, mit Kunden und auch mit Beiträgen von Menschen aus meinem Netzwerk.


Herz, Hirn oder Geldbeutel? Den Nutzen klar kommunizieren

Es ist wichtig, dass der Leserschaft und allein interessierten Nutzern sofort klar wird, worum es in deinem Beitrag geht. Sprichst du das Herz an, das Hirn oder den Geldbeutel? Diesen Eindruck kannst du mit einem gut ausgewählten Bild transportieren, aber auch durch die ersten 100 Zeichen, die LinkedIn ohne zusätzliche Interaktion anzeigt.

  • „Wie kannst du es schaffen, deine Honorare zu erhöhen?“ (Geldbeutel)
  • „Was bringt es dir, wenn du ein quadratisches Bild nimmst anstelle eines Querformats nimmst?“ (Hirn; Wissen)
  • „Letzte Woche ist mir etwas ganz Schreckliches passiert…“ (Herz. Wenn ich die Person mag, möchte ich vermutlich wissen, was da wohl passiert ist.)

Nutze diese Ebenen ganz bewusst und sorg dafür, dass die Leser*innen sofort erkennen, worum es bei dem Beitrag geht. Dann können sie entscheiden, ob sie ihre wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit dafür aufwenden wollen.


Wo brennt der Kittel? Relevanz deiner Inhalte

Erstelle genau die Inhalte, die deine Zielgruppe am meisten interessieren. Frage dich:

  • Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Schmerzpunkte gibt es?
  • Welche Probleme tauchen immer wieder auf?
  • Was ist der Kittel-brenn-Faktor? (frei nach Gordon Schönwälder)
  • Wo tut es richtig weh?
  • Wo besteht akuter Handlungsbedarf?

Content, der diese Fragen beantwortet und hochgradig relevant für die Zielgruppe ist, wird auch performen.


Konsistenz zeigen: Dein Wiedererkennungswert

Nicht nur, indem du regelmäßig postest, gewöhnst du deine Follower an deinen Content und deine Themen. Das geht auch, indem du deine Beiträge so gestaltest, dass man schnell erkennt: Der kommt von dir.

Das geht, indem du…

  • bestimmte Elemente immer wieder benutzt (ein Logo zum Beispiel, eine Schrift oder Farbe),
  • gleiche Content-Formate regelmäßig postest (Slideshow mit Erklärung, Tipp des Monats mit Grafik, etc.),
  • regelmäßig Bilder von dir postest, auf denen dich die Follower wiedererkennen und
  • eine einheitliche Sprache wählst.

Beispiele für Wiedererkennungswert bei Grafiken:

Bei meinen eigenen Beiträgen auf LinkedIn nutze ich fast immer die gleiche Farbzusammenstellung, nämlich ein kräftiges Gelb auf einem meist anthrazitfarbenen Grund. Ein weiteres gutes Beispiel ist der Content von Anette Zanker-Belz, die Angehörige von pflegebedürftigen Personen berät. Sie nutzt für ihren Content einen Rotton, der immer wieder auftaucht. Oder die Beiträge von Personal-Branding-Fotografin Ann Sophie Detje, die du am Orange erkennst.

Schau dir die Beispiele gern an und überleg dir, ob du etwas Ähnliches für deine eigenen Beiträge umsetzen kannst.


Fazit: Wofür stehst du (auf LinkedIn)?

Gute Beiträge auf LinkedIn zu schreiben, ist keine Zauberei. Es braucht aber strategische Überlegungen, denn Content erstellen ist kein Selbstzweck. Und es braucht ein bisschen Ausdauer, denn EIN EINZIGER guter Beitrag hilft dir nicht weiter.

Wenn ein Beitrag eine große Reichweite erzielt, also viral geht, dann ist das immer aufregend und man erreicht dann Menschen, die die eigenen Beiträge sonst nicht sehen. Aber ob das wirklich die richtigen Personen sind, die langfristig mit dir gehen wollen, ist fraglich. Meistens bleibt es bei der großen Aufregung, aber die wenigsten der zusätzlichen Leser*innen werden auch deine Fans oder gar Kundinnen.

Auf lange Sicht ist es besser, daran zu arbeiten, dass du erkennbar bist, dass du für etwas stehst – dein Thema, deine Haltung, dein Content. So kreierst du ein konstantes und für deine Zielgruppe sehr attraktives Bild, dem man gern folgen wird.

