360Brew ist kein kleiner Feinschliff mehr. Es versteht deine Inhalte auf semantischer Ebene, ordnet dich ein und entscheidet: Ist das fachlich relevant? Steht diese Nutzerin für EIN Thema?
In aller Kürze:
In diesem Artikel erhältst du eine kompakte Übersicht, was sich mit 360Brew alles bei LinkedIn ändert und was das für dich als LinkedIn-Nutzer*in bedeutet. Denn hier geht es nicht um kleine Stellschrauben, sondern einen ganz neuen Maschinenpark. Einiges daran ist durchaus vielversprechend (Vorgehen gegen generische Inhalte, Kampf gegen Gefälligkeits-Engagements), anderes wird auch eine Herausforderung.
Die Vorteile liegen auf der Hand: LinkedIn will wieder zu fachlicher Tiefe und "echtem" Austausch zurück. Daher setzt das KI-System eben auf die Konsistenz eines gesamten Profils oder auch einer Company Page. Also ob das, was du in deinem Profil und mit deinen Inhalten zeigst, auch alles zusammenpasst.
Bei mir hieße das also ganz klar: Wenn ich von LinkedIn zu LinkedIn-Themen ausgespielt werden will, sollte ich mich in meinem Profil als LinkedIn-Expertin zeigen und auch in meinen Inhalten monothematisch unterwegs sein.
Wie du aber in der wunderbaren Grafik unten sehen kannst, ist es bei mir nicht so eindeutig wie in der "schönen, neuen 360Brew"-Welt:

Die Vor- und Nachteile liegen also auf der Hand:
Wenn du mit 360Brew sichtbar bleiben willst, lohnt sich ein klarer Blick auf deine Content-Strategie:
360Brew markiert einen Wendepunkt für LinkedIn. Die grundsätzliche Richtung ist zu begrüßen, denn Qualität und fachliche Tiefe könnten wieder an Relevanz gewinnen und damit auch für Reichweite sorgen, auch über die eigene Community hinaus. Und wer klare Themenposition bezieht, wird nachhaltiger wahrgenommen.
Gleichzeitig bleibt aber die Frage, ob 360Brew nicht auch über das Ziel hinausschießt? Denn wir Menschen sind eben nicht eindimensional und NUR Expertin für LinkedIn, sondern auch Familienmutter, interessiert an Nachhaltigkeit, Schwimmerin – bei mir kommt sogar im großen Thema "Netzwerken in digitalen Zeiten" noch eine andere berufliche Agenda hinzu.
Hier werde ich mich ungern von einer KI beschränken lassen. Vielleicht muss ich das aber tun. Nur ob das eine Community interessanter macht, bleibt die große Frage.
]]>Weil es so ein offenes Format ist, brauchen BarCamps eine Moderation. Denn eine gute Moderation schafft den Rahmen, in dem diese Offenheit wirken kann. Sie gibt Orientierung, klärt Erwartungen und sorgt dafür, dass alle Beteiligten gut ins Format finden.
In aller Kürze:
In diesem Artikel erhältst du eine kompakte Übersicht: Warum du bei einem BarCamp nicht auf eine Moderation verzichten solltest, wie diese in die Planung und die Durchführung eingebunden sein sollte – und wen du idealerweise dafür auswählen solltest.
Inhaltsverzeichnis:
BarCamp-Moderation ist nicht mit klassischer Workshop- oder Sitzungsleitung vergleichbar. Es geht nicht darum, Inhalte zu steuern oder Ergebnisse vorzugeben. Stattdessen ist die Moderatorin oder der Moderator eher Prozessbegleiterin, Ermöglicher, Impulsgeberin und Hüter des Rahmens.
Das Ziel: einen sicheren, offenen Raum schaffen, in dem sich alle beteiligen können – unabhängig von Hierarchie, Engagement oder Vorwissen.
Für die Organisatoren bedeutet es zudem oft, mit all den Fragen zu einer erfahrenen Person gehen zu können, den Tag miteinander zu gestalten und beim BarCamp selbst zu wissen, dass der gesamte Prozess in guten Händen liegt.
Gerade weil viele Teilnehmende ein BarCamp zum ersten Mal erleben, ist es wichtig, ihnen Sicherheit zu geben. Wie funktioniert das Format? Was wird von mir erwartet? Was darf ich beitragen? Kein fertiges Programm zu haben, ist sowohl für die Organisatoren wie für die Teilnehmenden durchaus eine Herausforderung: Das Publikum schaut auf eine leere Agenda – und fragt sich: Wird das wirklich funktionieren?
Bereits im Vorfeld beginnt die Arbeit der Moderation – oft gemeinsam mit dem Organisationsteam. Zunächst einmal geht es darum, was mit dem BarCamp erreicht werden soll: Geht es um reinen Austausch und ein gutes Gefühl am Ende des Tages? Oder darum, dass mit den Ergebnissen weitergearbeitet werden soll? Müssen Personen aus dem Umfeld (Verantwortliche, Geldgeber aus dem öffentlichen Bereich, Vorgesetzte etc.) eingebunden werden? Soll es vielleicht eine Keynote zu Beginn (oder einem anderen Zeitpunkt) geben? All diese Fragen werden im Briefing besprochen und dann – meistens von der Moderatorin – erarbeitet.
Außerdem geht es darum, potenzielle Teilnehmende vorzubereiten:
Gerade in Unternehmen, in denen klassische Workshopformate dominieren, ist es wichtig, dieses Format gut zu erklären. Hier kann die Moderation unterstützen – etwa durch ein kurzes Video, einen Info-Call oder einen erklärenden Einladungstext.
Beispiel aus der Praxis:
In einem BarCamp zu einem Nachhaltigkeitsthema kamen viele engagierte Personen zusammen. Die Organisatoren hatten die Sorge, dass es nicht genug Themen geben könnte und wollten Lust darauf machen, Sessionideen zu entwickeln. Ich habe dann bereits im Vorfeld ein Sessionboard erstellt, auf dem mögliche Themenideen gesammelt wurden – das senkte die Hürde deutlich und führte zu einem aktiven Session-Pitch.
Bevor es in die Sessionplanung geht, gibt es klassischerweise eine Vorstellungsrunde à la "Mein Name ist Lisa Müller von der Rhein AG. Meine 3 Hashtags sind Personalmarketing, Katzenvideos und Ohne-Kaffee-geht-gar-nichts".
Das ist die klassische Variante, die ich bis zu einer Teilnehmerzahl von bis zu 50 Personen empfehle. Um sicherzugehen, dass nicht doch jemand mit einer langen Vorstellung startet, sollte immer das Orga-Team vorlegen. Dann kann die Moderation auch immer darauf hinweisen, wie es laufen sollte.
Auch bei einer größeren Teilnehmerzahl funktioniert diese Vorstellung – sie verliert nur etwas ihren Charme, weil man sich kaum mehr Stichwörter zu einzelnen Personen merken kann.
Stattdessen nutze ich dann auch die soziometrische Aufstellung oder ich starte mit einer lustigen Fragerunde, die immer für viel Energie und Spaß zum Auftakt sorgt.
Zu Beginn des BarCamps führt die Moderation in das Format ein: Was ist ein BarCamp, wie läuft der Tag ab, was sind Sessions? Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt – die Einführung soll motivieren, nicht belehren. Humor und persönliche Ansprache helfen dabei.
Anschließend folgt der sogenannte Session-Pitch: Teilnehmende schlagen spontan Themen vor, die sie mit anderen besprechen, diskutieren oder teilen möchten. Die Moderation leitet diesen Prozess, hilft bei Unsicherheiten und achtet darauf, dass alle gehört werden.
Typisch moderative Fragen:
Nach dem Pitch wird gemeinsam ein Session-Plan erstellt – analog mit Post-its oder digital über Tools wie Miro oder Padlet.
Sobald die Sessions starten, tritt die Moderation etwas in den Hintergrund – ist aber weiterhin präsent. Sie achtet auf Zeitmanagement, begleitet Wechselphasen zwischen den Sessions, steht für Fragen zur Verfügung und greift bei Bedarf steuernd ein, wenn z. B. technische Schwierigkeiten auftreten oder Gruppen Unterstützung brauchen.
Gerade bei digitalen oder hybriden BarCamps ist die Moderation oft auch Co-Technikerin, Troubleshooterin und Community Manager*in in einem.
Beispiel:
In einem hybriden BarCamp lief in einer Session der Ton für die Online-Teilnehmenden nicht. Im Moderationsteam konnten wir durch schnelles Eingreifen und Umorganisation eine alternative Lösung finden – so blieb die Gruppe arbeitsfähig.
Meine "Assistentin" bei der Moderation: Die Ziegenglocke
Zum Abschluss eines BarCamps führt die Moderation eine Reflexion durch. Das kann ein kurzes Blitzlicht sein („Was nimmst du mit?“), eine Feedback-Runde oder eine Auswertung über digitale Tools. Ziel ist es, Raum für persönliche Eindrücke zu geben, aber auch das Format selbst zu reflektieren.
Zusätzlich regt die Moderation die Dokumentation der Ergebnisse an – entweder dezentral durch die Teilnehmenden (z. B. auf Miro-Boards oder in einer Sharepoint-Struktur) oder zentral über das Organisationsteam.
Ein BarCamp ohne Moderation kann funktionieren – wenn alle Teilnehmenden das Format sehr gut kennen, eingespielt sind und intrinsisch motiviert. Das ist allerdings selten der Fall, gerade in unternehmensinternen Kontexten.
Ohne Moderation kann es passieren, dass…
BarCamps leben von Eigeninitiative – aber sie brauchen auch eine gute Struktur. Moderation schafft diese Struktur, ohne einzuengen.
In manchen Unternehmen gibt es inzwischen interne BarCamp-Erfahrung – hier kann es sinnvoll sein, Mitarbeitende als Moderator*innen zu qualifizieren. Das stärkt Ownership und spart Ressourcen.
Wenn jedoch…
…dann ist externe Moderation oft sinnvoller. Sie bringt methodisches Know-how, Unabhängigkeit und einen frischen Blick mit – und schafft oft auch Vertrauen bei kritischen Gruppen.
Das Honorar für eine externe Moderatorin variiert natürlich je nach den Rahmenbedingungen. Als groben Anhaltspunkt kannst du aber schon einmal folgende Punkte mit einkalkulieren:
BarCamps sind kraftvolle Formate – für Wissenstransfer, Kollaboration und Innovation. Doch ihre Wirksamkeit entfalten sie nur dann, wenn der Rahmen stimmt. Gute Moderation sorgt für Orientierung, Sicherheit und Offenheit. Sie begleitet den Prozess, ohne ihn zu bestimmen – und schafft damit die Grundlage für echte Beteiligung.
Gerade in Unternehmen, in denen Beteiligungsformate noch ungewohnt sind, ist Moderation kein „Nice to have“, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor.
Bild: Phil Dera
]]>Eine Möglichkeit bietet dabei ein internes BarCamp – auch Corporate BarCamp genannt: Es ist ein offenes, partizipatives Veranstaltungsformat, das Raum für Austausch, neue Ideen und Zusammenarbeit schafft.
In aller Kürze:
In diesem Artikel erhältst du eine kompakte Übersicht, warum Corporate BarCamps ein sinnvolles Format für Weiterbildung, Innovation und Employer Branding – eventuell auch in Verbindung mit anderen Methoden – sein können.
Ein BarCamp ist ein sogenanntes *Unkonferenz*-Format: Die Inhalte werden nicht im Voraus durch ein festgelegtes Programm bestimmt, sondern von den Teilnehmenden selbst eingebracht. Jeder darf Themen für die Sessions vorschlagen – sei es ein Fachthema, eine Fragestellung oder ein Erfahrungsbericht.
Danach: Eventuell Weiterarbeit mit den Ergebnissen (je nachdem, was für den Gesamtprozess vorgesehen ist)
BarCamps funktionieren sowohl vor Ort als auch digital oder hybrid – und lassen sich hervorragend an spezifische Unternehmensbedarfe anpassen.
In vielen Unternehmen schlummert wertvolles Wissen – oft verteilt über verschiedene Abteilungen, Standorte oder Hierarchieebenen. Ein BarCamp bringt diese Kompetenzen ans Licht und macht sie für andere nutzbar. In einem Unternehmens-BarCamp war zum Beispiel die Session "Wie funktioniert eigentlich TikTok?" eines Auszubildenden die beliebteste des gesamten Tages.
Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen kommen miteinander ins Gespräch – fernab von Abteilungsdenken und Zuständigkeitsgrenzen. Das stärkt die interne Vernetzung und fördert ein gemeinsames Verständnis. Obwohl das gesamte Event locker gestaltet ist, stehen am Ende oft erstaunliche Ergebnisse, die für Verblüffung sorgen.
