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Die Persona-Methode: So erarbeitest du dir deinen Kunden [010]

Die Persona-Methode: So erarbeitest du dir deinen Kunden [010]

Wenn ich meine Kunden zum strategischen Netzwerken berate, kommen wir irgendwann zu dem Punkt: "Wen genau möchtest du eigentlich ansprechen? Richtest du dich an Mütter, Berufstätige, Techniker*innen oder oder oder?" Um diese Frage gezielt anzugehen, hilft die Persona-Methode

Eine generelle Idee davon, wer die entsprechende Zielgruppe ist, haben die meisten. Wenn es aber um das Eingemachte geht, wird es schwieriger. Denn dann tauchen Fragen auf wie: 

  • Wann ist deine Kundin aktiv?
  • In welcher Situation fängt sie an, nach (d)einem Angebot zu suchen? 
  • Welche Gedanken hat sie sich vorher gemacht? 
  • Wie sieht ihr Alltag aus?

Stopp! Ihr Alltag? Was soll das denn für eine Rolle spielen? Eine ziemlich große! Stell dir einfach Folgendes vor: Du möchtest junge Mütter ansprechen. Deren Alltag ist mit einem Neugeborenen oft auf den Kopf gestellt. Nichts klappt so und vor allem zu der Zeit, die man sich vorgenommen hat. Die brauchen womöglich eher kleine, aufbauende Informationshäppchen, um gut abgeholt zu werden. Eine Anbieterin, die sie versteht und ihnen Mut macht. 

Wenn du dich also genau mit deinen Kunden auseinandersetzt, fällt es dir viel leichter, diese gezielt und auf die richtige Art im (digitalen) Netzwerk anzusprechen. Eine gute Methode, um dich deinem Kunden anzunähern, ist die Persona-Methode.

Doch höre einfach selbst: 

Arbeitest du auch mit der Persona-Methode? Wenn ja: Wie genau hast du deine Persona ausgearbeitet? 

Transkript:

Hallo, hier ist wieder Ute Blindert vom Netzwerkbooster-Podcast, dem Podcast rundum strategisches Netzwerken, und zwar für unternehmerisch handelnde Menschen. Also Unternehmer und Unternehmerinnen oder auch für Leute in Unternehmen, die das Netzwerken vorantreiben wollen. Wenn ich über Netzwerken spreche, dann meine ich immer das strategische Netzwerken. Denn zum Beispiel als Selbstständige, als Unternehmer, kannst du durch strategisches Netzwerken mehr Kunden und passende Mitarbeiter finden. Wenn du in deinem Unternehmen Netzwerken vorantreiben möchtest, ist es auch sehr sinnvoll dabei äußerst strategisch vorzugehen. Ich freue mich jetzt, dass du heute dabei bist und heute geht es um ein Thema, was bei mir in dem, wenn es darum geht, dass ich mit jemand daran arbeite, wie er oder sie das strategische Netzwerken aufbauen kann, um zum Beispiel mehr Kunden zu finden oder passende Mitarbeiter, dann geht es genau um die Frage nämlich, wer ist dein Kunde? Oder wenn wir es jetzt von der anderen Seite betrachten, wer ist denn der Mensch, den du gerne in deinem Unternehmen als Mitarbeiterin haben würdest? Und das ist immer die zentrale Frage. Alles, was du dir überlegst, also welchen Kanal du wählst oder auf welche Veranstaltungen du gehst, wie du die Leute ansprichst, wie du bestimmte Sachen formulierst, das alles ist erst nachgelagert, nachdem du geklärt hast, wer überhaupt dein Kunde ist und wie du diesen Kunden erreichen kannst. Und dann geht es darum, dass du halt ganz konkret Kanäle auswählst, Vorgehensweisen überlegst und so weiter und so fort. Also das steht praktisch vor fast allem. Jetzt kennt ihr wahrscheinlich, wenn ihr jetzt unternehmerisch unterwegs seid, das Thema Zielgruppe. Also es gibt sehr gute Analysen zu Zielgruppen, da gibt es viele Zahlen, viele Statistiken, mit denen man sich sehr ausführlich auseinandersetzen kann. Jetzt haben wir aber natürlich oft das Problem, dass gerade, wer