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Serviceleistungen im LinkedIn-Profil angeben

Serviceleistungen im LinkedIn-Profil angeben

Die Serviceleistungen im LinkedIn-Profil helfen dir dabei, genau die Kund*innen zu erreichen, die zu dir passen. Wie du sie angeben kannst und worauf du achten musst, erfährst du in diesem Artikel.

Du bist selbstständig? Dann solltest du auf jeden Fall die Serviceleistungen in deinem LinkedIn-Profil angeben. Sie sind für uns sozusagen das, was die Funktion „Offen für Jobangebote“ für Angestellte ist. Denn in den Serviceleistungen kannst du dein Angebot definieren und so zeigen, an welcher Art von Aufträgen du interessiert bist.


>> Es scheint sogar von Tag zu Tag wichtiger zu werden, Angaben zu Serviceleistungen zu machen. LinkedIn scheint diesen Bereich zu einem Marktplatz ausbauen zu wollen. Da lohnt es sich gerade jetzt, hier mit deinem Angebot präsent zu sein!


Im folgenden Text erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du in deinem LinkedIn-Profil die Serviceleistungen anlegst. Falls dir Videoanleitungen eher liegen: Hier geht es zum entsprechenden Video auf dem Netzwerkbooster-Kanal bei YouTube:


Serviceleistungen im LinkedIn-Profil bearbeiten – so geht’s

Die Serviceleistungen findest du hier:

Serviceleistungen 1 2


Wenn du an dieser Stelle keine Serviceleistungen siehst, kann das daran liegen, dass du die Infobox weiter unten nicht ausgefüllt hast:

Serviceleistungen 2 1


Wenn du die Serviceleistungen gefunden hast, klickst du auf den kleinen Stift rechts in diesem Feld und kannst dann mit der Bearbeitung starten. So sieht das aus, wenn man die Serviceleistungen schon mal angegeben hat:

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Um deine Serviceleistungen zu definieren, klickst du auf „Seite bearbeiten“. Dann kommst du auf folgende Ansicht:

Serviceleistungen 4 1


Wenn du jetzt auf „Serviceleistungen hinzufügen“ klickst, kannst du aus verschiedenen Untermenüs auswählen:

Serviceleistungen 5 1


Als Texterin zum Beispiel wählst du also das Untermenü „Texterstellung“ und dann die weiteren Punkte wie Bloggen, Copywriting oder Ghostwriting, je nachdem, wo deine Schwerpunkte liegen:

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Manche Unterpunkte tauchen in verschiedenen Untermenüs auf – wie zum Beispiel Bloggen, dass du auch noch im Menü „Marketing“ findest. Darüber musst du dir aber keine Gedanken machen, denn LinkedIn markiert den Punkt automatisch in allen Untermenüs.

Mein Tipp für deine Serviceleistungen im LinkedIn-Profil: Nicht zu beliebig werden

An dieser Stelle möchte ich dir besonders ans Herz legen, nicht zu beliebig zu werden. Viele Freelancer haben besonders zum Start in die Selbstständigkeit den Impuls, bei möglichst vielen Dienstleistungen „hier“ zu schreien – schließlich will man ja keine potentiellen Kund*innen abschrecken. Aber genau das verwässert dein Profil auch: Je mehr Bereiche du abdeckst, desto beliebiger wirst du. Und du willst ja nicht wie eines dieser Restaurants wirken, die authentische arabische, italienische und chinesische Küche anbieten …

Abgesehen davon ist – um beim Beispiel Text zu bleiben – Schreiben auch nicht gleich Schreiben. Förderanträge, Ghostwriting oder technisches Schreiben haben zwar alle mit Schreiben zu tun, verlangen aber trotzdem ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Nicht jede Texterin ist pingelig genug, um Texte zu redigieren, und auch die Erstellung einer Content-Strategie liegt nicht allen Texter*innen.

Überleg dir also gut, was du anbieten möchtest. In welchen Bereichen hast du Erfahrung? Wo bist du so gut, dass du dich vom Wettbewerb abhebst? Und nicht zuletzt: Was macht dir Spaß? Je konkreter dein Profil ist, desto passender werden deine Suchanfragen sein – auch wenn es vielleicht nicht so viele sind.

Dein Elevator-Pitch: die Infobox

Du hast bei den Serviceleistungen auch die Möglichkeit, eine Infobox auszufüllen. Die maximal 500 Zeichen, die du dafür zur Verfügung hast, solltest du auch soweit wie möglich ausnutzen.

Hier hast du die Möglichkeit, deinen Fokus klarer zu machen. Bei der Auswahl deiner Serviceleistungen stehen erstmal alle ausgewählten Leistungen gleichberechtigt nebeneinander. Durch die Infobox kannst du deine Schwerpunkte setzen und zum Beispiel definieren, was dein generelles Thema ist und wo innerhalb dieses Themas deine Schwerpunkte liegen.

Auch deine Motivation sollte in der Infobox auftauchen. Denn als Selbstständige bist du automatisch eine Personenmarke. Und Menschen kaufen bei dir um so lieber, je besser sie dich kennen. Also lass deine Kund*innen wissen: Was treibt dich an? Hast du eine Vision, die du mit deiner Dienstleistung verwirklichen willst? Was macht dein Angebot besonders?

Ich hoffe, diese Tipps haben dir geholfen und du arbeitest schon fleißig an deinen LinkedIn-Serviceleistungen. Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, ob es geklappt hat.

Mitarbeit: Janine Matthees

Linktipps: 

Bild: marqs./photocase.de


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