Wenn du sehr genau hinschaust und dir gut überlegst, was du erreichen willst, wen du erreichen willst und wie du das machst, dann schreibst du aus einer Haltung heraus, die dich langfristig deinem Ziel immer näherbringen wird. Die richtige Ausrichtung gibt dir Sicherheit in deinem Tun und dadurch auch in der Content-Produktion.

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Und wenn du jetzt sagst, du hättest gern mehr kleine, sofort umsetzbare Tipps für deine Arbeit mit LinkedIn, dann sind meine LinkedIn-Hacks genau das Richtige für dich. Die Hacks landen einmal pro Woche direkt in deinem Postfach und geben dir neue Impulse, wie du LinkedIn noch besser für dein Business nutzen kannst und wie du mit deinem Unternehmen wachsen kannst.

Hier kannst du dich zu den Hacks anmelden – jeden Freitag pünktlich um 7 Uhr gibt es eine neue Ausgabe mit den neuesten Entwicklungen, Tipps und Hacks, Empfehlungen zur Nutzung und auch, wenn sich am Algorithmus was getan hat.

Und wenn du spezifische Fragen hast oder dir mehr Beratung wünschst, meld dich einfach bei mir und wir schauen, wo ich dich unterstützen kann. 




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Du bist nicht deine Zielgruppe: Was du bei der Content-Produktion beachten solltest https://www.uteblindert.de/blog/du-bist-nicht-die-zielgruppe/ https://www.uteblindert.de/blog/du-bist-nicht-die-zielgruppe/#comments Mon, 15 May 2023 00:00:00 +0000 Unternehmerin https://www.uteblindert.de/blog/du-bist-nicht-die-zielgruppe/ Weiterlesen

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Stell dir mal vor, du sitzt in einem Meeting, hast Texte und Bildmaterial für Social Media entwickelt, dir neue Formate ausgedacht, die besonders viele Reaktionen und Interaktionen provozieren sollen. Von deinen Kolleg*innen erntest du Kommentare wie „Das funktioniert eh nicht“, „Spricht mich nicht an“ oder „Gefällt mir nicht, mach das anders“. Dass der Content weder für deine Kollegen, noch für deine Chefin produziert wurde, ist plötzlich egal. Warum es wichtig ist, den eigenen Geschmack bei der Content-Produktion zurückzustellen, erfährst du in diesem Artikel.


Ich kenne solche und ähnliche Beispiele aus meinem Berufsalltag: Das Social-Media-Team hat Beiträge für die neue Azubi-Marketingkampagne auf TikTok entworfen und der Chef oder die Abteilungsleiterin wischt die guten Ideen einfach vom Tisch, weil sie „sich darin nicht wiedererkennen“.

Oder aber ich unterstütze eine Beraterin dabei, wie sie auf LinkedIn mehr und besser ihre Kund*innen erreichen kann. Sie erstellt Content und bespricht es in ihrem Erfolgsteam, wo sie leider nur schlechtes Feedback bekommt: „Das passt nicht, das klappt nicht, das gefällt uns nicht.“

Das Problem an all diesen Szenarien: Der Content muss nicht den Chefs, Kolleginnen oder Freunden gefallen, sondern der Zielgruppe. Und die kann ganz anders ticken.


Wie schreibst du Content für deine Zielgruppe?

Wenn du Beiträge für LinkedIn oder für andere Social-Media-Kanäle schreiben willst, hast du dir sicher vorher überlegt, wer diese Beiträge eigentlich lesen und liken soll, oder? Du hast dir Gedanken gemacht, welche Inhalte und Formate gut für deine Zielgruppe passen, weißt, wie du die Leser*innen da abholst, wo sie sind und auch, welche Sprache du sprechen musst – oder?

Aus meiner Beratung weiß ich, dass viele Content-Ersteller oft unsicher sind und sich nicht gut vorstellen können, wie Inhalte aussehen, die genau für die Zielgruppe passend sind. Diese Unsicherheit macht es wiederum schwer, regelmäßig Content zu erstellen und zu veröffentlichen.

Wenn du dir die Mühe machst und wertvollen Content erstellst, dann willst du doch auch, dass ihn möglichst viele Menschen sehen, oder? Und am besten auch noch die, die etwas damit anfangen können. Es geht also nicht darum, dass dir selbst deine Texte gefallen, sondern darum, dass sie ansprechend und relevant für die Zielgruppe sind. Dafür muss man die Zielgruppe natürlich kennen.