jetzt eher mit einem kleinen Unternehmen unterwegs ist oder zum Beispiel selbstständig arbeitet, also vielleicht sogar nur eine Person ist, dann hast du natürlich das Problem, dass du mit diesen ganzen Statistiken und so weiter das nicht so leicht ist für dich, dann deine Kunden sehr konkret zu fassen. Große Unternehmen, die haben Marktforschungsabteilungen, die haben Marketingabteilungen, die können klug und sehr sicher mit diesen Zahlen umgehen, aber wenn du jetzt zum Beispiel als Unternehmerin mit so einem kleinen Unternehmen unterwegs bist, dann ist das ein bisschen schwieriger. Deswegen möchte dir heute mal die Kunden-Persona vorstellen. Analog dazu kannst du das auch als Kandidaten-Person beschreiben. Ich will dir jetzt einfach mal dieses Konzept vorstellen. Die Persona, also die Kunden-Persona wird auch zum Beispiel Avatar genannt oder Prototyp, also wenn dir das irgendwo begegnet, dann kannst du damit eins-zu-eins arbeiten, also das sind nur unterschiedliche Begriffe für eigentlich das ein und dasselbe Konzept. Wenn es jetzt um dieses Thema Kunden-Persona, also das Erarbeiten einer Kunden-Person geht, dann steht dahinter, dass du das, was du in diesen Zielgruppen beschrieben hast mit so statistischen Zuschreibungen und Werten und so weiter, dass du das jetzt sehr, sehr, sehr konkret fasst und praktisch hingehst und deine Kunden als Prototypen für dich beschreibst. Das heißt, du überlegst dir im Grunde, was ist so mein Wunschkunde, was ist mein Idealkunde, für wen möchtest du das, was du anzubieten hast, verkaufen. Wie kannst du diesen Kunden ansprechen? Wie kannst du mit diesem Kunden im Gespräch bleiben, so weit im Gespräch bleiben und immer wieder im Gespräch bleiben, bis am Ende der oder die Kundin bei dir dann auch kauft. Am Anfang, wenn man anfängt mit diesem Konzept zu arbeiten, und ich muss es zugeben, das ist mir genauso gegangen, war ich superkritisch. Ich fand das total komisch, weil du in der Regel die Arbeit an so einer Kunden-Persona damit anfängt, dass du einen sehr ausführlichen Fragebogen dazu bekommst, was ist eigentlich, wie kannst du deine Kunden-Person beschreiben? Und ausführlich, damit meine ich tatsächlich, wie heißt dein Kunde oder deine Kundin, wie alt ist sie, was arbeitet sie, in welchem Unternehmen arbeitet sie, ist sie verheiratet, hat sie Kinder, welches Hobby hat sie, wo holt sie sich Unterstützung, wie arbeitet, wie sieht ein typischer Tag für sie aus, wo hat sie Fragen, wo fühlt sie sich sehr sicher, in welchen Medien informiert sie sich, auf welche Veranstaltung geht sie, was macht sie in ihrem Urlaub? Und so weiter und sofort. Also man kann diese Fragebögen sehr, sehr, sehr ausführlich gestalten und ich arbeite selber persönlich zum Beispiel sehr, sehr gerne mit einem Fragebogen meiner Kollegin Maren (unv. #00:06:07.7# ? Machenko), der sehr in die Tiefe geht. Also wirklich sehr auseinander gedroeselt wird, was ist das eigentlich für ein Typ diese Person, diese Kundin, dieser Kunde, mit dem du arbeiten möchtest. Wenn du das mal angefangen hast damit zu arbeiten, dann kann es sein, dass du am Anfang denkst so, was soll das denn? Warum brauche ich denn diese ganzen Fragen? Am Ende sind die Menschen ja auch sehr unterschiedlich, die einen haben zwei Kinder, die anderen haben drei Kinder. Klar, das ist natürlich klar, dass natürlich du nicht jetzt jeden einzelnen Kunden eins-zu-eins sozusagen entwickeln kannst, umso sozusagen eins-zu-eins dann Dinge zu verkaufen. Nur wenn du anfängst mit diesen Persona zu arbeiten, dann wird zum Beispiel klar, ich mach dir das mal an einem Beispiel