Weil alle mitgestalten dürfen, fühlen sich Mitarbeitende wertgeschätzt und eingebunden. Das erhöht die Motivation und macht Lust auf aktives Mitdenken. Vor allem jüngere Mitarbeiter*innen empfinden das als besonders wertvoll, aber auch erfahrene fühlen sich ganz anders gesehen.
In einem offenen Format entstehen oft überraschende Ideen. BarCamps fördern Kreativität und lösungsorientiertes Handeln – wichtige Zutaten für Innovation. Allerdings passiert dies nicht ganz von allein: Hier kann es wichtig sein zu schauen, wie die Gruppe zusammengesetzt ist und wie der Ton für das Event gesetzt wird.
Ein gut organisiertes Corporate BarCamp signalisiert nach innen und außen: „Hier zählt Mitgestaltung. Hier sind Menschen gefragt.“ Das spricht insbesondere junge Talente an.
Beispiel: BarCamp der Abteilung IT des Bundesverwaltungsamts
So gelingt das Corporate BarCamp: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Was soll mit dem BarCamp erreicht werden? Mögliche Ziele:
„Wie gelingt uns bessere interne Kommunikation?“, „Unsere Nachhaltigkeitsstrategie – was können wir noch tun?“, „Agil arbeiten in unserem Unternehmen“, „Führung im Wandel: Was wünschen wir uns?“, „Ideen für neue Services / Produkte“, „Erfahrungen mit neuen Tools / Technologien“
Tipp: Nutze einen thematischen Rahmen – z. B. „Transformation bei uns im Unternehmen“ – und überlasse die genaue Ausgestaltung den Teilnehmenden.
BarCamps können auch im Unternehmenskontext das richtige Format sein, um offene Kommunikation und mehr Austausch auf Augenhöhe zu fördern. Allerdings ist es hier besonders wichtig zu klären, was mit dem BarCamp erreicht werden soll. Als reines BarCamp geht es oft um Netzwerken und lockeren Austausch. Sind weitere Ziele damit verbunden, muss man sich Gedanken machen, wie das BarCamp in einen größeren Prozess integriert werden kann.
In aller Kürze:
In diesem Artikel erhältst du eine kompakte Übersicht, mit welchen Kriterien du den Erfolg deines BarCamps messen kannst.
Inhaltsverzeichnis:
Wenn du ein BarCamp veranstalten willst, steht zu Beginn die Frage: Warum findet das BarCamp statt? Denn es gibt unterschiedliche Gründe, um ein BarCamp zu veranstalten: Community-Building (wie zum Beispiel beim Netzwerktreffen des VGSD e.V., wo sich Selbständige und Freiberuflerinnen austauschen), Wissensaustausch (wie zB beim #politoscope – dem BarCamp für politische Kommunikation), Employer Branding, Weiterentwicklung eines Projektes (zB beim DigiCamp in NRW) oder auch einfach, weil du Lust hast, ein BarCamp zu organisieren.
BarCamps mit Community-Charakter unterliegen womöglich anderen Kriterien als solche in Unternehmen, in denen bei einer Budgetverteilung gern gefragt wird: "Und was bringt uns das?". Um diese Frage nach dem BarCamp besser beantworten zu können, habe ich dir einmal 8 Punkte zusammengestellt, die dir helfen, den Erfolg deines BarCamps zu messen.
Um den Erfolg eines BarCamps greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf die Zahlen. Ein erster Indikator ist die Teilnehmendenzahl: Wie viele Menschen haben sich angemeldet, und wie viele sind tatsächlich erschienen? Auch die Quantität und Vielfalt der Sessions gibt Aufschluss über die Dynamik der Veranstaltung – also wie viele Themen angeboten wurden und wie breit das Spektrum war.
Vor allem, wenn es von einem BarCamp bereits mehrere Ausgaben gibt, kann dieser Aspekt wichtig sein. Wurde der Sessionplan schnell gefüllt oder kamen die Sessionvorschläge zäh? Waren alle Sessions ähnlich gut besucht oder gab es ein starkes Ungleichgewicht bei den Teilnehmer*innen in den Sessions.
Darüber hinaus zeigt das Engagement der Teilnehmenden, wie lebendig der Austausch war: Wie aktiv wurden Fragen gestellt, diskutiert oder Inhalte in Social Media geteilt? Ein weiterer wichtiger Aspekt sind neue Kontakte und Netzwerkeffekte. Hier kann zum Beispiel erfasst werden, wie viele Kontakte oder LinkedIn-Verbindungen während und nach dem BarCamp entstanden sind.
Hier noch einmal wichtige KPIs, die du nutzen kannst:
Neben Zahlen und Statistiken spielt auch die qualitative Rückmeldung eine große Rolle. Das Feedback der Teilnehmenden – etwa durch Umfragen, Feedbackkarten oder ein Stimmungsbarometer – gibt einen direkten Einblick in die Zufriedenheit und das Erleben des BarCamps. Besonders wertvoll ist es, den wahrgenommenen Nutzen festzuhalten: Welche konkreten Erkenntnisse oder Impulse nehmen die Menschen mit? Hier eignen sich Zitate oder kurze Rückmeldungen, die das BarCamp greifbar machen.
Bei meiner Moderation frage ich das Feedback der Teilnehmenden oft mit Mentimeter ab:
Das Gute dabei ist, dass sich die Ergebnisse sowohl als Bilder (jpg, png oder PDF) nutzen lassen. Du kannst dir die Daten aber auch in einer Excel-Datei herunterladen.
Oft arbeite ich aber auch mit einer Metaplanwand, auf der die Besucher*innen ihr Feedback hinterlassen können. Dabei stelle ich meistens 3 (manchmal 4) Fragen:
Ebenso entscheidend ist die Atmosphäre vor Ort. Ein lebendiges Community-Gefühl lässt sich oft durch Beobachtungen, O-Töne oder auch durch die Stimmung während der Sessions erfassen. Solche Eindrücke geben ein authentisches Bild davon, wie inspirierend und verbindend das Event war.
Übrigens: Ein Feedback-Monster (hier genial gemalt von Oliver Kruth) verleitet automatisch dazu, es zu füttern:
Idealerweise wird ein BarCamp nicht nur "einfach so" veranstaltet, sondern es ergibt sich ein langfristiger Nutzen – wobei das natürlich immer auch mit der Zieldefinition zusammenhängt.
Wenn als Ziel für ein BarCamp beispielsweise Community Building definiert wurde, kannst du dir folgende Punkte anschauen:
Hierfür ist es natürlich wichtig, diese Punkte nachzuhalten und auch die Community darüber zu informieren. Dazu kann es eine gute Idee sein, einen (digitalen) Ort für diese Informationen zu schaffen. Dafür kannst du folgende Programme/Möglichkeiten nutzen:
Bei der Entscheidung für ein Tool kommt es natürlich immer auf deine Zielgruppe an. Zur Realität gehört es auch, dass jemand in einer Organisation oder im Unternehmen Verantwortung für diesen Part übernehmen sollte.
Eine durchdachte digitale Analyse hilft, Aktivität, Reichweite und Nachhaltigkeit sichtbar zu machen. Folgende Punkte kannst du dabei in deiner Analyse integrieren:
Über die Auswertung des Event-Hashtags lassen sich Reichweite und Interaktion gut nachvollziehen:
Welche Sessions haben besonders viel Aufmerksamkeit erzeugt – während und nach dem BarCamp?
Wird der Content auch nach dem Event weiter genutzt oder aufgegriffen?
Welche Impulse gehen vom BarCamp in die Community zurück?
Grundsätzlich würde ich bereits während des BarCamps Feedback einholen, das du direkt mit in die Nachberichterstattung einbinden kannst. Dafür kannst du sowohl digitale wie auch analoge Tools nutzen:
Für jede Variante gibt es Vor- und Nachteile – daher sollte immer im Team überlegt werden, was für den Rahmen das beste Tool ist.
Es kann sich auch lohnen, sich das BarCamp im Vergleich anzuschauen: Wie hat es sich entwickelt (Teilnahme, Themenvielfalt, Wirkung). Dafür hilft es, wenn das Team sich nach dem Abschluss eines BarCamps einmal zusammensetzt und gemeinsam überlegt:
Ich biete im Rahmen meiner Moderation immer ein Debriefing-Gespräch an, wo wir uns kurz (ca. 30 Minuten) zusammensetzen und das Event kurz Revue passieren lassen. Dafür habe ich einen kurzen Fragebogen entwickelt, der hilft, diese Erkenntnisse mit in die nächste Planung mitzunehmen.
Der ROI eines BarCamps lässt sich nicht nur in harten Zahlen messen, sondern vor allem in qualitativen Effekten. Neben dem eingesetzten Budget (z. B. Raum, Technik, Moderation) und der investierten Arbeitszeit sollte betrachtet werden, was das Unternehmen oder die Organisation im Gegenzug gewonnen hat.
Mögliche Effekte sind dabei:
Ein strukturiertes Feedback und die Nachbereitung helfen, den Nutzen sichtbar zu machen – auch gegenüber Entscheidungsträgern.
So richtig mit "harten Zahlen" den Erfolg eines BarCamps zu messen, erscheint mir schwierig. Allerdings sollte uns das nicht davon abhalten, eine Evaluation mitzudenken. Denn damit lässt sich nicht nur der Budget-Einsatz verargumentieren, sondern vor allem auch immer weiter lernen und die Idee "BarCamp" weiterentwickeln.
Doch genau diese Offenheit kann für Veranstalter zur Herausforderung werden. Wer ein BarCamp organisiert, muss den Spagat schaffen zwischen Struktur und Freiheit, zwischen klaren Rahmenbedingungen und offener Kreativität. Fehler bei Planung und Moderation können schnell dazu führen, dass die Energie verpufft oder Teilnehmende frustriert sind.
In aller Kürze:
In diesem Artikel erfährst du, welche 10 typischen BarCamp-Fehler Veranstalter oder Moderator*innen machen – und wie du sie vermeidest. Außerdem bekommst du eine praktische Checkliste, die dich bei der Planung unterstützt.
Hier die Vorschau – wenn du auf das Bild klickst, kannst du dir gleich das PDF herunterladen:
Ein BarCamp ist ein offenes Veranstaltungsformat, das auf Austausch, Diskussion und Vernetzung setzt. Die Agenda wird am Anfang des Tages gemeinsam – mithilfe einer Moderatorin oder eines Moderators – erstellt. Teilnehmende schlagen Sessions vor, die dann je nach Interesse in den Ablaufplan aufgenommen werden.
Die Aufgabe der Veranstalter*innen ist es nicht, das Programm zu füllen, sondern den Rahmen zu schaffen, in dem dieser Austausch funktioniert: die richtige Location, Technik, Moderation und ein Grundverständnis dafür, wie das Format lebt.
Dabei ist wichtig:
Viele BarCamp-Neulinge verstehen das Format nicht auf Anhieb. Wird vorher nicht klar erklärt, wie ein BarCamp funktioniert, kommen Teilnehmende mit falschen Erwartungen – und sind enttäuscht, dass „keine Vorträge geplant“ sind. Oft fühlen sie sich auch verunsichert, weil alles "noch so unklar" ist.
Bereite die Kommunikation im Vorfeld gut vor. Erkläre auf der Event-Website, in Einladungen und Social Media, was ein BarCamp ist, wie Sessions entstehen und warum die Teilnehmenden aktiv gefragt sind. Erkläre auch, dass sich jede*r auch mit einem vermeintlich kleinen Beitrag einbringen kann, zum Beispiel als Zeitnehmer*in in einer Session. Biete auch an, dass sich Teilnehmende beim Orga-Team melden können, wenn sie unsicher sind, ob ihre Idee ein guter Sessionvorschlag ist.
Der Start ist entscheidend. Wenn die Moderation das Format nicht verständlich erklärt, fühlen sich Teilnehmende überfordert und bleiben passiv. Auch die Vorstellungsrunde ist ein Punkt, wo die Moderation besonders aufmerksam sein sollte: So kann es passieren, dass die Vorstellungsrunde zu lang gerät – und manche Menschen versetzt es auch in Stress, wenn sie neben ihrem Namen und der Funktion auch noch 3 Stichworte (3 Hashtags) zu sich selbst finden müssen.
Starte das BarCamp mit einem klaren, lebendigen Kick-off. Bei einer großen Teilnehmerzahl ersetze ich die Vorstellungsrunde auch schon mal mit einer soziometrischen Aufstellung oder einer Fragerunde zum Aufstehen/Hinsetzen – klappt meistens ziemlich gut und die Stimmung ist danach gelöster.
Die Vorstellungsrunde hat den Vorteil, dass sich dann Menschen in den Pausen leichter zusammenfinden. Hier ist meine Empfehlung, das Tempo vom Team her vorzugeben. Wenn 5 Personen sich kurz und knapp vorstellen, macht der 6. Teilnehmer meist auch in diesem Schema weiter.
Erkläre danach in einfachen Worten den Ablauf, gib Beispiele für mögliche Sessions und beantworte alle Fragen.