Wer sich mit LinkedIn-Marketing oder – allgemeiner – mit Content Marketing auseinandersetzt, kennt den Weg: Zielgruppe definieren ist ja kein Geheimtrick, sondern die Basis, um zielgerichtet Content und Angebote zu erstellen und Marketingmaßnahmen zu ergreifen.


Frauen, Ü 30, kaufkräftig – warum wir das Persona-Konzept brauchen

Nehmen wir noch einmal das Beispiel vom Anfang, die Azubi-Marketingkampagne für TikTok. Der Chef sagt vielleicht: „Nee, passt mir nicht, macht mal lieber anders.“ Dann ist es oft nicht sehr sinnvoll, die Wünsche des Chefs umzusetzen, sondern sich zu fragen: Wer soll die Beiträge denn gut finden? Was ist denn das, was für die Zielgruppe passt (und nicht für den Chef)?

Ich selbst bin Ü 50, daher ist TikTok für mich nicht sehr verlockend, die Inhalte dort sind eher für jüngere Menschen konzipiert. Aber ich bin ja auch nicht die, die einen Ausbildungsplatz sucht. Ich darf mich also fragen: Wo sind die jungen Menschen und wie konsumieren sie Inhalte?

Die 15-jährigen, die eventuell einen Ausbildungsplatz suchen, sind eben nicht auf LinkedIn, wo ich mich wohlfühle. Diese jungen Leute sind auf TikTok, auf YouTube, auf Twitch – also auf ganz anderen Kanälen, mit anderen Texten, anderen Formaten und einer anderen Bildsprache.

In dem Beispiel müssten wir als Kreatoren also überlegen: 

  • Was gefällt diesen jungen Leuten? 
  • Was ist ihnen wichtig? 
  • Und wie erreichen wir sie, wo müssen die Inhalte also hin?

Als Content-Ersteller bist du nicht die wichtige Person, der die Inhalte gefallen müssen. Du bist nicht die Zielgruppe. Und auch wenn du in einem Unternehmen bist, brauchst du Klarheit über die Menschen, die den Content konsumieren sollen. Die Fragen sind ähnlich:

  • Wie können wir Kund*innen erreichen?
  • Wie schaffen wir es, dass Multiplikatoren auf uns aufmerksam werden?
  • Wie können wir Thought Leader in unserem Feld werden?

Wir müssen uns also fragen, was die Zielgruppe wirklich braucht, worauf sie vielleicht reagieren wird und welche Inhalte ihr gefallen und sie bewegen. Wenn wir das wissen, können wir die passende Vorgehensweise zu unseren Zielen entwickeln.

Mach dich frei von deinem eigenen Geschmack. Sei ein weißes Blatt, bevor du anfängst, die Zielgruppe zu erarbeiten.


Persona erstellen: Eine Annäherung

Mit der Persona kannst du dich deiner Zielgruppe(n) annähern:

  • Erkennen, was die prototypische Kundenperson braucht,
  • zusammenstellen, was potenzielle Mitarbeitende vom Arbeitgeber erwarten oder
  • herausfinden, wodurch sich Nachwuchstalente besonders motiviert oder angesprochen fühlen.

Diesen Personen näherst du dich an und wenn du Klarheit über ihre Bedürfnisse und Erwartungen hast, kannst du den passenden Content erstellen.

Ein Beispiel: Wir wollen die Generation Y ansprechen, also die, die jetzt 25 bis 30 Jahre alt und mit dem Studium fertig sind. Diese jungen Menschen kommen jetzt in den Arbeitsmarkt.

Fragen wir uns also: Wer sind typische Vertreter dieser Gruppe? Wie ist jemand, der vielleicht ein naturwissenschaftliches Studium gemacht hat, was interessiert jemanden, der Informatik studiert hat? Du kannst unterschiedliche Personen beschreiben:

Der Biologe, 28 Jahre alt, der in einer Großstadt lebt und gern im Umweltschutz arbeiten will. Oder die Informatikerin, die an einer FH studiert und vielleicht schon Berufserfahrung als Werkstudentin hat. Vielleicht hat sie einen Vertrag angeboten bekommen und überlegt noch, ob sie nicht doch etwas anderes machen möchte. Diese Person schaut vielleicht nicht aktiv nach Jobs, ist eher latent auf der Suche. Sie braucht dementsprechend ein besonderes Angebot, das sie überzeugt und den Arbeitgeber wechseln lässt.