deutlich. Ich hatte das im letzten Jahr, als ich noch mal sehr ausführlich darüber nachgedacht habe, wie ich mein Unternehmen aufstellen will, dass ich sehr intensiv mit meinen Idealwunschkundinnen gearbeitet habe. Also ich habe mir wirklich überlegt, wie sind die denn. Da kam zum Beispiel raus, das sind in der Regel Frauen, die sehr gut und ihre Karriere sehr weit vorangetrieben haben und jetzt aber, nachdem die Familiengründungsphase angefangen hat, beschlossen haben nicht mehr in Unternehmen zu arbeiten, sondern sich selbstständig zu machen. Das heißt, die stehen vor bestimmten Fragen, die unternehmerisch sind, wo es darum geht, wie kann ich Kunden finden, wie kann ich diese Kunden richtig ansprechen und die sind eigentlich genau die, die womöglich einen Bedarf haben an dem, was ich halt mit meiner Beratung zum strategischen Netzwerken anzubieten habe. Dann ist zum Beispiel klar, die haben Kinder, das heißt, wenn jemand Kinder hat, dann ist zum Beispiel deren Hauptproblem, dass die wenig Zeit haben, dass die zum Beispiel auch wenig Zeit haben, um bestimmte Veranstaltungen zu besuchen. Das heißt, ich musste mir dann überlegen, ah, dann ist es vielleicht für diese Kundin superwichtig, dass ich die zum Beispiel durch gute Blogartikel oder Podcasts erreiche und deshalb mache ich diesen Podcast, weil ich mir denke, meine Kundin kann den gut auf dem Weg zum Einkaufen oder um die Kinder abzuholen hören, und das ist dann ganz, ganz okay für die, weil die dann irgendwie das nebenher hört und ein bisschen was lernt und das Spaß macht. Und so ist das zum Beispiel gekommen nur dadurch, dass ich halt damit gearbeitet habe mir zu überlegen, wie ist meine Kundin und was braucht die an bestimmten Punkten? Das soll dich jetzt mal so ermutigen diese Methode, also diese Persona-Methode mal zu versuchen. Also dich wirklich hinzusetzen und praktisch so wie deine Kundin, deinen Kunden dir sehr, sehr, sehr, sehr genau auszuarbeiten. Und dich tatsächlich auch einfach mal auf diese Methode einzulassen und nicht einfach zu sagen, ah, das brauche ich doch alles gar nicht, denn letzten Endes, wenn du dann mit dieser Person weiterarbeitest, dann wirst du irgendwann merken, wie gut diese Methode ist und wie sinnvoll die ist für dich, um deine Kunden gut anzusprechen. Also das heißt, wie gehst du vor? Du arbeitest erstmal mit diesem ausführlichen Fragebogen zu deiner Persona und erlaube dir diese Fragen so ausführlich wie möglich zu beantworten und wirklich zu versuchen in deine Person hineinzukriechen. Das ist erst mal so ein bisschen unheimliches Bild, weil wir halt immer dieses so, Kunde männlich, 45, was haben wir denn sonst noch für sozioökonomische Daten? Ja, verheiratet, wohnt in München, Jahreseinkommen und so weiter und so fort. Aber das bringt uns noch nicht so nah genug heran und deshalb ist es so gut dann in dem Moment zu sagen, ich gehe dann noch ein bisschen tiefer, ich überlege mir wirklich so, was braucht, was liest denn dieser Kunde? Ist der ein Fußballfan oder geht der lieber Golf spielen? Hört der klassische Musik oder ist das so ein Rocker? Also das sind genau die Sachen, wo du wirklich so merkst, du kriechst in deinen Kunden hinein. Das kannst du machen mit so einem Fragebogen. Es gibt auch noch andere Tools, die du verwenden kannst, also es ist nicht so, dass du eins zu eins immer nur auf die ein oder andere Art, also auf diese eine Art vorgehen musst. Du kannst im Web durchaus unterschiedliche Fragebögen dazu finden. Ich arbeite zum Beispiel sehr gerne, wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, die so ein bisschen größer