Sessionplanung beim politoscope 2024 in Berlin, Bild: Phil Dera
Die Sessionplanung ist das Herzstück des BarCamps. Ohne klare Moderation oder gut vorbereitete Visualisierung kann das schnell unübersichtlich werden.
Bereite Session-Boards (physisch oder digital) vor und erkläre den Ablauf Schritt für Schritt. Setze Helfer*innen ein, die bei der Einordnung von Themen oder Zeitblöcken unterstützen. Gerade wenn es ein Fach-BarCamp ist, ist die Moderation oft nicht tief im Thema drin – da ist es wichtig, dass vom Team bei der Sessionplanung unterstützt wird, damit nicht 2 ähnliche Sessions zur gleichen Zeit angeboten werden.
Manche Veranstalter versuchen, das offene Format zu stark zu kontrollieren – es fehlt das Vertrauen in den Prozess. Andere lassen zu viel laufen, so dass es zu Unklarheiten und Auflösung der Struktur kommt.
Oft hilft es, eine erfahrene Person mit im Team zu haben: Das kann jemand aus der eigenen Organisation sein oder eine externe Moderatorin. Denn die Erfahrung zeigt letzten Endes, dass BarCamps (fast) immer funktionieren – wenn man sich auf das Format einlässt. Diese Person kann zB aufzeigen, wo das BarCamp-Konzept erweitert werden kann (zB mit einem Impuls zum Start in den Tag) und wo es wichtig ist, die Offenheit zuzulassen (Wie: Es werden keine Themen vorgegeben. oder: Am Tag selbst gilt das BarCamp-Du!).
Wichtig ist es auch, Pausen und Zeit fürs Netzwerken und Essen einzuplanen. Nur weil so ein Tag mit allen Mitarbeiter*innen eines Unternehmens viel Geld kostet, hilft es nicht, 7 bis 8 Session-Slots in einen Tag zu pressen.
Wenn Räume zu klein sind oder Sessions ständig gestört werden, leidet die Dynamik. Auch fehlende Pausen oder ein zu enger Zeitplan können zu Stress führen.
Bei einem BarCamp sollte es durchaus erlaubt sein, dass Teilnehmende Räume wechseln (Es gilt das "Gesetz der 2 Füße!") oder auch Sessions ausfallen lassen können. So ein Tag ist ja oft schon voll genug mit An- und Abfahrt, vielen Sessions und Gesprächen mit den unterschiedlichsten Menschen.
Da hilft es, im Rahmen der Moderation darauf hinzuweisen, dass man auch mal eine Session ausfallen lassen kann und es trotzdem noch Raum für Seiten-Gespräche gibt. Auch Klarheit zur Zeitstruktur (z. B. 45-Minuten-Sessions mit 15 Minuten Pause) hilft im Laufe des Tages.
Mir hilft zum Beispiel immer meine "Assistentin", die Ziegenglocke. Außerdem gehe ich oft 10 bis 5 Minuten vor Sessionende einmal durch die Räume und weise darauf hin, das es bald eine Pause gibt. Natürlich können die Teilnehmenden auch die Pause nutzen und einfach weitermachen – zu Beginn der nächsten Session müssten sie dann allerdings zum Ende kommen (oder sich mit den Teilnehmenden der nächsten Session einigen):
Wer das BarCamp-Format nicht kennt, braucht Orientierung. Ohne gezielte Ansprache fühlen sich Neulinge schnell überfordert oder ziehen sich zurück. So kommt es dann schon mal dazu, dass Sessionvorschläge ausbleiben und Räume nicht genutzt werden.
Hier hilft eine gute Kommunikation im Vorfeld – auf der Website, in den E-Mail-Einladungen und auch beim Start in den Tag. Auch „BarCamp-Buddys“ oder Erklärkarten können eine gute Idee sein. Meine Erfahrung zeigt mir, dass das Konzept doch ziemlich schnell von allen verstanden wird. Um auch zurückhaltende Teilnehmer*innen einzubinden, kann auch ein Start mit stärkerem Fokus auf Community-Building helfen.
Im Unternehmen wünscht man sich einen offenen Austausch zu verschiedenen Themen. Doch eigentlich liegen ganz andere Themen an.
Statt einer BarCamp-Moderation ist eigentlich eine Facilitation gefragt. Hier ist Fingerspitzengefühl von Seiten der externen Moderation gefragt. Beim Briefing-Gespräch muss sie idealerweise erkennen, ob das BarCamp-Format passt oder ob das Unternehmen eher Fragen zur Organisation und/oder Strategie bewegen.
BarCamps leben davon, dass Ideen weitergetragen werden. Ohne Dokumentation verpuffen viele Inhalte.
Kollaborative Tools wie Miro, Conceptboard, Padlet, Etherpads oder sogar einfache Google-Dokumente helfen, um Sessions zu dokumentieren. Ist das entsprechende Budget vorhanden, lässt sich auch Graphic Recording nutzen – dabei werden die Sessions grafisch dokumentiert. Auch ein Flipchart kannst du dabei einsetzen. Ermutige die Teilnehmenden, ihre Sessions selbst zu dokumentieren.
Wenn nach dem Event Funkstille herrscht, geht der Community-Effekt verloren.
Plane ein Follow-up: Schicke eine Zusammenfassung, teile Session-Dokumentationen und lade zu einem Nach-Treffen oder einer Online-Diskussion ein. Dieser Punkt wird oft übersehen, denn er erfordert nach dem ganzen Projektmanagement praktisch noch einmal den gleichen Einsatz. Daher sollte dieser Aspekt unbedingt im Budget mit eingeplant werden.
Schlechtes WLAN, fehlende Namensschilder oder zu wenig Kaffee – kleine Details können das Erlebnis trüben. Nicht zu vergessen: Die Akustik! Und natürlich eine funktionierende Technik (Mikrofone, Lautsprecher, Beamer etc.).
Teste Technik und WLAN vorher. Sorge für ausreichend Materialien (Post-its, Stifte, Flipcharts) und organisiere eine gute Grundversorgung. Die Akustik ist oft eine besondere Herausforderung: Hier ist es besonders wichtig, für ein gutes Mikro zu sorgen und für ausreichend Batterien. Je nach Location lässt sich davon ausgehen, dass die entsprechende Technik zur Verfügung steht – und auch ein Techniker, der unterstützt.
Als Moderatorin weiß ich es vor allem beim Start eines BarCamps zu schätzen, wenn ich mit einem Headset arbeiten kann. Später am Tag steige ich dann auch gern auf ein Hand-Mikrofon um.
In diesem Beitrag bekommst du einen kompakten Überblick darüber, was der LinkedIn Sales Navigator eigentlich ist, welche Funktionen er bietet – und vor allem: Ob und wann sich der Einsatz für KMU wirklich rechnet.
Denn während große Konzerne mit eigenen Teams und Budgets das Tool längst einsetzen, stellt sich für kleinere Unternehmen und Teams oft die Frage: Bringt uns das wirklich etwas im Alltag von Vertrieb und Kundenansprache? Oder ist es am Ende nur ein weiteres, teures Tool, das wenig genutzt wird?
Dieser Beitrag liefert dir eine klare Entscheidungshilfe – praxisnah, auf den Punkt und mit Blick auf die besonderen Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen im B2B-Umfeld.
Inhaltsverzeichnis:
LinkedIn wird für immer mehr Menschen auf der ganzen Welt interessant als Netzwerk-Plattform, aber auch als Bühne, um dort die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und zu verkaufen.
LinkedIn wächst und hat derzeit:
Der Sales Navigator ist eigentlich nichts anderes als ein Abbild dieses Netzwerks: Er enthält alle Seiten und Profile, die es bei LinkedIn gibt.
Wer den LinkedIn Sales Navigator kauft, hat also eine Spiegelung des Netzwerks – als eine riesige Datenbank aus potenziellen Kund*innen.
Ganz übersichtlich ist die Kostenstruktur von LinkedIn nicht, habe ich festgestellt. Es gibt verschiedene Modelle für unterschiedliche Nutzer:
Die Investition ist also nicht gerade gering; etwa 1000 Euro musst du mindestens pro Jahr einplanen. Daher solltest du dir genau überlegen, ob sich ein Kauf für dich lohnt.
Wenn du das Tool kaufst, hast du also diese riesige Datenbank, mit der du arbeiten kannst.
Eine Besonderheit am Sales Navigator sind die Such- und Filteroptionen: Während du als normaler Nutzer nur einfache Suchen durchführen kannst, hast du hier viel mehr Filtermöglichkeiten, mehr noch als Premiumnutzer.
Ein Beispiel: Du suchst HR-Verantwortliche, Personalmanager im Raum München, aber du möchtest nur die rausfiltern, die das als Consulting machen. Dadurch werden dir Personalberater und -vermittler nicht mehr angezeigt.
Man kann solche Suchanfragen zwar auch über die Booleschen Operatoren abbilden, aber das ist nicht ganz so intuitiv wie die Filterfunktionen im Sales Navigator.
Boolesche Operatoren sind: AND, OR, NOT, "+" und "-". Sie funktionieren in der Suche aber nur, wenn du sie großschreibst.
In unserem Beispiel wäre das also etwa: HR-Verantwortliche AND Personalmanager AND Peoplemanager NOT Consulting NOT Berater NOT Vermittlung.
Eine weitere Besonderheit des LinkedIn Sales Navigator ist, dass du die Suchen abspeichern und dann damit weiterarbeiten kannst. Du könntest also das Suchergebnis nehmen und dann nach und nach zu den Personen auf der Liste Kontakt aufnehmen, zum Beispiel über eine persönliche Nachricht auf LinkedIn, über E-Mail oder Telefon.
Du kannst also mit guten Filtern nach bestimmten Personen oder Unternehmen suchen, diese Suchergebnisse abspeichern und dann weitere Schritte einleiten.
Du kannst aber auch beobachten, was bei den Leuten so passiert: Im Sales Navigator kannst du die Suchergebnisse auch weiter einschränken. Zum Beispiel kannst du dir nur die anzeigen lassen, die in den letzten 30 Tagen aktiv waren (zum Beispiel die, die in letzten 30 Tagen gepostet haben)
Oder du kannst die gefundenen Personen beobachten:
So kannst du Anknüpfungspunkte identifizieren, die bei einer Kontaktaufnahme als Türöffner dienen. Denn wenn Menschen merken, dass du dich mit ihren Themen beschäftigt hast, hast du größere Chancen auf Interesse und Austausch.
Im Sales Navigator machst du also zielgerichtete Suchen, dann speicherst du sie ab und kannst dir auch Listen anlegen. Dabei unterscheiden sich
Man könnte also Listen mit interessanten Unternehmen einer Branche anlegen oder aber mit Menschen, die in diesem Bereich arbeiten.
Ein Beispiel: Du möchtest die Maschinenbauer im Großraum München finden und diese dann vergleichen mit den Maschinenbauunternehmen im Großraum Ruhrgebiet. Dafür legst du zwei Listen an, mit denen du dann weiterarbeiten kannst.
Mit den Funktionen im Sales Navigator kannst du dir viele verschiedene Sachen anschauen. In der Regel empfiehlt es sich aber, mit Listen von einzelnen Profilen zu arbeiten und nicht mit Listen von Unternehmen. Denn sobald du wirklich in Kontakt trittst, sprichst du ja mit Menschen, mit einem Personalverantwortlichen vielleicht oder einem Einkäufer.
Nun könntest du auf die Idee kommen, es dir mit diesen Listen, die du gespeichert hast, leicht zu machen und die Kontakte automatisiert anzuschreiben. Das ist möglich, aber nur mit zusätzlicher Software.
Damit kannst du die gelfilterten Listen im Sales Navigator weiterverarbeiten und zum Beispiel an alle Leute auf der Liste automatisch eine Nachricht verschicken.
Aber Vorsicht: Wenn du diese Funktion nutzt, müssen die Texte in den Nachrichten wirklich gut sein. Denn du willst nicht die Leute mit Spam-Nachrichten abschrecken, sondern ihr Interesse wecken. Daher schau genau hin:
Ein Beispiel: Ich habe in der Vergangenheit viele Moderationen gemacht zum Thema nachhaltige Mobilität – dazu gibt es immer wieder Veranstaltungen und das sind durchaus potenzielle Aufträge für mich. Ich könnte jetzt also recherchieren, für welche Verbände, Veranstalter oder Unternehmen eine Moderation zu diesem Thema interessant sein könnte.
Und dann könnte ich diese Unternehmen anschreiben: „Wie weit sind Sie mit der Veranstaltungs-Planung für 2023? Wenn Sie für Ihre Veranstaltungen eine Moderatorin suchen, die in der Branche gut vernetzt ist, dann schauen Sie doch auf meiner Website vorbei.“ Dazu könnte ich ein Video der letzten Moderation als Referenz anhängen.