Auf diese Weise entwickelst du sieben oder acht Personen, die du dir vorstellen kannst. Dann verdichtest du diese Personen zu Prototypen, bis du bei zwei bis drei prototypischen Kunden-Personas oder Bewerber-Personas angekommen bist. Mit denen arbeitest du weiter; für die einzelnen Typen erstellst du spezifischen Content.



Willst du alle ansprechen, erreichst du im Zweifel niemanden

Wenn du Content für die ausgearbeiteten Personas erstellst, dann ist der im besten Fall so konzipiert, dass sich genau die richtigen Menschen davon angesprochen fühlen. Zusätzlich fühlen sich auch noch andere angesprochen, auch wenn wir sie nicht im Kopf hatten, als wir die Inhalte erstellt haben.

Das Konzept der Persona gibt dir die Möglichkeit, die Inhalte für echte Personen zu erstellen und eben nicht für eine anonyme Masse. Du kannst spezifische Herausforderungen und Probleme ansprechen, genau die Themen aufgreifen, die hochgradig attraktiv für genau diese Personengruppe sind. Du kannst dich fragen:

  • Was sind die wichtigsten Themen für diese Person?
  • Welche Produkte und Dienstleistungen braucht sie?
  • Wie schreibe ich über ihre Bedürfnisse und zeige den Zusammenhang zu meinem Angebot?
  • Was spricht die Person an – persönlich, aber auch fachlich?

Ich sage immer: Dein Content muss Herz, Hirn oder Geldbeutel erreichen.

Das ist schwierig, wenn deine Zielgruppe nicht klar definiert oder nicht spezifisch genug ist. Zum Beispiel die Zielgruppe „berufstätige Frauen“. Eine 23-jährige Finanzberaterin hat sicher ganz andere Herausforderungen als eine 39-jährige Zahnärztin. Allein schon deswegen, weil sie in anderen Lebensabschnitten stecken.

Grenze die Zielgruppe ein und du erreichst weniger Menschen. Aber dafür triffst du genau ihre Bedürfnisse und Erwartungen. Daher löse dich davon, dass du alles ein bisschen vage lässt, sondern arbeite mit Personas, die es so wirklich geben könnte.

Diese Klarheit bei der Zielgruppe ist eine Herausforderung für viele, aber sie lohnt sich. Denn wenn wir ganz genau wissen, für wen wir Inhalte erstellen, ist auch die Produktion von Beiträgen leichter. Zudem werden mehr Reaktionen und Kommentare kommen; wir spüren also, dass wir die richtigen Menschen erreicht haben. Diese Effekte sind wichtig, wenn du regelmäßig Content veröffentlichen willst.


Triff deine Wunschkunden in der Realität

Je länger du mit dem Konzept der Personas arbeitest, umso mehr wirst du es zu schätzen wissen, denn es macht alles leichter. Für Anfänger ist das oft wie ein Knoten, den man aufdröseln muss. Oft hadern sie damit, die Zielgruppe eng zu konzipieren, weil sie glauben, dann nicht genug Menschen zu erreichen. Aber das ist ein Trugschluss.

Daher empfehle ich immer: Versuche es, geh durch den Prozess und fang an, damit zu arbeiten. Denn dann kannst du deine Personas mit dem echten Leben abgleichen. Dann kannst du herausfinden, ob dein Content die richtigen Personen anspricht, kannst mit realen (potenziellen) Kunden und Kundinnen im Gespräch erörtern, ob du die Herausforderungen und Hürden richtig eingeschätzt hast.

Auf Basis der Prototypen kannst du mit den echten Menschen ins Gespräch gehen, kannst qualitative Interviews führen und deine Überlegungen validieren. Du kannst deine Produktentwicklung darauf anpassen, dir ganz gezielt Feedback einholen und regemäßig Updates vornehmen, deine Produkte, Prozesse und deinen Content immer weiterentwickeln.

Je besser du deine Zielgruppe kennst, umso weniger wirst du mit deinen eigenen Erwartungen durcheinanderkommen. Dann weißt du, für wen du schreibst und dass dein persönlicher Geschmack dabei keine Rolle spielt.