sind, die sich ein bisschen schwerer tun auch mit diesem sehr Persönlichen, arbeite ich oft mit Xtensio, das ist ein webbasiertes Werkzeug, mit dem man auch dann so Customer also Kunden-Persona erarbeiten kann. Funktioniert sehr gut, man kann Bilder einbinden, man kann Influencer benennen, also Menschen, auf die diese Menschen hören, Präferenzen, was sind so Motivationen, man kann so ein typisches Zitat mit einbringen. Also das ist auch ein Netzwerk, mit dem ich total gerne arbeite. Also das heißt, wir haben jetzt mal angefangen, hast erstmal so einen Fragebogen oder so ein Werkzeug wie Xtensio und jetzt gehst du hin und verdichtest das Ganze. Also jetzt bleibt es nicht mehr bei dem, dass du jetzt diesen Kunden mit so einem Fragebogen beschreibst, sondern du überlegst dir jetzt in so einer Synopse, was braucht denn der Kunde oder die Kundin von dir? Jetzt wird es halt verdichtet, das heißt, du stellst dir deine Kundin, deinen Kunden, noch mal vor und gehst jetzt praktisch mit deiner Kundin einmal durch so 6 verschiedene Fragestellungen hindurch. Das sind zum Beispiel so Fragen, wo es darum geht (#00:10:35.3# UNTERBRECHUNG) Kunde, jetzt auch wieder, schreibe aus der Ich-Perspektive dieser Kundin. Jetzt gehst du noch mal auf die andere Seite und sagst so, was könnte denn deine Kundin, deine potenzielle Kundin davon abhalten zu dir zu kommen, zu deinem Unternehmen zu kommen, deine Dienstleistung, dein Produkt zu kaufen? Jetzt bleibst du bei dir wieder, was tust du konkret für diese Person? Wenn du das, was du für diese Person getan hast ganz konkret, was geht dann besser für diese Person? Das ist die sogenannte Synopse, mit der du jetzt weiterarbeitest. Mit dieser Synopse hast du jetzt praktisch deine Kunden etwas klarer, hast du die etwas klarer charakterisiert und kannst da jetzt mit dieser Synopse beziehungsweise dann machst du in der Regel nicht nur eine, sondern du machst dann verschiedene und kannst dann mit denen weiterarbeiten. Die Frage ist ja immer, wie viel brauche ich denn eigentlich, also wie viel Persona brauche ich überhaupt, dass ich halt entsprechend weiterarbeiten kann? Ich habe vorhin einen Schritt so ein bisschen überschlagen, da geht’s nämlich darum, wenn du halt erstmal dir überlegst, wer sind denn so meine potenziellen Kunden, Kundinnen, dann hast du ja so unterschiedliche Leute, wenn du die mal so ein bisschen versuchst aus deinem Gedächtnis mal aufzuschreiben, wer sind denn zum Beispiel so potenzielle Leute, für die das interessant ist? Ich hatte das zum Beispiel bei einem Kunden von mir, wo wir überlegt hatten, dass deren potenzielle Kunden zum Beispiel Leute waren, die in Behörden sitzen, und zwar da einmal diejenigen, die so ein bisschen länger schon in so einer Behörde sind, das heißt, die sich sehr, sehr gut auskennen, die da durchaus gut vernetzt sind, die aber vielleicht auch so ein bisschen nicht mehr ganz so mutig sind wie sie am Anfang ihres Berufslebens waren. Also das war zum Beispiel so ein Typus. Dann hatten wir uns überlegt, wir haben jemand aus einem Unternehmen, die aus dem Bereich Personalentwicklung kommt, sehr motiviert, weiterhin ganz angefixt von den Themen Transformation, Transformationsprozesse, also sehr so vorausschreitend, mutig weiterhin, immer noch wieder Lust am Lernen, also überhaupt nicht so jetzt schon auf, ich schiebe jetzt die ruhige Kugel, obwohl jetzt auch gar nicht mehr Berufsanfänger. Dann hatten wir noch so den 3. Typus uns überlegt, das war dann jemand, der halt sehr jung ist, auch in der Behörde oder in der Organisation arbeitet, also in der Institution, halböffentlichen