Diese Nachricht ist spezifisch und klar, daher könnte es gut sein, dass jemand neugierig wird und sich meine Referenz anschaut. Von manchen bekommt man auch keine Antwort, dann kann man im Zweifel noch mal nachhaken. Aber pass immer auf, dass du nicht penetrant oder nervig in der Kommunikation bist. Es geht um Respekt und Klarheit, denn du willst niemandes Zeit verschwenden.
Für diese automatisierten Nachrichten brauchst du aber ein Zusatztool. Der LinkedIn Sales Navigator erlaubt diese Funktion so nicht.
Der Sales Navigator ist hochinteressant für alle, die Kunden oder Kooperationspartner*innen zielgerichtet suchen wollen. Dadurch, dass man die Suchergebnisse speichern und weiterverarbeiten kann, lässt sich die Kontaktaufnahme systematisch aufbauen. Der Sales Navigator ist dabei sehr hilfreich vor allem aufgrund der Filterfunktionen, aber er kann eben doch nur abbilden, was auf LinkedIn ist.
Manche Ansprechpartner, die man vielleicht braucht, sind einfach nicht in diesem Netzwerk. Es kann aber sein, dass sie mit Menschen verknüpft sind, mit denen sie arbeiten (Assistent*innen, Referent*innen). Es kann also sein, dass du um die Ecke denken und genau überlegen musst, wie du an die richtigen Kontakte kommst und wie die richtige Ansprache ist. Geh behutsam vor, denn du möchtest niemanden verärgern oder abschrecken.
Der Sales Navigator erleichtert dir die Identifikation der richtigen Ansprechpartner*innen und hilft dann dabei, an der Kontaktaufnahme dranzubleiben. Finde heraus, welche Themen die Menschen beschäftigen, ob und woran sie gerade Bedarf haben. Auf diese Weise kannst du ganz zielgerichtet und direkt in Kontakt treten – entweder einzeln über Nachrichten oder aber automatisiert über Extra-Tools.
Diese Entscheidung lässt sich natürlich nicht pauschal treffen. Es ist abhängig von Unternehmen, Branche und Zielen. Mit meinen Kund*innen gehe ich immer alle Schritte nacheinander durch:
Bei manchen Kund*innen merken wir dann im Prozess: Bei der Branche, der Zielgruppe und der Ausrichtung wird es vielleicht schwierig mit Content Marketing. Dann ist es gut, potenzielle Kund*innen zielgerichtet identifizieren zu können, um sie dann anzusprechen.
Für solche Fälle ist der LinkedIn Sales Navigator ganz sicher die Investition wert. Mit den Listen kann man sehr gut arbeiten und dauerhaft neue Kund*innen ansprechen.
Eine clevere Sortierung deiner Kund*innen kannst du auch mit dem Zusatztool Lead Delta vornehmen: Mit Lead Delta kannst du deinen Kund*innen Stichworte zuordnen, also Tags vergeben.
So kannst du zum Beispiel markieren, wie du die Kontakte kennengelernt hast, welche Themen euch zusammengeführt haben, wo ihr vielleicht schon mal in Kontakt wart. Oder aber du kannst Kund*innen nach verschiedenen Dienstleistungen kategorisieren. Der eine bekommt Projektname A, der andere das Tag für Projekt B.
Mit diesen Tags kannst du auch wieder deine Kontakte filtern und zum Beispiel gezielt anschreiben, wenn du ein Angebot launchst, das für eine bestimmte Gruppe interessant ist. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig, wie du siehst.
Wie genau du den LinkedIn Sales Navigator dann nutzt, ist sehr individuell. Man kann sich aber ein gutes System aufbauen, mit dem man langfristig arbeitet. Mit Textbausteinen musst du auch Nachrichten nicht immer wieder neu formulieren, sondern bloß anpassen. Das macht vieles leichter.
Also: LinkedIn ist nicht nur etwas für Content Creator oder Personen, die Social Selling für sich entdeckt haben. Der LinkedIn Sales Navigator hilft dir dabei, gezielt potenzielle Kund*innen zu finden und dann auch mit den Kontakten weiterzuarbeiten.
Wenn das für dich interessant ist, du aber mehr Beispiele oder Hilfe brauchst, dann melde dich bei mir: Meine Kund*innen berate ich umfassend sowohl in Richtung Content Marketing, aber auch dann, wenn die Alternativen attraktiver sind. Buch hier ein Kennenlern-Gespräch!
]]>Ein BarCamp ist ein dynamisches Veranstaltungsformat, bei dem alle Teilnehmenden eingeladen sind, Themen vorzuschlagen, Sessions zu gestalten und Wissen aktiv zu teilen. Unternehmen, Organisationen oder Communities nutzen BarCamps, um Ideen zu entwickeln, Netzwerke zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen.
In aller Kürze:
In diesem Artikel erhältst du eine kompakte Übersicht: von der Definition über den Ablauf bis hin zur Geschichte des BarCamps. Zudem findest du Antworten auf häufige Fragen – perfekt, um in nur fünf Minuten die wichtigsten Fakten zu verstehen.
Ein BarCamp ist ein offenes, partizipatives Veranstaltungsformat, das ohne klassisches Programm auskommt. Statt vorab festgelegter Redner*innen und Themen wird die Agenda direkt vor Ort durch die Teilnehmenden entwickelt.
Während traditionelle Konferenzen oft eine klare Trennung zwischen Vortragenden und Publikum haben, setzt ein BarCamp auf das Prinzip „Alle sind Expert*innen“. Es geht weniger um starre Präsentationen und mehr um lebendige Diskussionen, Workshops und gemeinsames Lernen.
Bei der Methode BarCamp wird davon ausgegangen, dass eine Gruppe von Menschen schon die für sie passenden Themen finden wird, während bei einer Konferenz sich die Veranstalter Gedanken über die Vortragsideen machen.
So steht am Ende eines BarCamps oft als Fazit: "Inspirierend!" Menschen wissen es auf jeden Fall zu schätzen, dass sie sich bei einem BarCamps ganz anders einbringen können als bei einer Konferenz.
Das erste BarCamp fand im August 2005 in Palo Alto, Kalifornien, statt. Es entstand als „Unkonferenz“ – ein Gegenentwurf zu den oft exklusiven „FooCamps“ von Tim O’Reilly (Foo = Friends of O'Reilly), bei denen nur geladene Gäste teilnehmen durften.
Bei der Organisation dieses Events entstand auch die Idee für den Namen "BarCamp", denn "Bar" steht für einen Platzhalter in der Informatik. Viele BarCamp-Namen folgen dieser Logik bis heute: VerkehrsCamp, DigiCamp, ScienceCamp. Auch die typische BarCamp-Flamme stammt aus dieser Zeit.

2006: Das erste BarCamp in Europa fand in Brüssel statt.
2006: Deutschland zog nach, das erste deutsche BarCamp wurde in Berlin veranstaltet.
Heute: BarCamps gibt es weltweit – zu Themen wie Marketing, Bildung, IT, Nachhaltigkeit oder HR.
Die wachsende Beliebtheit zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig das Format ist. Es hat sich von der Tech-Community zu einem festen Bestandteil moderner Event- und Innovationskultur entwickelt.
Ein BarCamp folgt einer klaren, gleichzeitig aber offenen Struktur. Damit ist gemeint, dass es ja auf der einen Seite keinen fertigen Session-/Themenplan gibt. Der Zeitrahmen ist aber vorgegeben und auch bestimmte "Regeln" spielen eine Rolle:

Der Tag startet mit einer Begrüßung und der Vorstellungsrunde, die klassischerweise kurz abläuft – so nennen die Teilnehmenden ihren Namen(, Job) und 3 Stichworte (Hashtags). Danach schlagen die Teilnehmenden ihre Sessionvorschläge vor. Diese „Pitches“ werden gesammelt und auf dem Sessionboard gesammelt.
Entweder die Vorschläge passen direkt in den Zeitplan und/oder es wird durch ein Voting geklärt, welche Sessions auf besonders viel Interesse stoßen. Aufgrund dieser Ergebnisse wird auch die Raumplanung vorgenommen und geschaut, dass sich Themen nicht überschneiden bzw. sich besonders beliebte Themen "kannibalisieren".
Die Sessions können in verschiedenen Formaten stattfinden: Diskussion, Workshop, Impuls-Vortrag oder Brainstorming. Jede Session ist offen, interaktiv und lebt von der Beteiligung aller. In einer Session empfiehlt es sich, einen Zeitnehmer zu bestimmen und eventuell auch eine Person um die Dokumentation zu bitten, damit die Ergebnisse aus den Sessions hinterher miteinander geteilt werden können.
Zwischen den Sessions bleibt viel Raum für Gespräche, Netzwerken und spontane Kooperationen.

BarCamps sind weit mehr als nur ein Trend: Sie stehen für offene Kommunikation, kreatives Miteinander und den Austausch auf Augenhöhe. Wer ein BarCamp besucht oder selbst organisiert, profitiert von einer Dynamik, die klassische Konferenzen oft nicht bieten.
Ob in Unternehmen, Netzwerken oder Communities – BarCamps sind ein zukunftsfähiges Format, das Innovation und Zusammenarbeit fördert.
BarCamps lassen sich auch digital organisieren. In diesem Artikel geht es darum, was du dabei beachten solltest – und welche Tools und Tricks dir dabei weiterhelfen. Dabei geht es um die richtige Konferenz-Software und was dabei zu bedenken ist sowie die zusätzlichen Programme, die ebenfalls integriert werden sollten. Beim Projektmanagement geht es auch um die technische Betreuung im Vorfeld, die dafür sorgt, dass alle Teilnehmer*innen auch pünktlich und in vollem Umfang teilnehmen können.
Tipp: Was du bei der Organisation eines BarCamps grundsätzlich beachten solltest, findest du in diesem Artikel [LINK].
Inhaltsverzeichnis:
Bild: Linda Grigo Businessporträts
Bevor es an konkrete Ausgestaltung und wichtige Technikfragen geht, sollte es erst einmal um Konzeption und Planung des BarCamps gehen.
Geht es um lockeren Austausch, gegenseitiges Kennenlernen ohne vorher festgelegtes Thema? Oder soll das BarCamp unter einer Überschrift stehen, zu der es am besten auch Ergebnisse gibt?
Erfahrene BarCamp-Hasen oder -Neulinge, die das Format zum ersten Mal kennenlernen?
Beziehungsweise auf ein digitales BarCamp bezogen: Wie digital-affin sind die Teilnehmer*innen und welches Können kann vorausgesetzt werden oder muss vielleicht noch ergänzt werden? Welche Software soll für das BarCamp genutzt werden? Oft gibt es von des Auftraggebers Beschränkungen, die bestimmte Programme direkt ausschließen – sei es aus Datenschutzgründen oder weil das Budget nicht so viel Möglichkeiten offen lässt.
Auch das lässt sich natürlich ins Digitale übertragen, muss aber vorher geklärt werden.
Wenn diese Fragen geklärt sind, geht es an die eigentliche Konzeption mit Planung des genauen Ablaufs, zur Verfügung stehender Technik bzw. Programme und der Moderation.

So sah die Goodie-Box beim Netzwerkbooster aus. Bild: Linda Grigo Businessporträts


Beispiel für den Sessionplan (hier vom digitalen BarCamp "Netz & Work", 24.3.2020)
Stell dir vor, wir hätten diese Situation vor zehn Jahren gehabt. Manches hätten wir sicher anders lösen können, aber der digitale Fortschritt erlaubt uns heute Möglichkeiten, die es so noch vor ein paar Jahren nicht in der Breite gab.
Auch die Programme und die BarCamp-Tools, die uns heute zur Verfügung stehen, werden immer vielfältiger, intuitiver und machen auch Anfänger*innen in der Regel Spaß.
Ich stelle hier einfach mal die Programme vor, die ich im Rahmen von verschiedenen Online-BarCamps kennengelernt habe. Mein Favorit bis heute ist SpatialChat, das mein Team und ich 3 Jahre lang für das Netzwerkbooster-Event genutzt haben.
Diese Liste ist sicher nicht erschöpfend. Solltest du vor der Aufgabe stehen, ein digitales Event organisieren zu müssen, sprich mich gern an. Gern stehe ich dir mit meinem Team zur Seite:
Selbstverständlich bin ich keine Rechtsexpertin, ich möchte aber auf ein paar rechtliche Fragen eingehen, die im Zusammenhang mit den oben genannten Programmen immer mal wieder eine Rolle spielen.
Einen sehr guten Überblick zur DSGVO-konformen Nutzung von Meeting- und Kollaborations-Software bietet dieser Überblicksartikel von Dr. Thomas Schwenke.
Zoom ist eine Datenschleuder: Zu diesem Thema geisterte ein Tweet durchs Netz, der dem Anbieter Zoom vorwarf, Daten von Nutzern weiterzugeben und deren Aufmerksamkeit zu tracken. Folgender Artikel greift das auf und zeigt, warum sich mit Zoom DSGVO-konform arbeiten lässt.
