Immer wieder Montags: Wann, wo, wie nach Jobs gesucht wird - und was dies für Arbeitgeber bedeuten kann

Immer wieder Montags: Wann, wo, wie nach Jobs gesucht wird - und was dies für Arbeitgeber bedeuten kann

Die Jobbörse StepStone veröffentlichte im Januar 2018 wieder neue Zahlen zu den Top-Suchanfragen nach Jobs. Am häufigsten gesucht waren Jobs zu den Begriffen "Marketing", "Controller/in" und "Außendienstmitarbeiter/in", gefolgt von "Ingenieur/in" und „IT“. Die meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen BMW und Siemens. Mit Daimler, Porsche und Airbus wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert. 

Infografik Trends Online Jobsuche 2017 1

Digitalisierung: Neue Jobprofile sind gefragt

Diese Unternehmen suchen neben traditionellen Kandidatenprofilen stark nach Kandidaten mit Know-how in Richtung Digitalisierung. Wie stark die Digitalisierung den Arbeitsmarkt durchdringt, zeigt sich auch in einer wachsenden Vielfalt neuer und veränderter Jobprofile. 

Die Spezialisierung von Berufsbildern lässt sich an der Entwicklung der Jobsuchanfragen ablesen. So wurde das Schlagwort "Data Science" 137 Prozent häufiger eingegeben als im Vorjahr. Auch nach Begriffen wie „Business Intelligence Analyst“ und „Scrum Master“ wurde deutlich häufiger gesucht. 

Auffällig: Fachkräfte filtern Stellenangebote verstärkt nach speziellen Kenntnissen. Besonders viele Suchanfragen gab es für Fremd- und Programmiersprachen sowie digitale Anwendungen im Konstruktionsbereich.

Wann nach Jobs gesucht wird

Montag ist der Wochentag, an dem Fachkräfte bei der Jobsuche besonders aktiv sind. Morgens erreicht der Zugriff mit mobilen Endgeräten einen Höhepunkt - dann sind Fachkräfte auf dem Weg zu Arbeit und informieren sich über neue Stellenangebote. Bei der Arbeit angekommen, scheinen sie zunächst die wichtigsten Aufgaben anzugehen. Im Anschluss nutzen sie meist den Desktop-Rechner, um weitere Angebote zu suchen oder Jobbeschreibungen genauer zu betrachten. Abends steigen die mobilen Zugriffe wieder an. Dann sind Fachkräfte oft auf dem Weg nach Hause oder schauen auf der Couch nach neuen Karrieremöglichkeiten.

Was dies für Ihr Unternehmen bedeutet:

  • Stellenanzeigen sollten so konkret wie möglich formuliert sein und auch spezielle Kenntnisse benennen sowie Fremd- und Programmiersprachen,
  • Stellenangebote für Fachkräfte sollten über die für diese passenden sozialen Kanäle wie Facebook oder Twitter so ausgespielt werden, dass diese vor allem morgens und abends erscheinen, am besten mit dem Fokus auf den Montag,
  • für andere Kandidatenprofile gelten womöglich andere Zeiten - hierfür empfiehlt sich eine Analyse oder zumindest die Arbeit mit Prototypen,
  • eine Mindestanforderung: Stellenangebote sollten mobil optimiert sein.


Bild: knallgrün/photocase.de

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