Institution, sehr motiviert ist, sich noch nicht so richtig die Hörner abgestoßen hat, aber da vor allen Dingen so ein bisschen Überzeugung braucht, dass man zum Beispiel so auf der Höhe der Zeit ist. Das waren eigentlich so 3 sehr unterschiedliche Typen und vorher hatten wir noch mehr und dann hatten wir das alles so ein bisschen verdichtet und dann war klar, wir müssen eigentlich mit diesen 3 Typen arbeiten, um zu sagen, wie können wir die denn erreichen. Wenn man die sich jetzt anguckt und sagt so, wo sind denn jetzt zum Beispiel bei diesen dreien so die Unterschiede und wo sind die Gemeinsamkeiten, dann wird eigentlich so klar, was muss ich bei dem jeweiligen ansprechen, was der andere nicht braucht, aber was muss ich vielleicht bei jemand anders wieder ansprechen, damit er oder sie an einem bestimmten Punkt sozusagen erleichtert ist, dass das jetzt hier, ah, da ist eine Lösung für mich. Und das ist halt die Herausforderung bei dem, wenn es darum geht, dass du halt mit diesen Kunden-Persona arbeitest, dass du dich nicht verrückt machst, dass du sagst, du musst alle immer eins zu eins bedienen an jedem Punkt, sondern dass du dir klarmachst, wo sind denn jetzt zum Beispiel die Unterschiede. Jetzt wenn wir sagen, wir haben diesen jungen Menschen als Kunden-Person, dann braucht dieser Mensch, wenn man dann jetzt hinterher hingeht und man macht diese Customer Journey mit den Kunden, dann wird hinterher klar, dieser junge Mensch, der braucht zum Beispiel, ist jetzt mal aus der Lamäng gesprochen, der braucht dann was, wo man sagt irgendwie, der braucht bestimmte Begriffe, zum Beispiel Blogartikel oder auch mal eher was Technisches, was eher so in dieses Digitale geht, wo vielleicht auch so ein paar Buzzwords verwendet werden, sodass klar ist, ah, der fühlt sich dann abgeholt da, wo es darum geht, dass man halt auch diese ganz ganz modernen, diese ganzen aktuellen Dinge mithineinwirken kann. Also das heißt, der braucht bestimmte Begrifflichkeiten. Jetzt dieser Mensch aus der Behörde, der braucht das eher nicht, der braucht dann zum Beispiel da wahrscheinlich eher was, wo es darum geht, dass der da abgeholt wird, dass der das gut verkaufen kann bei seiner Vorgesetzten zum Beispiel. Das heißt, da muss ganz klar sein, dass in so einem Blogbeitrag die ganze Kompetenz zum Vorschein kommt und zu finden ist und vielleicht auch sogar noch mal als ein PDF ausdruckbar ist, damit dieser Mensch das zum Beispiel intern gut verkaufen kann. Zum Beispiel jetzt die Person aus der Personalentwicklung, für die kann es ganz wichtig sein, dass man dann bestimmte Fragestellungen beantwortet, wo es um das Thema Personal-, Mitarbeiterführung und sowas geht. Und du siehst, du brauchst jetzt nicht dafür jedes Mal komplett alles neu für diese unterschiedlichen Typen zu liefern, aber es macht dir klar, du brauchst durchaus unterschiedliche Inhalte, unterschiedlich aufbereitet, damit oder in einem langen Inhalt also zum Beispiel in einem langen Blogartikel unterschiedliche Bereiche, damit diese Person sich an die die unterschiedlichen Personen auch angesprochen fühlen. Das ist halt das, was man dann macht, wenn man mit denen, wenn man mit den Kunden-Persona sich auf die Reise macht. Also das ist dann die Customer Journey, um die ist dann geht, also die Kundenreise. Und das ist nicht leicht, also ich muss das tatsächlich sagen, also ich mache das immer mit meinen Kunden und das ist immer einer der Punkte, wo wir wirklich sehr intensiv arbeiten und versuchen rauszufinden, was braucht denn der oder die jeweilige Kundin. Es ist aber verblüffend, wie