In diesem Artikel wird ausführlich beschrieben, wie du die Daten und die Privatsphäre bei Zoom so gut wie möglich schützen kannst. Mit diesen Einstellungen halte ich den Einsatz von Zoom für machbar – zahlreiche Unternehmen und Institutionen müssen da allerdings kritischer sein und lassen die Nutzung daher gar nicht zu.
In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es ankommt – und was du unbedingt beachten solltest, damit hinterher das Fazit lautet: "Inspirierend!"
In aller Kürze:
BarCamps sind offene Veranstaltungsformate, bei denen die Teilnehmenden die Inhalte selbst gestalten und in den aktiven Austausch gehen. Eine professionelle Moderation sorgt für einen klaren Rahmen, strukturiert den Ablauf und fördert die aktive Beteiligung aller. Hier zeige ich, wie ihr ein BarCamp organisieren könnt – mit wichtigen Aspekten, die ihr bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von analogen, hybriden und digitalen BarCamps beachten solltet.
Inhaltsverzeichnis:
Ein BarCamp ist ein offenes, partizipatives Veranstaltungsformat, das auf Austausch, Beteiligung und Wissensteilung auf Augenhöhe setzt. Anders als bei klassischen Konferenzen gibt es kein festgelegtes Programm im Vorfeld – die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Themen, Fragen oder Ideen mit und gestalten die sogenannten Sessions selbst. Das kann ein kurzer Impuls, eine Diskussion, ein Workshop oder einfach eine offene Fragerunde sein.
BarCamps eignen sich besonders gut, um Menschen aus unterschiedlichen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen – ob im Unternehmen, in Netzwerken oder in der Kommune. Sie fördern neue Perspektiven, kreative Lösungen und stärken die Verbindung unter den Teilnehmenden.
Das Prinzip dahinter: Jede*r kann mitmachen, niemand muss. Die Atmosphäre ist offen, wertschätzend und lädt dazu ein, auch unausgereifte Gedanken zu teilen. So entsteht ein Raum, in dem Lernen, Weiterdenken und gemeinsames Entwickeln ganz natürlich passieren – und oft überraschend viel in Bewegung kommt.
Bevor ihr euch voller Freude an die Organisation eines BarCamps macht, gibt es ein paar wichtige Fragen zu klären:
Abhängig vom Budget könnt ihr entscheiden, ob ihr euch einen Profi mit ins Team holen. Eine professionelle Moderatorin begleitet euch meistens von Anfang an und ist eng ins Projektmanagement eingebunden. Sie kann euch zum Beispiel beraten, wie die Räumlichkeiten beschaffen sein müssen oder wie sich mit den Gegebenheiten umgehen lässt.
Solltet ihr ein Online-BarCamp organisieren wollen, hilft die Beratung dabei, die richtige Software auszuwählen und einzurichten. Gerade bei Online- oder hybriden Formaten muss besonders darauf geachtet werden, dass es den Teilnehmenden so leicht wie möglich gemacht wird, am BarCamp teilzunehmen. Achtet hier vor allem darauf, dass ihr jemanden mit Erfahrung und Kompetenz auswählt – ich würde hier tatsächlich immer ein Team von mindestens 2 Personen empfehlen.
Das BarCamp-Format und auch Mischformen aus Konferenz, Workshop und BarCamp sind machbar – hier bieten sich wirklich viele verschiedene Möglichkeiten. Ob kleines Event mit 10 Unternehmerinnen oder große mit mehr als 150 Teilnehmenden, von Schüler*innen bis zu Gruppen aller Altersstufen – mit diesem Format lässt sich wirklich Vieles umsetzen.
Die Kommunikation rund um ein BarCamp ist entscheidend für den Erfolg – denn viele Menschen kennen das Format noch nicht oder haben Fragen zur offenen Struktur. Wichtig ist daher: Klarheit rund um das Konzept und Einladung dazu, sich mit der BarCamp-Methode auseinanderzusetzen.
Wichtig ist, frühzeitig zu erklären, was ein BarCamp ist und was es nicht ist. Betont, dass es keine feste Agenda gibt, sondern dass die Inhalte von den Teilnehmenden selbst gestaltet werden. Das wirkt auf viele zunächst einmal ungewohnt – und braucht gute Begleitung in der Kommunikation. Zeigt auf, wie einfach es ist, eine Session anzubieten – ein Impuls, eine Frage, ein Erfahrungsbericht reichen völlig. Hier hilft es oft auch, beispielhafte Sessionvorschläge einzubinden. Ich kenne es auch, dass wir im Projektmanagement-Team auf einzelne Teilnehmer*innen zugehen und sie schon im Vorfeld um Sessionideen bitten.
Sorge außerdem für eine einladende Tonalität. Ein BarCamp lebt von Vielfalt und Beteiligung, daher sollte jede*r das Gefühl haben: Ich bin willkommen und kann etwas beitragen – unabhängig von Position oder Vorwissen.
Hilfreich ist auch, vorab über typische Fragen zu informieren: Was erwartet mich? Muss ich eine Session halten? Wie läuft die Planung ab?
Nutzt verschiedene Kanäle (E-Mail, Social Media, persönliche Ansprache) und gestaltet die Kommunikation als Teil der Beteiligung – offen, transparent und motivierend.
Bild: Linda Grigo Businessporträts
Hybride und digitale BarCamps erweitern die Möglichkeiten des Formats erheblich – und stellen gleichzeitig neue Anforderungen an Planung, Technik und Moderation. Grundsätzlich gilt: Die Prinzipien bleiben gleich – Offenheit, Beteiligung und Austausch auf Augenhöhe –, aber die Umsetzung verändert sich.
Ein digitales BarCamp findet komplett online statt, meist über Tools wie Zoom, MS Teams oder spezialisierte Plattformen wie Spatial.Chat, Venueless oder andere Lösungen. Für das Gelingen braucht es eine gute technische Vorbereitung, klare Abläufe und eine Moderation, die auch im digitalen Raum Nähe und Beteiligung schafft.
Hybride BarCamps verbinden Teilnehmende vor Ort mit solchen, die online dabei sind. Das ist spannend, aber auch herausfordernd – besonders, wenn beide Gruppen gleichberechtigt eingebunden werden sollen. Hier kommt es auf kluge Moderation, passende Tools und eine sorgfältige Dramaturgie an.
Ob digital oder hybrid: Ein BarCamp kann auch online echte Begegnung ermöglichen – wenn die Bedingungen stimmen. In diesem Beitrag habe ich ausführlich darüber geschrieben, wie ihr ein digitales BarCamp organisieren könnt [LINK].
BarCamps folgen einem klaren Prinzip: Offenheit, Beteiligung und Austausch auf Augenhöhe. Damit das gelingt, gibt es ein paar grundlegende Regeln – ganz unkompliziert, aber wirkungsvoll.
Zu Beginn steht die Sessionplanung: Alle Teilnehmenden sind eingeladen, Themen vorzuschlagen. Das kann ein Erfahrungsbericht, eine Frage, eine Diskussion oder ein Workshop sein. Niemand muss, aber jede*r darf – und genau das macht den Reiz aus.
Die so genannte „Gesetzgebung“ des BarCamps umfasst oft die Regel: „Du bist nicht nur Zuschauer*in, sondern Teil des Ganzen.“ Wer kommt, bringt sich ein – ob durch Beiträge, Fragen oder einfach durch aktives Zuhören.
Auch wenn das BarCamp bei den Themenvorschlägen von der Offenheit lebt, gibt es oft eine feste Struktur für den Ablauf: Nach dem Start mit Vorstellungsrunde und Sessionplanung geht es in die Sessions. Diese dauern oft 45 Minuten plus 15 Minuten Pause. Eine Session dauert dann so lange, wie sie dauert bzw. bis der Sessionraum in der nächsten Runde von einer neuen Gruppe genutzt wird. Es gibt also immer so viele parallele Sessions wie es Räume gibt.
Wenn ich als Moderatorin bei einem BarCamp unterwegs bin, nutze ich gern meine Ziegenglocke, um anzuzeigen, wann es Zeit ist, in die nächste Session zu wechseln:
Bild: Phil Dera
Eine weitere wichtige Regel: Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander. Es gibt keine Hierarchien, keine fertigen Antworten – sondern Austausch auf Augenhöhe.
Und nicht zu vergessen: „Was im BarCamp passiert, darf raus in die Welt!“ – gerne mit dem passenden Hashtag. So werden Ideen weitergetragen und andere inspiriert.
Der Tag startet oft mit der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde – je nach Event kann auch mal eine Rede oder ein (kurzer) Impulsvortrag vorgeschaltet sein. Bei der Vorstellungsrunde stellen sich die Teilnehmer*innen mit Namen, Beruf und 3 Stichworten (Hashtags) vor. Bei einer sehr großen Teilnehmerzahl bietet es sich an, auch andere Vorstellungsformen zu nutzen, zum Beispiel eine soziographische Vorstellung. Auch andere aktivierende Runden wie das Impromptu Networking (aus den Liberating Structures) bieten sich an.
Im Anschluss folgt die Sessionplanung, bei der die Sessionvorschläge von den Teilnehmenden vorgestellt werden. Die Vorschläge können spontan am Tag selbst entstehen oder bereits im Vorfeld eingereicht werden.
Je nach Anzahl der Vorschläge können diese direkt in den Sessionplan eingefügt werden. Wobei es meistens sinnvoll ist, über einen Abstimmungsprozess die beliebtesten Sessions zu identifizieren, um diese den passenden Räumen zuzuweisen.
Während die Sessions nun über den Tag laufen, kann die Moderation die Zeiten im Blick behalten – und zum Beispiel Bescheid geben, wenn sich ein Slot dem Ende nähert oder es Zeit für das Mittagessen wird.
Ist das BarCamp vor allem als Austauschformat geplant, im Sinne von: "Schön, dass wir uns mal getroffen haben. Das war inspirierend!", können alle mit diesem guten Gefühl nach Hause gehen. Hier geht es dann mehr um das Erlebnis und die Erkenntnis, dass Offenheit und Teilen von Wissen viel für die Unternehmenskultur bewirken können.
Bei fachlichen BarCamps halte ich es für wichtig, als Moderatorin zumindest dafür zu sorgen, dass es aus jeder Session eine (kurze) Zusammenfassung der Ergebnisse gibt. Daraus erstelle ich dann eine Foto-Dokumentation, die im Nachgang an die Teilnehmer*innen verschickt werden kann.
Selbst wenn ihr hinterher die Ergebnisse aus dem BarCamp nicht nutzen wollt, empfehle ich oft die Begleitung durch einen Fotografen oder einer Videografin.
Natürlich lässt sich das BarCamp-Konzept auch weiterdenken – so kann es als Teil eines Transformationsprozesses konzipiert werden. Hierbei muss allerdings genau bedacht werden, wie sich dieser Prozess anlegen, moderieren und dann weiterführen lässt.
Und wie schaffst du es, dass dabei nicht nur geredet, sondern gemeinsam an Zielen, Projekten oder sogar der Unternehmenskultur gearbeitet wird?
Liberating Structures bieten dafür einen frischen, strukturierten Ansatz – gerade für alle, die Veranstaltungen planen und echte Zusammenarbeit ermöglichen wollen.
In aller Kürze:
Liberating Structures sind Methoden (auch Mikrostrukturen genannt), mit denen sich Veranstaltungen, Meetings, Workshops so gestalten lassen, dass Gruppen produktiv und ergebnisorientiert miteinander arbeiten können. Entwickelt wurden die 33 Mikrostrukturen von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless seit 2002, die sich mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet haben. In diesem Artikel beschreibe ich die Grundidee, die Möglichkeiten und auch Herausforderungen bei der Nutzung von Liberating Structures.
Inhaltsverzeichnis:
Wie bringst du Menschen bei Veranstaltungen, Konferenzen oder in Projekten wirklich ins Gespräch? Wie gelingt es, Abteilungen, Hierarchieebenen oder sogar Kulturen zu verbinden, um gemeinsam an Zielen und Projekten zu arbeiten?
Eine spannende Antwort auf diese Fragen liefern die Liberating Structures – ein Methodenkoffer voller innovativer Ansätze, die Teams und Gruppen aktivieren und Barrieren abbauen.
Hier werden Ideen gesammelt und bewertet: Genutzt wird die Struktur 25/10 Crowd Sourcing
Die Liberating Structures umfassen 33 erprobte Methoden, so genannte „Strukturen“, die leicht zu erlernen und vielseitig einsetzbar sind. Sie fördern Netzwerken, Wissensaustausch und gemeinsames Entwickeln von Ideen.