Seitdem ich selbst mit dem Konzept der Persona arbeite und mich davon gelöst habe, dass immer alles perfekt sein muss, funktioniert die Content-Produktion und auch die Produktentwicklung sehr gut.

Solltest du Hilfe brauchen auf dem Weg zu deiner Zielgruppe oder um die passenden Inhalte für deine Leser*innen auf LinkedIn zu erstellen, dann kann ich dich vielleicht unterstützen. Am besten buchst du ein Beratungsgespräch bei mir und wir schauen, ob und wie wir miteinander arbeiten können. 




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„Heirate mich!“ – Wann du dein Angebot pitchen solltest (und wann nicht) https://www.uteblindert.de/blog/angebot-pitchen-wann/ https://www.uteblindert.de/blog/angebot-pitchen-wann/#comments Tue, 02 May 2023 00:00:00 +0000 Unternehmerin https://www.uteblindert.de/blog/angebot-pitchen-wann/ Weiterlesen

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Ich saß da und wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Da kniete dieser Mann vor mir und sagte die bedeutsamen Worte: „Heirate mich!“ Dabei kannte ich ihn so gut wie gar nicht und um mich herum waren so viele Menschen, die mich neugierig anschauten. Ähnlich überrumpelt fühlen sich die Menschen, wenn du ihnen zu früh dein Angebot unterbreitest. Wenn du mit der Tür ins Haus fällst, ohne dass dein Gegenüber Zeit hatte, dich kennenzulernen. In diesem Artikel verrate ich dir, worauf du beim Pitchen achten solltest, damit du nicht in einer so unangenehmen Situation landest wie ich.


Ich wette, ich bin knallrot geworden in diesem Moment, als Matthias vor mir auf die nie ging, obwohl ich ja wusste, dass das nicht ernst gemeint ist. Es war auf einem Netzwerktreffen des VGSD (Verein der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V.) Anfang März in Frankfurt. In einer Barcamp-Session zu Instagram ging es darum, wann man sein Angebot unterbringen sollte. Die Frage war: Kann ich das direkt am Anfang machen?

Um den Effekt zu verdeutlichen, wie ein solcher direkt-am-Anfang-Pitch auf das Gegenüber wirkt, wählte der Session-Geber Matthias den Heiratsantrag. Also nein, wenn man zu früh die wichtige Frage stellt, dann ist die Chance groß, dass man sein Gegenüber verschreckt und vielleicht auch verärgert.

Wann aber ist der richtige Zeitpunkt? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn: Es kommt darauf an. Ich habe dir zwei Wege zusammengestellt, wie du auf unterschiedliche Weise Kunden gewinnen kannst.



A) Früh pitchen, aber besser: Mach es wie die Profis

Du kennst sicher die Situation auf LinkedIn: Du nimmst eine Kontaktanfrage an und direkt kommt die Nachricht, in der dir ein Angebot unterbreitet wird (ganz unverbindlich natürlich). Und wie bei dem Heiratsantrag bist du vermutlich meist überrumpelt, findest das unangebracht. Du merkst also: „Heirate mich“ funktioniert nicht so gut.

Es gibt viele, die probieren es mit dem Pitch per Direktansprache, per Nachricht also, und bekommen darauf keine Rückmeldung. Was dann meistens passiert, ist: Man versucht es nicht weiter. Hat nicht geklappt, also weiter im Text.

Wenn du früh pitchen, dein Angebot also direkt bei der Kontaktanbahnung unterbringen willst, empfehle ich dir ein anderes Vorgehen. Nämlich eine strategische Ansprache und gute Vorbereitung. Denn wenn du selbstständig bist, hast du kein Profi-Vertriebsteam im Rücken. Vermutlich arbeitest du allein oder mit einem kleinen Team, aber ohne eigene Abteilung für Sales.

Das ist gar nicht schlimm, denn du kannst dir die professionelle Vorgehensweise – zumindest in Teilen – abschauen.


1. Wo sind deine potenziellen Kund*innen?

Vielleicht hast du eine Liste mit potenziellen Kunden und Kundinnen, das können Kontakte aus ganz verschiedenen Bereichen sein. Um nur ein paar zu nennen:

  • Kontakte aus Netzwerkveranstaltungen,
  • das Netzwerk der IHK oder auch
  • Daten aus einer lokalen Recherche auf Google Maps.

