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Nichts für Einzelkämpfer! Warum du für dein Business Hilfe von außen brauchst

Nichts für Einzelkämpfer! Warum du für dein Business Hilfe von außen brauchst

Ein Business zu führen oder ein Unternehmen aufzubauen, sind sehr komplexe Vorgänge. Für ein funktionierendes Business brauchst du sehr viele Fähigkeiten und das auch in Bereichen, die sich ständig verändern. Ob Marketing, Positionierung oder Produktentwicklung – damit bist du nie fertig. Leider unterliegen gerade Einzelunternehmer, Berater und Coaches oft dem Irrtum, sie könnten oder müssten alles allein machen. In diesem Artikel präsentiere ich dir 4 Gründe, warum es für jedes Unternehmen wichtig ist, mit externen Berater*innen zusammenzuarbeiten.


In den vergangenen Tagen hatte ich einige Kennenlerngespräche mit potenziellen Neukund*innen. Und da fielen sie mir wieder auf: Die Blockaden und Vorurteile, mit denen wir manchmal die Grenzen unseres Business verteidigen. Verteidigen vor äußeren Einflüssen, neuen Ideen und innovativer Prozessgestaltung.


„Das funktioniert sowieso nicht!“ – Warum neue Ansätze immer gut sind

In meinen Kennenlerngesprächen erkläre ich immer meinen Prozess und bespreche meist schon erste Ansätze, wenn mir in der Außendarstellung der Gesprächspartner*innen etwas aufgefallen ist. Hebel, die naheliegend sind, können zum Bespiel sein:

  • Zielgruppenprofil schärfen
  • Kundenansprache klarer und attraktiver gestalten
  • Kundengewinnung: Akquise-Prozesse umgestalten

Auf meine Vorschläge hörte ich von der anderen Seite nur: „Das machen wir doch alles schon, funktioniert nicht.“ 

Ein bisschen wie früher, als man vornehmlich aus dem B2B-Sektor gern mal hörte: „Meine Zielgruppe ist nicht auf Social Media.“ Das ist amüsant, denn natürlich arbeiten auch in Unternehmen Menschen – und die sind auf Social Media.

Derlei Vorurteile höre ich immer wieder. Und natürlich – Zweifel und Bedenken sind angebracht, denn es gibt auch viele schwarze Schafe da draußen, die mit fadenscheinigen Tricks große Versprechungen machen, aber selten Ergebnisse liefern.

Und es gibt auch die Unternehmer*innen, die bereits in schlechte Beratung investiert haben und daher misstrauisch sind. Das verstehe ich alles.

Ich verstehe auch den Gedanken, alles selbst machen zu wollen. Gerade als Einzelunternehmer kennst du dein Geschäft, du kennst sicher auch deine Zielgruppe, deine Prozesse und dein Angebot.

Aber wenn etwas nicht funktioniert, dann hat das meistens einen Grund. Und den kann man nur schwer erkennen, wenn man selbst mitten im Prozess drinsteckt.

Eine außenstehende Person aber sieht Möglichkeiten und Hebel, die wertvolle Impulse für deine Arbeit und dein Wachstum geben können.

Hier sind 4 Gründe, warum du dir Unterstützung von außen suchen solltest, wenn du nahhaltig wachsen willst:


1. Dein Guide durch den Dschungel aus Informationen und Content

Im Internet ist mittlerweile das Wissen der Welt gespeichert und größtenteils kostenlos abrufbar. Es gibt kaum Themen, zu denen noch niemand geschrieben hat. Problemlösungen, Anleitungen und Strategien – es ist alles da. Man muss es nur finden.

Und genau hier liegt die Gefahr: Die Fülle an Informationen und Quellen verlangen eine Medienkompetenz und ein Verständnis der verschiedenen Themen, die die Wenigsten haben. Es gibt zu nahezu allen Themen:

  • Bücher
  • YouTube Tutorials
  • Podcasts
  • Blogs
  • (kostenlose) Challenges und Kurse
  • E-Mail-Listen
  • Gruppen aus Social Media und Foren
  • ...

Hier den Überblick zu behalten und sein Wissen auf einem aktuellen Stand zu halten, ist schon für Experten eines Themas nicht leicht. Wie soll es dann erst gehen, wenn du es für ganz viele Themen versuchst?

Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr: Massenweise Informationen in unterschiedlicher Qualität, in verschiedenen Formaten, in denen das Wissen aufbereitet ist. Das ist unübersichtlich und die Suche nach den passenden Informationen kostet Zeit und auch Nerven.

Daher ist es gut, wenn dir jemand dabei hilft, den Überblick zu behalten. Wenn jemand für dich die Informationen sortiert und dir nur das vorlegt, was du wirklich gerade brauchst.

Das können Menschen, die Experten auf einem bestimmten Gebiet sind. Sie können es durch eine Ausbildung oder ein Studium, durch jahrelange Erfahrung und intensive Beschäftigung mit einem Themen, durch andere Zugänge, die du selbst nicht findest.

Nutz diese Abkürzung, die dir eine gute Beratung bietet.


2. Bestehende und erprobte Prozesse sind deine Abkürzung

Die Person, die dir beratend oder als Sparringpartner*in zur Seite steht, hat sich in der Regel schon Gedanken über die Gestaltung des Prozesses gemacht. Sie weiß, wie du am besten zu deinem Ziel kommst, welche Schritte unbedingt notwendig und welche überflüssig sind. Eine solche Person kann auch den Aufwand und den zeitlichen Rahmen einschätzen und sie ist ganz klar ausgerichtet.

Das alles ist deine Abkürzung, denn du kannst von den Erfahrungen und den Vorüberlegungen profitieren, musst nicht selbst den Prozess entwickeln.