schnell dann klar wird, an welchen Punkten es zum Beispiel dann haken könnte oder an welchen Punkten der Kunde eigentlich was braucht, was aber zum Beispiel im Moment nicht zu finden. Ganz klassisches Beispiel, das ist jetzt mal aus dem Bereich Mitarbeitersuche, ganz klassisches Beispiel, wenn man wir uns zum Beispiel angucken, Bewerber, also jetzt Leute, die an der Hochschule sind, die wünschen sich, dass man, wenn man eine Frage hat zum Thema Bewerbung oder zum Unternehmen, dass man jemand vom Unternehmen ansprechen kann. Also dass es eine Telefonnummer gibt, die man anrufen kann, oder eine E-Mail gibt, wo man jemand erreicht, also dass einem auch jemand antwortet. Das ist bei ganz vielen Unternehmen nicht zu finden, die bieten keine Möglichkeit, dass man mal eine Nachfrage stellen kann oder sich mal mit jemand vernetzen kann. Da ist für mich ganz klar, dass die Unternehmen da an dem Punkt die Kandidaten, also die Personen, überhaupt nicht da abholen, wo die sind. Meine These ist ja, die Unternehmen, die da clever sind und das von Anfang an so gestalten, dass das halt für die potenziellen Bewerber, die an diesem Punkt zum Beispiel abholt, dass die einfach schon mindestens zwei Schritte voraus sind vor ihren Konkurrenzunternehmen. Wenn du jetzt mit diesen Persona arbeitest, also jetzt, wo es darum geht dein Netzwerk strategisch aufzubauen, dann findest du mit dieser Persona-Arbeit viel schneller heraus, welche Netzwerke denn deine Kunden oder Kundinnen benutzen. Wenn du das dir jetzt schon mal überlegt hast, also wenn du die charakterisiert hast, dann bist du den Weg dieser Kundin gegangen. Und jetzt geht's darum wirklich zusagen, stimmt das denn, was du dir überlegt hast? Das ist nämlich jetzt der andere Schritt, der jetzt noch folgt. Nämlich dann zu sagen, okay, wo habe ich denn so Beispielkundinnen und Kunden, die ich mal befragen kann, was für sie wichtig ist? Das kann ich dir nur empfehlen, also das ist auch eine Sache, die habe ich auch letztes Jahr im Sommer dann gemacht für mein Unternehmen. Ich habe dann einfach in einem Netzwerk, in dem ich bin, mal die Frage gestellt, wer hätte Lust mir ein paar Fragen zu beantworten zu den Überlegungen, zu den Angeboten, die ich gerne vorschlagen möchte? Ich hatte das große Glück, dass sich viele Menschen zur Verfügung gestellt haben und ich wirklich tatsächlich in kürzester Zeit, ich glaube, ungefähr 10 bis ungefähr 15 Gespräche führen konnte mit meinen potenziellen Kunden, und die Annahmen, die ich getroffen hatte, auch dann noch mal überprüfen konnte. Das war noch mal super wertvoll, weil ich erstens festgestellt habe, dass das, was ich angenommen hatte, also das, was ich mir erarbeitet hatte mit diesem sehr in meine Kunden hineinkriechenden Prozess, also mit dieser Persona-Arbeit und dann mit der Arbeit, wo ich dann mir die Kundenreise überlegt habe, habe ich festgestellt, dass das, was ich mir überlegt hatte, sehr nah an dem war, was mir dann die Personen dann in den Fragen entsprechend beantwortet haben. Also das war einmal eine Bestätigung der Methode plus gleichzeitig eine Verfeinerung, weil natürlich ich nicht immer eins zu eins alles wissen konnte, aber ich dann natürlich auch entsprechend also gute Fragen dazu stellen konnte. Also das ist wirklich was, was mir wieder klargemacht hat, wie gut diese Methode ist, auch wenn sie am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist. Also ich kann das wirklich nur empfehlen. Man kann tatsächlich auch, wenn du jetzt zum Beispiel überlegst, das ist ja wahnsinnig ausführlich und kann ich das denn selber machen, dann