Du möchtest den Kontakten auf deiner Liste dein Angebot unterbreiten, möchtest sie aber nicht vorschnell überrumpeln? Dann brauchst du eine Strategie und gute Vorbereitung.

Ein Beispiel: Du machst Kommunikationsberatung, möchtest vor Ort arbeiten, regional. Es gibt gute Gründe dafür. Etwa die direkte Zusammenarbeit beim Kunden vor Ort, vielleicht möchtest du auch die Möglichkeit haben, Bildmaterial zu sammeln oder du willst einen besseren Einblick ins Unternehmen bekommen, indem du Interviews mit den Mitarbeitenden durchführst.

2. Recherche bei potenziellen Kunden

Schau dir die Unternehmen, die als potenzielle Kunden in Frage kommen, genau an:

  • Wie sieht die Website aus?
  • Wie sind die Präsenzen im Internet generell aufgestellt?
  • Gibt es Social-Media-Kanäle und werden sie bespielt?
  • Wie ist die Präsenz in der Presse?

Recherchiere auch, ob es vielleicht jemanden gibt, der oder die für Kommunikation und Presse zuständig ist. Wenn ja: Hat diese Person vielleicht gar nicht ausreichend Zeit, um alle Aufgaben zu bearbeiten? Weil allein quantitativ zu viele Aufgaben für nur eine Person anfallen?

Schau genau hin: Wo könnte der Schmerz, das Bedürfnis dieses Kunden liegen? Und danach entscheidest du dich, was ein guter Einstieg in ein Gespräch sein könnte. Oder ein Probeangebot.


3. Angebote telefonisch unterbreiten: Warum das sinnvoll ist

Viele Menschen haben heute eine Abneigung gegenüber Telefonaten. Aber gerade dann, wenn du lokale Unterstützung anbietest, kann deine Stimme ein entscheidender Faktor sein. Die Stimme trägt und du kannst auf Fragen direkt eingehen, ohne mehrfach hin- und herschreiben zu müssen.

Eine mögliche Formulierung könnte sein:

„Ich habe gesehen, dass Sie sehr präsent sind in dem Bereich xyz. Ich frage mich, ob es für Sie die Möglichkeit gibt, noch präsenter zu sein. Zum Beispiel, indem wir an prominenter Stelle über Ihr Unternehmen und Ihre Services berichten, sodass mehr Leute davon erfahren. Sollen wir mal dazu ins Gespräch gehen? Ich biete Unterstützung zu genau diesen Themen an! Wir können direkt einen Telefontermin ausmachen und die Möglichkeiten besprechen.“

Natürlich gibt es bei solchen Akquise-Gesprächen keine Garantie auf Erfolg. Es wird nicht so sein, dass du fünf Leute ansprichst und fünfmal den Follow-up-Termin machst. Aber wenn du das Gespräch gut vorbereitest und vielleicht ein Schnupper-Angebot parat hast, dann wird es nach einer Weile auch Interessenten für dein Angebot geben.

Vielleicht ist die Quote eher bei 1 von 10 – wenn du zehn Gespräche führst, bekommst du einen Termin, bist also einen Schritt weiter. Dann kann es natürlich immer noch sein, dass nichts daraus wird, aber je besser du in dem Verkaufsprozess wirst, umso mehr Chancen ergeben sich. Wenn du also ein paar von solchen Terminen hast, wird es auch zu einem Vertragsabschluss kommen.

Es spricht überhaupt nichts dagegen, einen potenziellen Kunden anzurufen und eine Verkaufsanfrage zu stellen. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben oder Scheu, denn du bietest ja etwas an, das für den potenziellen Kunden extrem wichtig und sinnvoll ist.

Bist du also auf der Suche nach solchen großen Kundenprojekten oder Kooperationen, dann ist es völlig okay, sehr schnell zu sagen: „Heirate mich!“


B) Mehr Kunden durch mehr Kontaktpunkte: Der langsame Kontaktaufbau

Dieser Weg eignet sich für dich, wenn du mehr Kunden gewinnen möchtest, aber nicht unbedingt vor einzelnen Kunden für den großen Auftrag pitchen willst.