Unternehmen und Organisationen stehen vor großen Herausforderungen – von der digitalen Transformation bis zum demografischen Wandel. Teams müssen neu zusammengesetzt, Fusionen gestaltet oder komplexe Projekte umgesetzt werden. Klassische Workshop-Methoden stoßen hier oft an Grenzen. Liberating Structures bieten einfache, aber wirkungsvolle Werkzeuge, um alle Beteiligten einzubeziehen und einen echten Dialog zu ermöglichen.
Auch als einzelnen Elemente zu Beginn eines Workshops oder eines BarCamps lassen sich Strukturen wie Impromptu Networking oder Social Network Webbing einsetzen.
Perfekt für den Start einer Veranstaltung: In 15 Minuten kommen selbst große Gruppen miteinander ins Gespräch. Dabei beantworten Teilnehmende in kurzen 2-Minuten-Sessions vorbereitete Fragen und wechseln mehrfach die Gesprächspartner.
Je nachdem, welche Fragen du hier stellst, kannst du eher spielerisch-persönlich starten ("Als Kind wollte ich .... werden.", "Mit meinen Händen mache gern...") oder auch direkt ins Thema deines Workshops starten.
Der Vorteil gegenüber klassischen Vorstellungsrunden liegt darin, dass Gruppen direkt aufgelöst und wirklich jede Person dazu kommt, sich zu äußern.
In einer Usergroup wurde die Struktur 25/10 getestet.
Hier entwickeln Teilnehmende zunächst alleine Ideen, tauschen sich dann zu zweit, zu viert und schließlich im Plenum aus. So entstehen schnell viele Perspektiven und Lösungen.
Auch hier ist die Vorbereitung der Fragen an die Gruppe essenziell. Oft wird diese Struktur mit weiteren kombiniert, um die Ergebnisse zu clustern, um dann die nächsten Schritte gehen zu können.
Eine Form der kollegialen Beratung: Eine Person schildert ein Problem, während zwei andere beraten – ohne Unterbrechung. Das bringt oft neue, ungeahnte Impulse.
Diese Struktur ist wirklich faszinierend. Jede Person bekommt ihre Beratung innerhalb von ca. 9 Minuten, so dass die kleine Runde von 3 Personen theoretisch nur knapp 30 Minuten braucht. In der Praxis würde ich allerdings insgesamt für diese Übung an die 45 Minuten einplanen.
Eine ähnliche Struktur sind die "Wise Crowds".
Mit gezielten Fragen („Wen hast du heute wiedererkannt?“) entsteht ein lebendiges Beziehungsnetzwerk im Raum.
Teilnehmende malen Geschichten mit Symbolen, die anschließend von anderen interpretiert werden. Das eröffnet überraschende Einsichten und kreative Sichtweisen.
Als Symbole werden ein Kreis (steht für Ganzheitlichkeit), Rechteck (Unterstützung), Dreieck (Ziel), Spirale (Wandel) und Sternperson (Beziehung) genutzt. Diese kannst du nutzen, wie es dir für deine Illustration sinnvoll erscheint – also auch nebeneinander, untereinander oder auch ineinander zeichnen.
Diese Struktur braucht eine besonders gute Anleitung, da sich Teilnehmende manchmal als zu beschränkt empfinden und befürchten, zu keinem Ergebnis zu kommen. Wer sich allerdings drauf einlässt, ist oft überrascht, welche neuen Aspekte in der eigenen Zeichnung entdeckt werden können.
Die einzelnen Strukturen lassen sich zu sogenannten Strings kombinieren – also methodischen Abläufen, die einen ganzen Workshop oder Event strukturieren. Die Wahl und Reihenfolge der Strukturen hängt dabei vom Ziel, den Teilnehmenden und der verfügbaren Zeit ab.
Dabei werden manche Strukturen gern und häufig für den Start eingesetzt wie zum Beispiel das Impromptu Networking. Auch das "1-2-4-all" wird in vielen Variationen gern genommen. An anderen Stellen kann es schon mal kniffeliger werden.
Ob ein Workshop live oder online stattfindet, spielt für den Einsatz von Liberating Structures keine Rolle. Ich würde sogar sagen, dass der Einsatz einzelner Strukturen besonders dafür sorgen kann, dass eine Gruppe sich leichter vernetzt und sich dann besser miteinander arbeiten kann. Hier muss man sich allerdings besonders viele Gedanken zur Anleitung machen und sich mit den technischen Möglichkeiten gut auskennen.
Wer Liberating Structures ausprobieren möchte, findet deutschlandweit Usergroups, oft organisiert über Meetup oder LinkedIn. Diese Gruppen bieten Raum, Methoden zu testen, neue Ideen zu entwickeln und Erfahrungen auszutauschen. Es gibt die Möglichkeit, einfach nur zur Usergroup zu kommen oder auch im Designteam mitzuarbeiten. So kann sich jeder selbst unkompliziert ausprobieren und hat gleich erfahrene Profis an der Seite.
Liberating Structures sind einfach, flexibel und wirken – auch in komplexen Organisationsumfeldern. Sie helfen, Menschen ins Gespräch zu bringen, Barrieren zu überwinden und gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln.
Die Bilder entstanden während einer LS-UserGroup in Köln, 2019
]]>Seit einiger Zeit hilft mir eine Technik mit einem ungewöhnlichen Namen – die Pomodoro-Technik.
Tipp: Mit diesen kurzen Zeiteinheiten lassen sich auch solche Arbeiten erledigen, die uns besonders schwer fallen: Die Steuer machen? 25 Minuten kann ich mich der ja mal widmen! Behördenkram erledigen? Geht oft schneller als man denkt – 25 Minuten reichen oft aus!
Wie sind eure Erfahrungen? Welche Tools haben euch geholfen?Gerade, wer sich länger mit den Möglichkeiten bei LinkedIn beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es da ein paar kleine, feine Hacks gibt, mit denen du eine Menge erreichen kannst. Daher habe ich mir extra für diese Folge den LinkedIn-Header vorgenommen und stelle dir meine drei Lieblings-Hacks vor.
Gespannt? Dann höre einfach mal rein!
Oben im LinkedIn-Profil befindet sich der Header. Es gibt kaum Unterschiede zwischen Basic- oder Premium-Profil. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Darstellung in der LinkedIn-App und bei der Ansicht auf dem Desktop. Die LinkedIn-App wird rege genutzt, daher solltest du immer auch darauf achten, wie dein Profil mobil dargestellt wird.
Auf dem Bildschirm sieht man oben im LinkedIn-Profil den Headerbereich mit Profilbild, Hintergrundbild und ein paar weiteren Informationen. Genau um diesen Header bei LinkedIn soll es bei meinen 3 Hacks gehen.
Dein Profilbild ist für deine Präsenz bei LinkedIn von enormer Wichtigkeit. Überall, wo du dich mit Beiträgen oder Aktivitäten beteiligst, ist als erstes dein Profilbild zu sehen. Du solltest darauf also immer gut zu erkennen sein. Daher bietet sich am ehesten ein Porträtfoto an, du kannst aber durchaus auch mal mit anderen Formaten spielen.
Dieses Profilbild steht im Profil in direkter Verbindung zum Hintergrund. LinkedIn zeigt per Default eine Art hellgrau-blaues Muster, das du durch ein anderes Bild ersetzen kannst. Ich empfehle hier, ein Bild zu wählen, das zu dem passt, was du mit deinem Profil erreichen möchtest.
Dein Hintergrundbild kann also
Ein besonders schönes Beispiel dafür finde ich die Verbindung von Text und Bild Dana Reinhardt vom Staatsanzeiger:
Für die zusätzlich gute Darstellung in der LinkedIn-App solltest du darauf achten, dass das Hintergrundbild die wichtigste Aussage auf der rechten Seite zeigt. Auch hilft es, wenn Schrift nicht zu klein und mit Kontrasten gearbeitet wird.
Hier dazu mal das Beispiel des Telekom-Chefes Tim Höttges:
Eine weitere schöne Lösung finde ich die meiner Trainer-Kollegin Catrin von Drathen:
Bei dem zweiten Hack geht es um den Profilslogan, der sich direkt unter dem Feld mit deinem Namen befindet. Dieser Slogan darf aus bis zu 220 Zeichen bestehen und sollte etwas über dich und deine Kompetenz aussagen. Wird dieses Feld nicht vom Nutzer ausgefüllt, zieht sich LinkedIn diese Information aus den Angaben des aktuellen Jobs.
Da der Slogan überall auf LinkedIn zu finden ist, lohnt es sich, diesem ein paar Überlegungen zu widmen. Er wird überall dort angezeigt, wo du mit deinen Kommentaren, Beiträgen, Artikeln, Vernetzungsanfragen oder Likes zu sehen sein wirst.
Besonderen Wert solltest du zudem darauf legen, bereits in den ersten 20 bis 40 Zeichen die wichtigsten Informationen einzubinden.
Dort könnte zum Beispiel stehen:
Denk daran, dass in der App – abhängig davon, wie lang dein Name ist – nur die ersten 20 bis 30 Zeichen angezeigt werden. Dann ist "Senior-Experte und -Berater ..." sehr allgemein. "Markenkommunikator" trifft es dann schon eher. Wenn du jetzt noch Spezialist für den Maschinenbau bist, kannst du auch "Maschinenbau-Markenkommunikator" schreiben.
Besonders schön finde ich hier den Slogan meiner Kollegin Ute Klingelhöfer aus Karlsruhe:
"Schwarzer Gürtel in Content" – was für eine schöne Idee!
So, der dritte Hack kommt nicht ganz so schön und sexy daher wie die anderen beiden. Hierbei geht es um die Kontaktdaten.
Wenn man auf das Profil blickt, sieht man neben der Zahl der Kontakte – blau hinterlegt – ebenfalls in blau die "Kontaktdaten". Unter diesem Link finden sich die von einem Nutzer hinterlegten Kontaktinformationen. Wer zudem als Unternehmerin bei LinkedIn ist, kann hier auf sein Impressum verlinken, was ebenfalls wichtig ist, da LinkedIn hierfür keinen eigenen Bereich im Profil vorgesehen hat.
Ich kann dir nur ans Herz legen, diesen Bereich sorgfältig auszufüllen, denn hierüber können dich Kunden, Interessentinnen, potenzielle Arbeitgeber, Kooperationspartner, Journalistinnen ansprechen. Daher empfehle ich auch, auf die eigenen Website (wenn vorhanden) zu verweisen – und einen zweiten Link auf das Impressum zu setzen. Auch eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer oder einen Messenger würde ich hier angeben.
Bild: margie/photocase.de
]]>In aller Kürze:
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dein LinkedIn-Profil mit wenigen, aber wirkungsvollen Maßnahmen besser absichern kannst. Von einem sicheren Passwort über die 2-Faktor-Authentifizierung bis hin zur Verifizierung mit dem Reisepass – es gibt einfache Wege, dein Konto vor Missbrauch zu schützen. Auch wenn nicht alles immer reibungslos funktioniert, lohnt sich der Aufwand. Denn Sicherheit fühlt sich gut an.
Um ein LinkedIn-Profil zu schützen, gibt es einige einfache Maßnahmen, die – zumindest in Teilen – schnell und leicht umzusetzen sind. Schließlich solltest du es Betrügern nicht zu leicht machen, sich deines LinkedIn-Profils bemächtigen.
Wichtig: Dieses Feature scheint nicht immer zu funktionieren – so ist es mir nicht gelungen, mein Profil zu verifizieren, obwohl ich mir wegen einer England-Reise extra einen neuen Reisepass besorgt hatte. Nach unzähligen frustrierenden Versuchen habe ich den Prozess abgebrochen.
Ich würde jetzt nicht lange überlegen, sondern einfach diese paar Schritte zur besseren Absicherung gehen. Ich habe es auf jeden Fall gemacht und fühle mich gleich viel besser!
]]>Als Unternehmerin ist es ihr wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für die Veränderung und Entwicklung in unserer Gesellschaft zu leisten. Dafür hat sie das "Mentale Fitnessstudio" ins Leben gerufen – ein Angebot, um dich im Alltag und durchs Jahr hinweg zu begleiten. Vor allem auch dann, wenn dir die Sonne mal nicht aus dem Hintern scheint;-)
Im Podcast sprechen wir darüber, wie sie ihr Fitnessstudio aufgebaut hat, wie es wächst und was die weiteren Pläne sind.
Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.
Eine Kundin von mir hat in einem letzten Coaching gesagt, dass sie gerade ein Buch liest, das sie schon fast auswendig kann. Es tut ihr gut, dass sie sich einfach freuen kann, weil nichts Unvorhergesehenes passiert.
Mich hat dies sehr berührt, weil es ein Ausdruck dafür ist, dass wir uns in diesen unsicheren Zeiten einfach Sicherheit wünschen.
Darüber mache ich mir Gedanken, wie ich mit meiner Arbeit immer wieder aufs Neue sichere Räume für meine Kund*innen schaffen und öffnen kann. Es braucht Vertrauen, um die wahre Sicherheit in uns selbst zu finden.