gibt es verschiedene Workshops, die du besuchen kannst, um einfach mal da dran zu arbeiten. Ich mach das so, dass ich auch mit Unternehmen, die ich berate, dass wir diesen Avatar-Workshop durchaus online machen können. Also das geht sehr gut, während ich dann die Customer Journey total gerne dann auch in einem Präsenz-Workshop mache. Aber man kann das theoretisch auch online machen. Also das war das, was ich dir noch mal vorstellen wollte, die Avatar-Methode. Gibt es sicher auch in etwas unterschiedlichen Vorgehensweisen und auch Herangehensweisen, also manche zoomen nicht ganz so extrem rein in die Kunden, manche bleiben da so ein bisschen weiter weg. Ich finde es für dich, wenn du jetzt selbständig bist, als Solopreneur unterwegs bist, finde ich das eine gute Möglichkeit, um wirklich ein Gefühl dazu zu entwickeln, wie deine Kunden drauf sind. Und auch für Unternehmen, die jetzt auf der Suche sind, wie gesagt nach Mitarbeitern halte ich das für einen extrem guten Prozess, das durchzugehen und das auch im Grunde für jede Mitarbeiter-Gruppe, also jetzt für Absolventinnen oder für Leute, die jetzt aus dem technischen Bereich kommen oder auch für Vertriebsleute oder so, sich da genau das zu überlegen. Du kannst dir zum Beispiel theoretischer überlegen, das auch immer wieder mal für auch mal als Methode so anzuwenden, wenn es zum Beispiel darum geht, dass du gerne bestimmte Multiplikatoren erreichen möchtest. Als wenn du jetzt zum Beispiel überlegst so ja, wie kann ich denn Leute von einer Zeitung erreichen, wie zum Beispiel Journalisten und Presseleute, die sind ja ein ganz scheues Volk, die wollen ja nicht irgendwie zugeschmissen werden mit Pressemitteilungen, das bringt in der Regel überhaupt gar nicht. Das kann ich dir gleich sagen. Oder Blogger, die erreichst du nicht mit Pressemitteilungen, die musst du ganz anders ansprechen. Da kann das durchaus helfen, wenn du dir klarmachst, wie tickt eigentlich so ein Blogger also im Bunde versuchst du in diese Person hinein zu kriechen und zu überlegen, was sind eigentlich überhaupt deren, was die gerne mag oder was die Person total gut findet oder blöd findet und so weiter so. Das war's für heute. Also ich wollte dir heute die Person, die Avatar Methode, Persona Methode einmal näherbringen. Ich hoffe, das ist mir gelungen und ich bringe noch ein paar Dinge mit in die Shownotes, sodass du dort einfach noch mal weitergucken kannst und dich weiter informieren kannst, wie du damit vorgehen kannst. Ich pack vielleicht auch noch vielleicht so ein Schaublatt mit rein, sodass du da noch mal so ein bisschen genauer gucken kannst. So. Das jetzt heute zum Netzwerkbooster-Podcast zum Thema, wer ist dein Kunde? Und ich hoffe, dass es dir gefallen hat und auch wenn es dir nicht gefallen hat, egal, also lasse mir gerne eine Bewertung da, lass mich gerne wissen, was dir noch fehlt, was du dir wünschst. Und ich freue mich natürlich immer über ein Abo ist klar und du findest mich bei iTunes und bei den gängigen Kanälen, zumindest jetzt sukzessive. Ich arbeite da noch so ein bisschen nach und wenn du aber immer wissen willst, wann ist denn der neue Podcast draußen, dann ist am besten, du abonnierst meine Newsletter, den Netzwerkbooster Newsletter und ich halte dich auf dem Laufenden, wenn eine neue Folge kommt. So und jetzt weißt du ja schon, wie immer ich wünsche dir viel Erfolg beim Netzwerken. Never Lunch Alone, deine Ute Blindert.

Bild: Marie Maerz/photocase.de

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© 2018 Ute Blindert, Köln
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