Vielleicht folgt dir der potenzielle Kunde oder die Klientin auf einem Social-Media-Kanal oder ihr seid vernetzt, möglicherweise war er oder sie auch schon auf deiner Website, hat sich ein Video angesehen, ist auf dich und dein Angebot aufmerksam geworden.

Dann ist das nicht der richtige Zeitpunkt für den Heiratsantrag, sondern für eine Intensivierung des Kontakts: Es geht darum, dass dich deine potenziellen Kunden immer besser kennenlernen, bis sie bereit sind für die Heirat.


Umsorge deine potenziellen Kund*innen

Biete deinen neugierigen Kontakten immer Möglichkeiten an, dich noch besser kennenzulernen und von der Verbindung mit dir zu profitieren. Sprich mit deinen Followern und lass den Kontakt immer enger werden:

  • „Hallo, danke für dein Interesse, diese Beiträge und Informationen sind vielleicht auch interessant für dich!“
  • „Wenn du mehr von meinen Beiträgen sehen willst, kannst du die Glocke aktivieren, dann verpasst du garantiert nichts.“
  • „Vielleicht hast du Lust, dich in den Newsletter einzutragen, dort gibt es exklusiven Content nur für Abonnent*innen.“

Du merkst es schon: Die Angebote, die du machst, vertiefen den Kontakt mehr und mehr. Das Vertrauen steigert sich und vielleicht auch das Begehren, mit dir zu arbeiten.


Wie viele Angebote solltest du deinen potenziellen Kunde*innen machen?

Die 7-Kontakte-Regel besagt, dass Interessenten 7 Kontaktpunkte benötigen, um online einen Kauf zu tätigen. Bevor sie kaufen, lernen Interessenten dich auf unterschiedlichen Wegen besser kennen: Von der Website, über E-Mail oder Social Media. Das Vertrauen steigt Schritt für Schritt.

Wenn ein Kontakt sich in deine E-Mail-Liste eingetragen hat, hast du einen direkten Draht zu ihm oder ihr. Daher ist die Mailing-Liste auch wertvoller als lose Social-Media-Kontakte. Über E-Mail lassen sich Kurse, (digitale) Produkte oder Mitgliedschaften besser verkaufen als über Social Media.

Mit jedem Kontaktpunkt kannst du deinen Followern wieder ein Angebot unterbreiten, noch einen Schritt weiterzugehen. Mit einem cleveren CTA (Call-to-Action, der Aufruf zu einer Aktion am Ende von Text-, Audio- oder Video-Content) bietest du Möglichkeiten, den Kontakt zu dir weiter zu vertiefen und noch mehr von dir kennenzulernen.


Musst du immer einen Call-to-Action in deinen Beiträgen haben?

Es gibt verschiedene Meinungen zu diesem Thema und wie fast immer gibt es auch hier keine Lösung, die für alle Anwender und Situationen passt.

Es gibt Content-Kreatoren, die keine oder kaum CTA in ihren Beiträgen platzieren. Die sagen: „Wenn Leute mit mir arbeiten wollen, dann finden sie auch die für sie passenden Wege. Ich will niemanden drängen.“

In meinen Beiträgen ist fast immer ein CTA. Manchmal ist das eine Frage, um den Kontakt zu den Leser*innen zu vertiefen, aber oft ist es auch ein Angebot mit Link. Zum Beispiel zu vertiefendem Content oder eben auch der Aufruf, sich in meine E-Mail-Liste einzutragen.

Ein guter CTA ist der nächste logische Schritt, der nach dem Konsum dieses Contents folgt. Das ist ein bisschen wie bei verschiedenen Online-Großhändlern: Wenn dir das hier gefallen hat, dann gefällt dir vielleicht auch dieses.

Daher denke ich, dass ein CTA kein Hindernis ist oder ein „Bedrängen“ der Leser*innen. Denn die, die einen Schritt weitergehen wollen, finden sofort, was sie brauchen. Sie freuen sich, dass sie wissen, was sie als nächstes tun können. Und die, die das nicht mögen, sind vielleicht nicht unsere Kund*innen. Das ist auch okay so.


Kannst du noch mehr machen, um aus Followern Kund*innen zu machen?

Wir kreisen also um unsere Fans und Follower beziehungsweise sie kreisen um uns. Und wir ziehen sie immer näher an uns heran. Die Frage, die wir uns regelmäßig stellen müssen, ist diese: Wie können wir die Follower und Leser*innen überzeugen, dass sie mit uns arbeiten wollen?