Als Unternehmerin ist es mir wichtig, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für die Veränderung und Entwicklung in unserer Gesellschaft zu leisten. Mentales Muskeltraining schafft inneren Reichtum und Resilienz. Nur so haben wir innere Sicherheit, um in Veränderungen keinen Mangel zu sehen, sondern Räume für neue Möglichkeiten. Dies ist für eine friedliche und liebevolle Welt wichtig. Mit dem Mentalen Fitnessstudio habe ich einen Raum geschaffen, in dem Menschen die Möglichkeit haben, dies auf eine sehr einfache Art und Weise und gleichzeitig mit viel Freude jeden Tag zu tun. Deshalb habe ich auch den Preis von 6,90 Euro gewählt, damit es sich alle leisten und wirklich auch ein Leben lang am Training dranbleiben können. Wenn wir aufhören, dann werden unsere Muskeln schwächer.
Du bist nicht auf der Welt, um allen zu gefallen. Lenke deinen Fokus auf dich und deine Vision und erlaube dir dranzubleiben, auszuprobieren, zu üben und zu lernen. Suche dir Menschen, die sich mit dir freuen. Und beginne, auf deine Gedanken zu achten. Es ist lebensverändernd, was du über dich, deine Fähigkeiten und dein Schaffen denkst. Fokussiere dich jeden Tag, damit du dort ankommst, wo du hinwillst. Mache dir täglich bewusst, wofür du dankbar bist und vereinbare feste Termine für eine regelmäßige Reflexion. Du kannst jederzeit aufs Neue beginnen, weil du ein Leben lang dafür Zeit hast.
]]>"Ich versuche, wenig Zeit gegen Geld zu verkaufen, sondern Produkte und Angebote zu bauen, die langfristig auf Lösungen einzahlen." Birgit Nieschalk unterstützt Unternehmen und Teams dabei, besser zusammenzuarbeiten und ihre Ziele zu erreichen - und zwar mit Liberating Structures.
Wir sprechen darüber, wie genau sie das macht und warum sie sagt: Ich sehe mich eher als Unternehmerin, nicht als Selbstständige.
Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.
Strategisches Denken, Planen und Handeln. Nicht kurzfristig sondern langfristig denken. Die Bedürfnisse und den Erfolg der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.
Eine, die andere Menschen dazu befähigt hat ihr Bestes aus sich herauszuholen. Ich möchte etwas aufgebaut haben das auch ohne mich dauerhaft dazu beiträgt, dass Menschen wertschätzender miteinander umgehen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam mehr erreichen als alleine.
Mein Versuch, ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel nach Dubai zu bringen, das ist völlig in die Hose gegangen.
Meine Führungskräftecoachings, da die Menschen, einen direkten Unterschied in ihrem Alltag spüren.
Albert Einstein hat es finde ich sehr schön zusammen gefasst: „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.“
]]>"Ich habe die gute Eigenschaft, Zufälle zu verursachen," sagt Jenni Schwanenberg und betont, wie wichtig ein starkes #Netzwerk ist, auf das man immer zurückgreifen kann.
Im #Podcast sprechen wir darüber, wieso Jenni Erfolg mit Ruhe gleichsetzt. Denn was könnte besser sein, als völlig entspannt durchs Leben zu gehen, weil du weißt: Es geht immer irgendwo eine Tür auf!
Für die 3. Staffel des #Netzwerkbooster-Podcasts spreche ich mit Unternehmer*innen darüber, was es bedeutet, ein #Business in digitalen Zeiten zu führen und weiterzuentwickeln.
Mit der Suche nach einem Kunden, bei dem ich einem Entwickler-Team helfen kann bessere Ergebnisse zu erzielen und natürlich damit, wie KI meine internen und Prozesse beim Kunden unterstützen kann.
Was hast du mal so richtig in den Sand gesetzt?
Den ersten Versuch eine Diplomarbeit zu schreiben. Ich hab es ein komplettes Semester wegprokrastiniert. Letztlich habe ich alles auf Null gesetzt, nochmal ein kleines Praktikum gemacht und danach in drei Monaten eine sehr gute Arbeit geschrieben.
Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?
Dass ich im Gegensatz zu vielen andere Freelancern die kundeninternen Stakeholder mitnehme und mein Thema selbst treibe, statt nur die Kundenanforderung umzusetzen.
]]>"Wenn ich 1.000 Projektideen habe und 5 anfange, dann habe ich kein schlechtes Gewissen mehr", sagt Carola Heine, Texterin, Bloggerin und Kreativ-Unternehmerin.
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Carola schon als Schülerin nicht vom Schreiben weg kam und sich ganz früh in echte Nerdthemen einarbeitete. Und sie erzählt, wie sie selbst heute noch an neue Ideen und Projekte herangeht – und eigentlich immer zu wenig Zeit ist für die 1.000 Projektideen, die sie im Kopf hat.
Unabhängige Entscheidungen zu treffen, auch chronisch krank erfolgreich sein zu können und immer wieder neue Dinge zu machen, ohne das rechtfertigen zu müssen: Die große Freiheit, sozusagen.
Mit der Jahresplanung, denn ich darf für einen Lieblingskunden auf viele Events reisen und dort einen Podcast aufzeichnen.
Eine feministische, menschenfreundliche, humorvolle, die anderen geholfen hat.
Die Liste ist lang, aber das gehört dazu. Ich glaube, am Dümmsten war es, sich öffentlich mit einer dummen Frau anzulegen und sie dumm zu nennen. Das war die Zeit nicht wert 😊 ist aber auch schon sehr, sehr, sehr lange her.
Ich.
Alle kochen nur mit Wasser, aber du kannst dir durch Networking und Beratung viel Aroma in deinen Wasserkocher holen 😊 man muss nämlich nicht jeden Fehler selbst machen und nichts alleine schaffen.
]]>"Egal wie erfolgreich du als Unternehmer bist, es wird immer wieder diese Nadelstiche auf dem Weg zum Erfolg geben", sagt Anna-Elena Stoehr und erzählt, dass sie auch ab und zu mal was in den Sand setzt und Projekte scheitern – das gehört dazu, sagt sie.
Im #Podcast sprechen wir darüber, wie Anna-Elena über das Leben und das Unternehmertum denkt und warum sie sagt: Alle sollten ihre Prozesse weiterentwickeln, sollten Automation und #Digitalisierung nutzen, um besser voranzukommen und mehr Zeit für das Wesentliche zu haben.
Was bedeutet es für dich, Unternehmerin zu sein?
Selbstbestimmt meine Ziele zu meinen Konditionen zu erreichen. So gönne ich mir aktuell eine drei monatige Business-Auszeit, in der ich keine neuen Beartung- und 1:1-Kunden annehme. Warum? Weil ich für mich ein wichtiges privates Projekt entschieden habe. Fokussiert, strukturiert und stressfrei.
Die Einschulungsfeier meines ältesten Kinds. Tatsächlich dachte ich, dass ich als Projektexpertin mich nicht an meine eigene Checklisten halten müsse. Falsch gedacht. So standen wir auf dem Schulhof, als ich zufälligerweise ein Telefonant eines verzweifelnden Elternteils registrierte. Der Vater eines Klassenkameradens versuchte beim Lieblingsitaliener einen Tisch zu bekommen. In der Sekunde fluchte ich innerlich. Schulranzen, Schultüte, Materialien, Anziehsachen, Friseurbesucht, Geschenke ... allles rechtzeitig organisiert. Nur das Essen und die Location hatte ich komplett vergessen. Das Ergebnis: Eine wunderschöne improvisierte Party daheim mit spontan gekauften Spagetti, Pesto und Kuchen vom Bäcker.
Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?
Dies finde ich eine klasse Frage, denn du kannst sie auf zwei Weisen inerpretieren. Das letzte Produkt, was aus meinem Portfolio "geflogen" ist, war ein Expertenbuch, welches nicht mehr zu meiner Positionierung passt. Wir als Unternehmer entwickeln uns selbst immer weiter, wesswegen ich meine Produktleiter regelmäßig auszudünnen, um den Fokus auf meiner Expertise zu halten. Schauen wir jedoch auf die zweite Mögichkeit diese Frage zu beantwortren. Das Produkt mit der höhsten Nachfrage ist das Easy Flow System®. Ein digitales System welches die acht Kernbereiche eines jeden erfolgreichen Unternehmens umfasst und dir als UNternehmer:in dank geniales Templates, cleveren Automationen und Backgroundinfos im Videoformat bis zu 8 h die Woche schenkt.
Was würdest einer/einem jungen Unternehmer*in in ihr/sein Poesiealbum schreiben?
When nothing goes right, go left an keep on going! Denn es gibt immer eine Option. Du musst nur eine bewusste Entscheidung treffen.
Um sichtbar zu werden, braucht es so viel mehr!", sagt Christina Winter von designerseits und betont, wie wichtig es ist, seinen Mehrwert ganz klar ausdrücken zu können.
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Christina von der "Pixelschubserin", die "nur" Design macht, zur Identitätsdesignerin und Markenmacherin geworden ist. Und sie erzählt, warum es ihr wichtig ist, nicht nur die rosarote Social-Media-Welt zu zeigen, sondern ehrliche Einblicke zu geben.
Was bedeutet es für dich, Unternehmer*in zu sein?
Unternehmerin zu sein bedeutet für mich Selbstverwirklichung, die kreative
Entfaltung meiner Visionen, die Gestaltung von Chancen und die Übernahme der Verantwortung für den Weg, den ich einschlage.
Unternehmerin zu sein eröffnet mir die Möglichkeit, meine Leidenschaften zu verfolgen und gleichzeitig einen Beitrag zu leisten, die Welt schöner, bunter und besser zu machen. Jeder Tag ist eine Gelegenheit, etwas Neues zu schaffen – sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine positive Veränderung in der Gemeinschaft.
Unternehmerin zu sein ist für mich persönliches Wachstum pur – denn es erfordert jede Menge Mut, Klarheit, Machertum und Durchhaltevermögen, die täglichen Herausforderungen anzunehmen, sich den (eigenen) Zweifeln zu stellen, auch mal unternehmerische Tiefen auszuhalten und manchmal das Unmögliche zu wagen.
Gerade sitze ich an den Texten und Layouts für meine eigene #frohesneuesja- Insta-Sichtbarkeits-Challenge und an der Überarbeitung meines „Starke Marke ICH“-16-Wochen-Businessbooster-Programms.
Ansonsten beschäftige ich mich gerade viel mit mir selbst: Was gehört zu mir, was habe ich von anderen übernommen, wo bin ich nicht ich, wie ticke ich eigentlich, wenn alles drumherum nicht zählt, wie bekomme ich mehr Leichtigkeit ins Business, wie entwusel ich meinen Kopf und wie werde ich selbst wieder etwas ausgeglichener.
Und ehrlicherweise beschäftigt mich aus eigener Erfahrung gerade die Frage: Warum werden Selbstständigen in Deutschland so viele Hürden in Form von Bürokratie, mangelnder Unterstützung und fehlender Wertschätzung in den Weg gelegt?
Eine kreative, energievolle, strahlende, motivierende, inspirierende, mutmachende, positive, umsetzungsstarke Unternehmerin, die Menschen nach innen aufrichtet und nach außen ausrichtet, damit sie selbst strahlen können. Und je mehr Menschen von innen nach außen strahlen, desto schöner, bunter und besser wird die Welt.
Ganz ehrlich? Nichts! Hätten mein Perfektionismus, Ehrgeiz und Wille auch niemals zugelassen. Vielleicht mein Schmucklabel „Schmück dein Leben“, das es nicht mehr gibt – aaaber auch hier was es kein „Scheitern“, sondern superkrasses „Learn for Life“ am lebenden Objekt! Und während ich diese Worte schreibe, denke ich: Yepp, vielleicht habe ich mich selbst zu häufig in den Sand gesetzt … denn mit weniger Perfektionismus wäre mein Leben ein leichteres.
Entweder mein 1:1-Premium-Angebot „Rent a sparringspartnerin“, in dem ich in 3 – 6 Monaten im intensiv-kreativen Austausch „1x Marke mit Alles“ gemeinsam mit dem Kunden erschaffe.
Oder alternativ mein „Starke Marke ICH“-Businessbooster-Programm für all diejenigen, die voller Energie im „I do it with you“-Stil in der Gruppe in 16 Wochen raus aus dem Selfmade-Markengewusel wollen.
Beides mit dem Ziel, den einzigartigen Kopierschutz aufzubauen – nämlich 100% DU: Sichtbar, fühlbar, erlebbar.
Lebe deine Leidenschaft – sonst leidet, was in dir Leben schafft. What are the stories you wanna tell?
]]>"Wenn Menschen mitgestalten können, sind sie zufriedener und bleiben länger", sagt Svenja Teichmann, einer der Köpfe hinter der Digital-Agentur crowdmedia.