Mit einer Begleitung gehst du Schritt für Schritt den Weg. Ein geführter Prozess ist nicht nur kürzer, sondern auch kraftvoller, denn du gehst den Weg nicht allein.


3. Umsetzen und Dranbleiben: Unterschätzte Faktoren im Wachstum

Die beste Strategie und der schönste Business-Plan helfen nichts, wenn du nicht in die Umsetzung kommst. Mit einer Beratung oder einem Coaching kannst du Verbindlichkeit herstellen, die den entscheidenden Unterschied machen kann.

Ausreden, Prokrastinieren oder das Herauszögern von To-dos ist sehr viel schwieriger, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der oder die dir ab und zu liebevoll, aber bestimmt in den Allerwertesten tritt.

Ganz besonders dann, wenn du zur Prokrastination neigst, such dir einen Coach und sprich genau an, welche Art der Unterstützung du brauchst. Gute Coaches kennen die Wirkung von Deadlines und verbindlichen Absprachen.

Und gerade dann, wenn du für deine Beratung oder das Coaching Geld bezahlt hast, kann das Verbindlichkeit herstellen. Wenn es ein bisschen schmerzt, setzt das vielleicht zusätzliche Umsetzungsenergie frei. Überleg mal, was bei dir die Motivation und die Verbindlichkeit steigern könnte. Das kann ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der richtigen Begleitung sein.


4. Betriebsblindheit überwinden: Warum der Blick von außen so wertvoll ist

Es kann sein, dass du Marketing kannst, dass du dich intensiv mit Positionierung beschäftigt hast und deine Vertriebs-Skills überdurchschnittlich sind. Und trotzdem wird dich eine Beratung durch eine externe Person weiterbringen.

Denn wir alle werden mit der Zeit betriebsblind für unsere Produkte, unsere Texte, unser Wording, unsere Prozesse. Jemand Außenstehender, der neutral auf dein Business schaut, kann viel schneller genau die Stellschrauben finden, die effektive Veränderungen anstoßen.

Ein zweites Paar Augen ist so wertvoll, weil du selbst nicht objektiv auf dein Business schauen kannst. Das gilt für alle Prozesse, gerade die, die schon lange gleich ablaufen.

Wachstum ist leichter durch clevere Impulse von außen: Lässt du dich auf eine Beratung ein und probierst neue Strategien aus, kannst du nur gewinnen.


Welche Begleitung ist die richtige für dich?

Ich bin Beraterin und daher freu ich mich natürlich, wenn Menschen meine Ansätze, meine Haltung und meine Ideen so schätzen, dass sie mit mir arbeiten wollen. Weil sie sich sicher sind, dass sie mit mir die nächste Stufe erreichen, ihre aktuellen Ziele und Projekte in die richtigen Bahnen leiten.

Vielleicht hast du jetzt dieses Gefühl – dann buch doch ein Erstgespräch und wir schauen, ob wir zusammenpassen. Denn das ist wichtig: Auch für die beratende Person muss es stimmig sein und sich gut anfühlen. Daher sind mir die Kennenlerngespräche auch so wichtig.

Wenn du aber sagst: „Eine längerfristige 1:1 Beratung über mehrere Monate ist mir gerade zu viel, ich brauche etwas Kleineres“, dann habe ich hier zwei weitere Ansätze für dich.

1. Ziele erreichen mit WOL

WOL (Working Out Loud) ist ein begleiteter Prozess, bei dem du dich 12 Wochen lang in einer Gruppe („Circle“) mit einem Thema befasst und Schritt für Schritt neue Wege, Quellen und Kontakte findest, die dich deinem Ziel näherbringen. Jedes Mitglied des Circle verfolgt sein eigenes Ziel, aber durch den Austausch seid ihr indirekt auch an den anderen Prozessen beteiligt.

WOL ist gemeinsames, kooperatives Lernen und Netzwerken, das macht diese Methode nach John Stepper so spannend. Ich selbst habe schon mehrere Circles durchlaufen und kann das nur empfehlen. Es ist zwar nicht mehr ganz kostenlos, aber für einen schmalen Preis zu haben.

Eventuell hilft auch schon das Buch von John Stepper dabei, neue Ideen für dein Ziel zu generieren.

2. Austausch unter Gleichen: Die Mastermind-Gruppe

Eine Business-Mastermind kann für dich auch ein gutes Tool sein, um verbindlich dein Ziel zu verfolgen und rauszukommen aus deiner eigenen Suppe aus Prozessen und Ideen. Indem du dein Vorhaben und deine Fortschritte in einer festen Gruppe besprichst, hast du den Blick von außen und auch mehr Verbindlichkeit für deine Ziele.

Such dir eine Gruppe aus 3-4 Gleichgesinnten, mit denen du dich regelmäßig austauschst. Im besten Fall sind sie an einem ähnlichen Punkt beim Business-Aufbau, in einer ähnlichen Branche unterwegs, aber keine direkten Wettbewerber.

Auch in einer Mastermind sollte es feste Regeln nach einem vorher besprochenen Prozess geben, damit es nicht in Plauderei und Kaffeetrinken ausartet. So bekommst du wertvolle Unterstützung für einzelne Prozesse und einen Netzwerk-Austausch, der dich weiterbringt.

Wenn du aber sagst, es ist jetzt wichtig, professionelle Begleitung zu haben, die dich genau an dem Punkt abholt, an dem du stehst, dann such nach einem passenden Coach oder einer passenden Beraterin. Größere unternehmerische Ziele und nachhaltiges Wachstum erlangst du besser, wenn du Unterstützung von außen hast. So machst du dein Unternehmen zukunftssicher.

Bin ich die richtige Begleitung für dich? Finde es heraus in einem Kennenlerngespräch!

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