Mehr machen geht immer, denn in einem cleveren Marketing-Mix gibt es die verschiedensten Wege, wie du die Aufmerksamkeit deiner Follower binden kannst:

  • YouTube-Kanal
  • Podcast
  • Blog
  • Social Media (ich empfehle LinkedIn)
  • Newsletter

Aber bedenke, dass du nicht alles machen kannst, vor allem dann nicht, wenn du allein unterwegs bist. Wichtiger, als alle Kanäle zu bespielen, ist Klarheit. Klarheit darüber, wer deine Kunden und Kundinnen sind und wann du die Aufforderung mit dem „Heirate mich“ machen willst.

Überleg dir also genau, wo deine potenziellen Kund*innen sind, wie du sie dort erreichst und wie du sie dazu bringst, am Ende „Ja“ zu dir zu sagen.


Antrag abgelehnt. War all die Mühe umsonst?

Um das „Ja“ von deinen Kund*innen zu bekommen, hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst sagen: Ich lade erstmal zu einem Date ein, ihr lernt euch kennen und wenn du dann merkst, dass dein Gegenüber gern wiederholen würde, kannst du zu einem nächsten Date einladen.

Vielleicht erst ins Café, dann ins Restaurant, das ist schon ein bisschen vertrauter. Und beim dritten Date geht ihr nach dem Essen noch einen Kaffee trinken. Von Date zu Date werdet ihr vertrauter miteinander und wenn du dann im richtigen Moment die Frage stellst, sagt dein Kunde am Ende „Ja“.

Falls es aber der falsche Zeitpunkt war und dein Kunde sagt nicht „Ja“, dann kannst du ihn vielleicht um ein weiteres Date bitten. Denn ein „Nein“ heißt nicht unbedingt, dass er nie mit dir arbeiten will.

Vielleicht gibt es Einwände, die du noch klären musst. Oder aber du hast noch nicht genau kommuniziert, dass du die richtige Lösung für die Probleme des Kunden hast.

Wenn das so ist, dann versuch die Probleme des Kunden noch besser zu verstehen. Wo ist der Schmerz, wo ist der echte Bedarf? Oder – wie es Gordon Schönwälder so schön gesagt hat – wo ist der Kittel-brenn-Faktor? Wo tut es richtig weh? Und zwar so sehr, dass akuter Handlungsbedarf besteht.

Um das herauszufinden, helfen Fragen. Ein Beispiel aus meiner LinkedIn-Beratung:

  • Wie ist Ihr bisheriges Vorgehen auf LinkedIn?
  • Kommen darüber Kunden?
  • Wie kommen Sie überhaupt an Kunden?
  • Wie schaffen Sie es, bei LinkedIn präsent zu sein?
  • Wo fehlt Ihnen etwas? (Know-how, Lockerheit, Erfahrung, Mut, …)

Wenn wir die richtigen Fragen stellen, kommen wir irgendwann an den Punkt, dass wir das perfekte Angebot für den Kunden haben. Das können wir kommunizieren und kommen vielleicht doch noch zu unserem „Ja“, zum Vertragsabschluss.

Es gibt also nicht DIE EINE Antwort, wie du dein Angebot präsentieren solltest. Aber es gibt verschiedene Wege und du kannst deinen eigenen finden.


Dein nächster Schritt für ein tieferes Verständnis vom Netzwerken auf LinkedIn

Wenn du Interesse an LinkedIn hast und wie du LinkedIn für dein Marketing und für die Kundenakquise nutzen kannst, dann ist mein Newsletter dein nächster Schritt. Dort beantworte ich Fragen und gebe Informationen zu den verschiedensten Themen rund um das Netzwerk:

  • Wie pitche ich mein Angebot auf LinkedIn?
  • Wie kann ich bessere Formulierungen für mein Angebot und meinen Content finden?
  • Was kann die neueste Funktion bei der Unternehmensseite?
  • Wie kann ich Content so schreiben, dass der Algorithmus die Ausspielung unterstützt?

Meine LinkedIn-Hacks erscheinen wöchentlich und sind für alle, die LinkedIn für die Selbstständigkeit nutzen wollen oder als kleines Unternehmen in dem Netzwerk aktiv sind. 




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