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Svenja vom Studium ("da gab es das noch nicht, was wir heute tun, das war vor #SocialMedia") zum #Digitalmarketing gekommen ist. Und sie erzählt, wie Führung und Verantwortung in der Agentur gestaltet und gelebt werden.
Unternehmerin zu sein bedeutet in erster Linie Freiheit und Selbstbestimmung: Ich bin für mich und mein Tun verantwortlich und bin in der Lage, Dinge schneller zu verändern als angestellt und abhängig zu sein. Gleichzeitig kommt in der Rolle ein Unternehmen zu führen auch die Verantwortung – für die Mitarbeitenden, den Erfolg und die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Mich motiviert unter anderem eine permanente Weiterentwicklung und Neues auszuprobieren. Das ist sicherlich unserer Digitalbranche "geschuldet", betrifft aber auch die Organisation des Unternehmens und die eigenen Fähigkeiten.
Es sind gerade 3 Themenbereiche, mit denen ich mich beschäftige.
Hast du mal etwas so richtig in den Sand gesetzt?
Ich hatte zu Beginn meines Unternehmerinnen-Dasein ein zweites Unternehmen neben crowdmedia. Das war ein Start-up, wo ich sehr früh Mode auf Marktplätzen verkauft habe, weil Modemarken dazu logistisch nicht in der Lage waren.
Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren, in denen wir aus dem Cashflow gewachsen sind, bekamen wir Liquiditäts- und Absatzprobleme, die in einer Insolvenz endeten. Das war in dem Moment sehr schmerzhaft, aber rückblickend habe ich eine Menge daraus gelernt.
]]>Im Podcast sprechen wir darüber, wie Ann Sophie vom "Bonzenkind" zur Unternehmerin wurde, wieso sie fürs Ruhrgebiet schwärmt und warum ihre Oma ihr wichtigstes unternehmerisches Vorbild war.
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Tanja von der Dienstleisterin zur Unternehmerin wurde und warum sie heute sagt: "Erfolg ist, das zu tun, worauf ich Lust habe, und meinen Tag danach zu gestalten."
Als ich mich im September 2008 selbstständig gemacht habe – hatte ich im ersten Jahr keinen Urlaub. Das wollte ich nicht weiter so haben, deshalb bin ich Unternehmerin geworden. Unternehmerinnen und Unternehmer haben Urlaub.
Als Unternehmerin bestimme ich nicht nur, wann ich Urlaub und wieviel Urlaub ich habe, sondern ich arbeite auch so, wie ich es mir einrichte. Ganz nach dem Zitat:
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!
Das ist die Herausforderung und gleichzeitig auch der Spaß am Unternehmertum.
Mit der Überarbeitung meiner Wunschkundenbeschreibung und meiner Zielgruppe. Meine Wunschkunden Beschreibung ist glasklar und supergut ausformuliert. Gäbe es die Person – könntest du die direkt erkennen, wenn sie dir auf der Straße begegnet.
Allerdings habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob diese Wunschkunden noch die meinen sind.
Eine, die möglichst vielen Mensch zu Fotos verholfen hat, auf denen sie sich wiedererkennen. Sie sagen können, ja, das ist ein gutes Bild, da bin ich drauf.
Auch möchte ich als Unternehmerin, wie im privaten viele Menschen dazu inspirieren sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ zu beschäftigen.
Wenn es für mich möglich ist, reise ich mit ÖPNV – esse überwiegend Pflanzen – und auch bei meiner Ausrüstung achte ich auf Nachhaltigkeit – es muss nicht jedes Jahr eine neue Kamera sein.
Ja, bei einem Shooting hat irgendwas mit dem Aufnahme Chip nicht gepasst. Es waren alle Fotos weg.
Wir konnten das Shooting allerdings wiederholen und seit dieser Erfahrung habe ich einen sehr strengen Arbeitsprozess, was die Bild Datensicherung angeht.
Eine Externe Festplatte ist mir auch schon einmal kaputt gegangen – auch hier habe ich den Prozess geändert.
Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?
Mein Shooting-Angebot, welches es nur in Kombination mit zwei Workshops gibt.
Netzwerken – Kundenstimmern einfangen, jedes Mal – Netzwerken – eine gute Website bauen, bauen lassen.
Darüber hinaus auf sinnvollen sozialen Medien Kanälen sichtbar sein und werden – dran belieben.
Immer, immer wieder in dich selbst als Mensch und Unternehmer investieren. Fortbildungen, Ausbildungen und darüber hinaus, sei wie ein Schwamm und sauge das Wissen auf, wie der Schwamm das Wasser.
Such dir eine Mentorin oder Mentor, einen „alten Hasen“ der dich an die Hand nimmt und bereit ist mit dir seine ganze Erfahrung zur teilen. Das ist Gold wert. Regelmäßig zu reflektieren – vielleicht auch im Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern.
Sich immer wieder die Frage stellen – bin ich noch auf dem Weg, der zu dem Ziel führt, für das ich mal aufgestanden bin?
]]>"Sei dir nicht zu schade, deine Zeit dafür zu nutzen, mit Menschen zu sprechen, die in deiner Zielgruppe sind. Das ist am Ende das A und O, weil du sie nur dadurch richtig gut verstehen kannst", sagt Tanja Lenke, der Kopf hinter der she-preneur Community.
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Tanja von der Dienstleisterin zur Unternehmerin wurde und warum sie heute sagt: "Erfolg ist, das zu tun, worauf ich Lust habe, und meinen Tag danach zu gestalten."
Unternehmerin zu sein bedeutet für mich vor allem Freiheit und Selbstbestimmung. Ich gestalte mein Unternehmen so, dass es mich persönlich erfüllt. Das bedeutet für mich neben meiner eigenen persönlichen Freiheit, auch einen postiven Beitrag zu leisten. Meine Kundinnen zu empowern und erfolgreich(er) zu machen, meinen Mitarbeitenden einen sinnstiftenden Job zu bieten und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.
Ich beschäftigte mich gerade damit, wie wir mit sbe-preneur weiter wachsen können und was wir brauchen, um unsere Ziele für 2024 Realität werden zu lassen.
Die ersten Einstellungen von Freelancern und fest angestellten Mitarbeitenden. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, woraud ich achten sollte und wen ich überhaupt brauche. Im Nachhinein sehe ich es als gern investiertes Lehrgeld. 😊
Was ist dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, die fliegt?
She-preneur Launch Your Impact, unser Angebot für diejenigen, die aus ihrer Dienstleistung ein Online-Programm oder einen Online-Kurs machen wollen, um zukünftig weniger zu arbeiten und trotzdem mehr zu verdienen.
Sei mutig!
]]>Christine van Tübbergen ist Unternehmerin mit den Schwerpunkten Immobilien und Content. Sie macht sich stark für Female Empowerment und steht regelmäßig als leidenschaftliche Speakerin auf der Bühne. Wo sonst könnte sie ihre Message „Do more of what makes you happy“! besser verbreiten?
Im Podcast sprechen wir darüber, wie sich Christine von der Schauspielerin zur Unternehmerin mit den Schwerpunkten Immobilien und Content geworden ist.
Unternehmerin zu sein, bedeutet für mich in erster Linie, meine Freiheit zu leben. Das zu tun, wofür mein Herz schlägt, mit den Menschen zu arbeiten, die meinen Vibe haben und meinen Werten treu bleiben zu dürfen.
Ich baue gerade gemeinsam mit meinem Mann unsere neue Marke „Happy Place Homes“ auf. Wir entwickeln und betreiben hierbei Airbnbs - unsere eigenen, umgewandelt aus Bestandsimmobilien und auch die von Menschen, die Immobilien besitzen und diese gerne in Ferienwohnungen oder -häuser hin entwickeln möchten.
Neben dem operativen Betrieb selbst ziehe ich dabei unseren neuen Instagram-Kanal auf, nehmen Videos für YouTube auf, stehe auf der Bühne bei großen Kongressen und erzähle der Welt von unserem Happy Business. In Kürze erscheint auch ein Buch, in dem wir ein Kapitel zum Thema Kurzzeitvermietung verfasst haben.
Die Aufgabe ist großartig, da sie all mein Know-how der letzten Jahre vereint: Immobilien, Content und Schauspiel.
Was für eine Unternehmerin möchtest du gewesen sein?
Ich möchte jemand gewesen sein, der Menschen dazu inspiriert hat, mutig zu sein, ihren eigenen Weg zu gehen und auf ihr Herz zu hören. Das Leben ist zu kurz, um sich mit Arbeit zu beschäftigen, die uns Energie raubt und uns unglücklich macht. Wenn es mir als Unternehmerin gelingt, diesem Credo immer treu zu bleiben und andere Menschen, vor allem Frauen damit ein gutes Role Model zu sein, so habe ich einen wirklichen guten Job gemacht.
]]>Gestern war dann auch noch der #LinkedIn #Hack fällig, und ich habe einfach getrickst und einfach mal angefangen 100 Dinge über mich aufzuschreiben. Die 100 Dinge sind von Austin Kleon, ich kenne aber auch schon die 50 Dinge über mich von John Stepper. Im Newsletter bin ich nur bis 30 gekommen, heute habe ich einfach mal weitergemacht:
Im Podcast sprechen wir darüber, wie Jana zu der Unternehmerin geworden ist, die sie heute ist und wieso sie sich wünscht, früher mutiger gewesen zu sein.
Wir, das sind meine Geschäftspartnerin Mona Schnell und ich, haben ja gerade die Onlinemagazine Business Ladys und karriereletter übernommen und zum neuen Magazin ikonist:a zusammengelegt. Das hat uns in den letzten Monaten doch mehr beschäftigt als gedacht, aber auch total viel Spaß gemacht.
Uns war von Anfang an klar, dass wir das neben der PR-Agentur und dem Verlag nicht alleine schaffen – zeitlich, aber auch weil wir nicht wollen, dass sich PR und Journalismus vermischen. Deshalb haben wir uns schnell Unterstützung gesucht und jetzt ein ganz tolles Redaktionsteam.
Ich hatte vergessen, wie viel Spaß das macht, in einem größeren Team zu arbeiten und wie viel mehr man bewegen kann. So konnten wir sogar noch einen Adventskalender mit tollen Gewinnen bauen. Neben den redaktionellen Inhalten gibt es jetzt auch die erste exklusive ikonist:a-Websession, bei der die Leser:innen von der Expertise der großen Community profitieren können. Den Auftakt macht Brand-Expertin Nicole Wehn zum Thema Personal Branding. Jetzt müssen wir aber den Fokus auch wieder auf die Buchprojekte legen, die anstehen.
Unternehmerin zu sein bedeutet für mich vor allem Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Bereits im Studium war ich kaum zu bremsen und habe fünf statt der üblichen drei Fächer studiert.
Dass ich mich noch immer mit vielen Themen beschäftigen kann, ist etwas, dass ich auch am Unternehmertum genieße: zum einen kann ich mir meine Kund:innen mit ihren Schwerpunkten aussuchen und mich damit in immer neue Inhalte einarbeiten.
Ich kann mir außerdem aussuchen, mit wem ich mich für welches Projekt zusammen tue. Und zum anderen bringt Unternehmertum sowieso schon ständige Herausforderungen mit sich, so dass man selten in seiner Komfortzone bleiben kann. Ich weiß aber auch Zeiten zu schätzen, in denen es mal etwas ruhiger läuft, aber ich glaube insgesamt werden diese Zeitspannen für alle immer kürzer.
Ich habe tatsächlich den Drang, etwas zur Gesellschaft beizutragen, daher steht bei der Bildungsbotschaft und eigentlich allem, was noch danach kam, die Vermittlung von Wissen im Zentrum. Ich möchte außerdem mit allen auf Augenhöhe arbeiten und dass alle von der Zusammenarbeit gleichermaßen profitieren.
Es gibt eigentlich nichts, was so gar nicht geklappt hat. Aber Probleme gab es in Fällen, in denen ich meiner Intuition nicht vertraut habe. Wenn sich etwas heute nicht ganz richtig anfühlt, lass ich es lieber bleiben - egal um wieviel Geld es geht oder wie spannend und vielversprechend das Thema ist.
Das Gute bei uns ist eigentlich, dass wir mittlerweile für jede:e Expert:in, Berater:in etc. genau das passende Paket mit unseren Dienstleistungen schnüren können. Vom einzelnen Thema in unserem Themendienst bis zur umfassenden Personality-PR inklusive eigenem Buch.
Selbst beim Themendienst, deren Leistung ganz konkret umrissen ist, gucken wir bei jedem Kunden ganz genau, was das beste Thema ist - in Bezug auf die Aufmerksamkeit, aber auch mit Hinblick auf deren eigenes Business. Dass wir nie etwas einfach von der Stange nehmen, ist glaube ich auch genau das, was uns auszeichnet und erfolgreich macht.
Perfektionismus ablegen, einfach machen und vor allem sich mit anderen vernetzen!