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Dreckige Fußsohlen oder: Die Sache mit dem Wunschkunden

Dreckige Fußsohlen oder: Die Sache mit dem Wunschkunden

Wie halten Sie es eigentlich mit Ihren Kunden? Haben Sie genau diejenigen, die zu Ihnen passen? Eine wichtige Frage. Dann wenn wir mit den Menschen zusammen arbeiten, die uns und unserer Arbeit genau so schätzen, wie es uns wünschen, macht das die Arbeit zum Vergnügen.

Neulich saß ich mit meinem Unternehmerkollegen Martin* zum #neverlunchalone zusammen. Dabei kamen wir auf unsere Kunden zu sprechen. Martin erzählte dann folgende Geschichte:

„Einen meiner Kunden habe ich zum ersten Gespräch auf einem Campingplatz in Italien getroffen. Er war total entspannt – und ich natürlich genauso. Als er seine Füße auf einem Stuhl hochlegte, sah ich, dass er ganz schwarze Fußsohlen hatte – so ist das eben auf einem Campingplatz. Von dem ganzen Draußen-sein und Barfuß-Laufen bekommt jeder dreckige Füße. Er war mir sofort unglaublich sympathisch, und ich wusste, den möchtest du als Kunden unbedingt haben.“

Martin hatte seinen Wunschkunden gefunden. Ein Kunde, dem es nicht wichtig ist, sich in einem schicken Hotel zum Geschäftsessen treffen. Ein Kunde, dem es auch nicht wichtig ist, dass er in Anzug und Krawatte zum Termin erscheint. Würde ja auf einem Campingplatz wirklich nicht passen.

Wer sind meine Wunschkunden?

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Arbeite ich eigentlich auch mit meinen Wunschkunden? Und ich kann erfreut sagen: Ja, meistens schon. Meine Kunden schätzen, was ich mache, und zeigen mir das auch. Mit einigen arbeite ich schon seit Jahren zusammen. Ich weiß sehr genau, was ich an ihnen schätze:

  • eine gewisse Hemdsärmligkeit – hier in Köln auch gern „Pack-an“ genannt,
  • große Zuverlässigkeit,
  • einen fairen Austausch, bei dem Kritik immer konstruktiv ist,
  • Humor und
  • eine gute Zahlungsmoral.

Und wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie auch genug #Wunschkunden? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

*Martin gibt es wirklich, er heißt aber nicht so. Aus Gründen der Kundenpflege habe ich seine Geschichte anonymisiert.

Bild: birdys/Photocase.de

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